Dieses Stück Musik gehört zu meinen Lieblings-CD's der letzten Zeit. Was Frau Brücken hier vollbringt hätte ich ihr niemals zugetraut. So zeigt ihre Stimme auf der einen Seite ihre Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit und auf der anderen Seite eine große Wandlungsfähigkeit und Bandbreite (man kannte sie ja bißher nur mit Elektronik zugekleistert). Am besten nachzuhören in 'Broken english', 'Running up that hill' und 'Breakfast'. Wie an den Titeln unschwer zu erkennen ist, handelt es sich hier ausschließlich um Cover-Versionen bekannter Songs, die man so aber noch nicht gehört hat. Andrew Poppy erweist sich dabei als begnadeter Muliinstrumentalist. Nur in 'Libertango' haut er ein bißchen zur sehr auf die Tasten und erschlägt die Sängerin fast mit seinem harten Anschlag. Und in 'Die Nebensonnen', dem einzig deutschsprachigem Lied ist die Gitarre zu laut, bzw. Frau Brücken zu hintergründig abgemischt, daß man den Text sehr schlecht versteht. Aber gut, nobody is perfect. Es ist alles in allem eine CD, die nie langweilig wird und die man sehr oft und mit immer neuem Genuß hören kann. Schön, daß Claudia Brücken wieder da ist und dann noch so. Danke!