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Another Intensity

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Musik

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Biografie

Sprechen wir über Persönlichkeit. Sprechen wir über Brüche. Über Liebe und Verantwortung.
Über Zweifel, Dankbarkeit und Spirit. Über Veränderung und Neuanfang. Sprechen wir über GENTLEMAN und sein neues Album NEW DAY DAWN, das am 19. April 2013 erscheint.

Es ist das sechste Studioalbum des mittlerweile 38-jährigen Kölners, der ... Lesen Sie mehr im Gentleman-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (24. August 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Four Music (Sony Music)
  • ASIN: B000S6EUB6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.919 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Evolution - Album Version
2. Tranquility - Acoustic
3. Lack Of Love - Album Version
4. Different Places
5. Round The World - Album Version
6. Serenity - Album Version
7. Soulfood - Album Version
8. Celebration - Album Version
9. Mount Zion - Album Version
10. The Light Within - Album Version
11. In Pursuit Of Happiness - Album Version
12. Rage & Anger - Album Version
13. Respond To Yourself - Album Version
14. Missing Those Days - Album Version
15. Hosanna - Album Version
16. Jah Love - Album Version
17. Sin City - Album Version

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gentleman meldet sich mit seinem vierten Studioalbum ?Another Intensity? wieder zurück. Nachdem er mit seinem letzten Album ?Confidence? direkt von 0 auf Platz 1 in die Albumcharts eingestiegen ist, sich das Album über 250.000 Mal (PLATIN!!) verkauft hat (das Vorgängeralbum ?Journey to Jah? verkaufte sich über 200.000 Mal, Goldstatus!), er bereits zweimal den ECHO und einmal den COMET gewonnen hat sowie weltweit ausverkaufte Konzerte spielt, folgt nun mit ?Another Intensity? der vierte Longplayer des Kölners.

Mit ?Another Intensity? hat Gentleman ein neues Level erreicht. Seine Musik und sein Bühnencharisma zeigen Wirkung weltweit. In diesem Sommer erscheint ?Another Intensity? in 16 Ländern, einschließlich Großbritannien, den USA und Japan. Die zweieinhalb Jahre, die Gentleman mit ?Confidence? durch die Welt getourt ist und die für ihn wie im Flug vergangen sind, haben in diesem Sinne beste Früchte getragen.

Gastauftritte gibt es von langjährigen Weggefährten wie Jack Radics & Rings, aber auch vom Reggae-Maniac SIZZLA und der Soulsängerin DIANA KING (?Shy guy?)....

Biographie der Mitwirkenden

?We got to be still, and still moving into another intensity.? Charles Colson & Harold Fickett in ?The Good Life?

Die Zeit rast und die Welt verändert sich in immer kürzeren Intervallen. Die Geschwindigkeit, mit der das Wissen der Menschheit ins Unermessliche wächst, ist immens, doch im gleichen Maße flüchtet sich ein Großteil der Zivilisation in künstliche Welten. Millionen hängen im Internet wie ein Patient am Tropf, flüchten ins Second Life, wo virtuelle Reize die Wirklichkeit ersetzen sollen. In der realen Welt hingegen werden Kriege im Namen Gottes geführt, klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer heftiger auseinander, nimmt die Gewalt immer bizarrere Formen an und zeigen uns die Massenmedien eine Welt, in der offensichtlich nicht mehr viel Platz ist für Liebe, Toleranz und Respekt. Gentleman setzt diesem Missstand seit mehr als zehn Jahren nicht nur Songs der Liebe, der Toleranz und des Respekts entgegen, sondern lebt diese mit seiner ganzen Persönlichkeit spürbar aus. Seine bis dato drei Studioalben, ?Trodin? On?, ?Journey To Jah? und ?Confidence?, spiegeln eine enorme künstlerische Entwicklung wider, in der er zum international bekanntesten deutschen Reggaemusiker avancierte. Insbesondere die letzten beiden Studioalben, die mit einer ganzen Armada von jamaikanischen Gaststars aufwarten, gehören längst in den Kanon des zeitgenössischen Roots Reggae. Songs wie ?Dem Gone?, ?Superior? und ?Send A Prayer? sind moderne Klassiker dieses Genres. In seinen prall mit tief empfundenen Wahrheiten und Erkenntnissen gefüllten Liedern zeigt Gentleman einen anderen Weg auf, einen zutiefst menschlichen und spirituellen. Das hat sich auch mit ?Another Intensity? nicht geändert. Gentleman fordert uns zu mehr Intensität in jeder zwischenmenschlichen Begegnung auf.

Mit ?Another Intensity? hat Gentleman ein neues Level erreicht. Seine Musik und sein Bühnencharisma zeigen Wirkung weltweit. In diesem Sommer erscheint ?Another Intensity? in 16 Ländern, einschließlich Großbritannien, den USA und Japan. Die zweieinhalb Jahre, die Gentleman mit ?Confidence? durch die Welt getourt ist und die für ihn wie im Flug vergangen sind, haben in diesem Sinne beste Früchte getragen. ?Dann ging es ans neue Album. Ich fand gar nichts gut, wusste nicht, wo ich hin wollte. Ich hatte gar keine Inspiration und fühlte mich total ausgelaugt. Ich habe erst einmal drei Monate Pause gemacht, in der Hoffnung, dass der Hunger, die Leidenschaft schon wiederkommen. Ich habe ganz normale Sachen gemacht, habe auch kaum Musik gehört. Ich bin dann nach Jamaika geflogen auf der Suche nach dem Drang, Musik zu machen, wie das bei ?Confidence? der Fall war. Ich hatte das Gefühl, ich brauche noch viel mehr Zeit, vielleicht drei Monate nach Afrika oder Indien, um mal eine ganz andere Inspiration zu haben. Dann war plötzlich schon ein halbes Jahr rum und ich endlich an einem Punkt angekommen, an dem ich mir gesagt habe, du machst jetzt einfach ein Album und schaust mal, was da ist ? und hörst auf, dich zu stressen.?

Die ersten Riddims fürs neue Album produzierte Gentleman in seinem Kellerstudio in Köln selbst. Mit diesen Rhythmustracks, aus denen später die Songs ?Evolution?, ?Tranquility? und ?Rage And Anger? hervorgingen, reiste er zu seiner Far East Band nach Leipzig und ging mit ihnen nach Hannover ins Aufnahmestudio. Auf Jamaika verbrachte Gentleman für das neue Album mit Unterbrechungen insgesamt fünf Monate, pendelte zwischen Köln und Kingston hin und her. Dabei baute er auch auf Jamaika ganz auf sein vertrautes Netzwerk von Musikern und Produzenten, das auf langjähriger freundschaftlicher Verbundenheit fußt. Was die zehnköpfige Far East Band inklusive des aus Mamadee, Blain und seiner Frau Tamika bestehenden Chors als feste Größe für alle Konzerttourneen und für Aufnahmen hierzulande ist, das sind die Firehouse Crew sowie die Daffodils als Backgroundsängerinnen auf Jamaika. Produzenten wie Bobby Digital, Steven Stanley und Richie Stephens zählen zu den bewährten Kräften, denen Gentleman blind vertraut und die seine künstlerischen Ambitionen verinnerlicht haben. Allerdings gibt Gentleman auch frischen Talenten eine Chance, wie etwa dem jungen Jamaikaner Pedro, der ?Pursuit Of Happiness? produzierte.

Mit Pow Pow und dem Silly Walks Soundystem, zwei hiesigen Weggefährten seit langer Zeit, ist Gentleman ebenfalls wieder ins Studio gegangen. Gleichwohl gibt es trotz dieser weit verzweigten Infrastruktur auf dem neuen Werk deutlich weniger Features, die sich mit Gentleman den Gesang teilen. Dabei war das Mitwirken von Daddy Rings, der schon einige Tourneen mit Gentleman bestritten hat, und Jack Radics, der demnächst auf Bushhouse Music, dem Label von Gentleman, sein neues Album veröffentlichen wird, eine Selbstverständlichkeit, verbindet Gentleman mit den beiden nicht nur eine seit Jahren gedeihende Freundschaft, sondern auch jene Seelenverwandtschaft, die im gemeinsamen kreativen Schaffen göttliche Funken schlägt. So bestreiten sie diesmal das mitreißende Terzett ?Jah Love?, bei dem sich die unterschiedlichen Stimmlagen perfekt ergänzen und erzeugen in diesem konfessionsübergreifenden Gottesbekenntnis einen kongenial spirituellen Drive. Auftritt Diana King: Die aparte Sängerin, die ihren größten Erfolg Mitte der Neunziger mit dem Top-Hit ?Shy Guy? feierte, demonstriert auf ?Light Within? erstmals ihre energiegeladene Soulstimme im Verbund mit Gentleman. Und der Reggae-Maniac Sizzla, der in nur zwölf Jahren über 40 Alben auf den Markt geworfen hat, lässt in ?Lack Of Love? sein Genie ebenfalls erstmals an der Seite von Gentleman aufblitzen.

Der Studiobesuch bei Sizzla erwies sich dabei als ein unvergessliches Abenteuer. Irgendwo in den jamaikanischen Bergen gelegen, war Gentleman der Einladung des hyperaktiven Musikers von Herzen gerne gefolgt. Dabei ist das Reisen in Jamaika nicht ungefährlich und auch das Anwesen von Sizzla gleicht einer kleinen Festung. Für einen überzeugten Pazifisten wie Gentleman ist die zunehmende Gewalt und allgegenwärtige Waffenpräsenz auf Jamaika eine der größten Problematiken, steht diese doch im krassen Gegensatz zu dem friedlichen Spirit der Rastafaris. ?Hinter der Mauer des Anwesens war eine Schlucht, über die eine schmale Brücke führte. Durch das Dschungelgestrüpp lag unten dann das Haus. Sizzla stellte mir seine Mutter vor und zeigte mir das Studio mit einer fetten Flatscreen, von wo aus das ganze Gelände überwacht wurde. Er hat dann innerhalb von zehn Minuten seinen Gesangspart aufgenommen. Ich konnte in diesem Moment die Genialität anfassen, das war spürbar. Kurz vorher hatte er noch einen Song geschrieben und wollte dann noch einen weiteren in einem der drei Studios aufnehmen, zwischen denen er hin und her springt. Sizzla arbeitet wie eine Maschine, aber mit einer Menschlichkeit und Kreativität, ohne sich zu wiederholen. Das war schon Wahnsinn.?

Solche Begegnungen bilden unvergessliche Erlebnisse und hilfreiche Erfahrungen auf dem Weg zur künstlerischen Reife. Gentlemans größte Intention ist es, ein Werk zu schaffen, an dem auch andere Menschen wachsen und reifen können. ?Vom Inhalt her hat sich gegenüber früher nichts großartig verändert, teilweise ist dieser persönlicher, handelt mehr von zwischenmenschlichen Beziehungen, auch wenn universelle Themen immer wieder auftauchen. Der nächste Schritt der Evolution sollte ein geistiger Quantensprung sein. Das sage ich auch in dem gleichnamigen Song: Wir drehen uns nicht im Kreis, sondern gehen in eine bestimmte Richtung. Auch in dieser Hinsicht hat das neue Album eine andere Intensität. Es ist erleuchteter.? Die spirituellen Momente, die Gentleman erlebt, finden jedoch nicht nur im künstlerischen Kontext statt, wenn er mit anderen Musikern auf der Bühne oder im Studio steht. ?Wenn ich mit meinem Sohn zusammen bin und in ihn eintauche, ist das extrem spirituell, weil er noch so nah an der Wahrheit dran ist und ich so viel von ihm lernen kann?, sagt Gentleman und dabei leuchtet sein ganzes Gesicht. Mit dem sechsjährigen Samuel verbringt er so viel Zeit, wie es ihm sein Leben als Weltreisender in Sachen Reggae erlaubt. Auch zu seiner 16-jährigen Tochter Tamica hat er ein sehr gutes Verhältnis, sucht auch den Kontakt zu ihren Altersgenossen, neugierig und gespannt darauf, was die heutige Jugend innerlich bewegt und begeistert.

Er selbst hat von seinem Vater, einem evangelischen Pastor, viel gelernt. ?Ich weiß noch, die ganzen Bücher, die wir im Wohnzimmer hatten, das war größtenteils alles Luther. Er macht es einfach auch wirklich mit Herz und hat mir viel Gutes mitgegeben. Ich hatte ihn auch früher in Religion. Das fand ich extrem interessant, wie er den Unterricht gestaltet hat. Eben nicht bibelfest und eingefroren auf irgendwelche Dogmen. Total offen und auch nicht unbedingt christlich, sondern universell. Wenn er über den Islam gesprochen hat, dann hat er sich da genau so ausgebreitet wie über das Christentum oder den Buddhismus. Das habe ich immer an ihm geschätzt.? Die Dogmen der Weltreligionen betrachtet Gentleman indes mit scharfer Kritik. ?Ich weiß, dass Religionen die Wurzeln des Übels sind. Das wird immer klarer. Wenn ich mir die Kriege heute anschaue, die sind alle auf religiöser Basis, alle im Namen von Gott. Es herrscht im Moment eine extreme Illusion. Dieser ganz schmale Grat, zu sagen, Religion ist das größte Übel der Welt, aber gleichzeitig gibt sie so vielen Leuten Kraft und Hoffnung. Das ist auch ein ganz schwieriger Punkt als Künstler. Deswegen sage ich immer, dass ich Religiösität extrem schön und produktiv finde, aber Religion, in der Art wie sie praktiziert wird, kontraproduktiv und extrem gefährlich.?

Auch um in diesem Sinne gegenzusteuern, legt Gentleman großen Wert auf seine Songtexte, zumal ihn die positive Resonanz auf seine Lyrics, die man sogar in Russland, Brasilien und Israel kennt, bestätigt. Einen missionarischen Drang verspürt er jedoch nicht. ?Für mich ist das Album eine Art Therapie, eine Art, etwas zu hinterlassen. Es ist eine andere Intensität, die ich mir für mich und meine Umwelt wünsche, aber auch für die ganze Welt, was auch bedeutet, der Oberflächlichkeit und Scheinheiligkeit den Kampf anzusagen. Wenn wir Wahrheiten und Erfahrungen teilen, bekommen wir ein Gefühl von Sinn und Geborgenheit.? Auch die Songtexte entstanden größtenteils aus dem Dialog heraus. ?In den ersten zwei Monaten auf Jamaika, wo die ersten Stücke schon fertig waren, habe ich erst einmal nicht ans Schreiben von Songtexten gedacht, sondern sehr viel gelesen. Ich habe Bücher durchstöbert, überflogen und Wahrheiten, mit denen ich mich identifizieren konnte, herausgeschrieben. Ich habe mir ganze Zeilen unterstrichen, die ich dann in meinen eigenen Kontext gesetzt habe. Mit Jack (Radics) habe ich viel Zeit in Port Antonio verbracht, wir haben uns die Stellen angeschaut und ganz viele Ansichten geteilt. Teilweise haben wir bis in die frühen Morgenstunden philosophiert.? Diese Sternstunden mit Jack Radics, der für Gentleman im Laufe der Jahre zu einem spirituellen Mentor geworden ist, haben die lyrische Tiefe der neuen Songtexte entscheidend geprägt. Unter der gemeinsamen Lektüre befanden sich Bücher wie ?The Mastery Of Love? von Don Miguel Ruiz, ?The Good Life? von Charles Colson und Harold Fickett sowie der autobiographische Roman ?Shantaram? von Gregory David Roberts, einem Australier, dessen faszinierende Lebensgeschichte zwischen Crime und Charity verfilmt werden soll. ?Another Intensity? ist eines jener Alben, bei denen sich die Songpräferenzen mit jedem Mal ein wenig verschieben. Mal ist man von der schieren Kraft gefangen, die Sizzla und Gentleman bei dem eindringlichen ?Lack Of Love? entwickeln, mal fesseln die lichten Gitarrenklänge von ?Pursuit Of Happiness?, die zu der erhebenden Melodie zu tänzeln scheinen. Die melodische Kraft von Songs wie ?Different Places?, ?Evolution? und ?Tranquility? prädestiniert sie zu kommenden Klassikern; sie sind jetzt schon feste Koordinaten auf den Setlists der anstehenden Festivalauftritte und weltumspannenden Konzertreisen. Es sind aber auch die vielen kleinen Nuancen, die ?Another Intensity? zur wahren Entdeckungsreise machen, seien es unwiderstehliche Gesangssätze, die sich wie ein roter Faden durchs Album ziehen, sei es die wunderbar warme Akustikgitarre von ?Soulfood?, die diesen melancholischen Song in die Nähe eines World-Music-Evergreens rückt. Hier ein bisschen Dub, dort ein versteckter Bläsersatz, selbst Helmut Zerlett hat ein paar wohl temperierte Hammond-Sounds beigesteuert. Das goldene Dutzend Songs, die das Zentrum des Albums bilden, ist geprägt von Sanftheit und Souveränität, die auf eine seelische Balance schließen lassen, als könnte nichts und niemand Gentleman von seiner Gelassenheit, der besungenen ?Serenity?, abbringen. Aufgefrischt wird das Album mit drei, vier Songs, die zumeist auf Dancehall-Riddims und HipHop-Beats basieren. ?Soulfood? und ?Mount Zion? wurden von dem Kölner HipHop-Produzent Benny Blanco produziert, von dem man in naher Zukunft noch viel erwarten darf.

Mutmaßlich wird ?Another Intensity? noch größere Kreise ziehen als der Vorgänger. Gentleman hatte im Verlauf der Tournee zu ?Confidence? schon einige äußerst denkwürdige Auftritte, sei es vor den Stadttoren von Casablanca vor Tausenden von Muslimen oder in Surinam, dem kleinsten Staat Südamerikas, wo er empfangen und eskortiert wurde wie ein Staatsgast und 15.000 frenetisch mitsingende Surinamesen den surrealen Effekt noch verstärkten. Vor keinem Konzert ist das Lampenfieber bei Gentleman jedoch so hoch wie beim Summer Jam Festival am Fühlinger See in Köln. Hier ist er schon als Kind schwimmen gegangen. Mit diesem Ort verbindet ihn auch seine Genesis als Reggaekünstler. Bei dem massiven Aufgebot an jamaikanischen Superstars in diesem Jahr ist Gentleman nicht nur der Headliner, sondern vielleicht auch schon der gute Geist des Festivals, das ein frühes Highlight noch vor Veröffentlichung von ?Another Intensity? zu werden verspricht. Im Herbst steht dann noch eine große Deutschlandtournee auf dem Programm. Nächstes Jahr geht es mit dem neuen Album auf Welttournee, auf der auch ein Livealbum entstehen soll. Neben den USA stehen unter anderem der Senegal, Gambia, Japan und Südamerika auf dem Plan. ?Ende 2008, Anfang 2009 kann ich mich dann in aller Ruhe ausspannen, vielleicht einen Segelschein machen und mich entspannt auf ein neues Album vorbereiten. Aus einer ganz anderen Ruhe heraus.? Innere Ruhe und Gewissheit zu finden dürfte Gentleman leicht fallen. Schließlich sind seine Songs, diese mit unverkennbar wohligem Kehlgesang vorgetragenen Worte der Weisheit und Erkenntnis, der denkbar beste Leitfaden.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Oehri HALL OF FAME REZENSENT am 13. September 2007
Format: Audio CD
Reggae made in Germany ist schon länger en vogue. Neben Seeed oder Culcha Candela ist Gentleman schon seit Jahren die unangefochtene Nr.1 in Deutschland. Mit seinem vierten Studioalbum variiert das Alter Ego von Tilmann Otto seinen Stil.

Da wären die üblichen schweren Bässe und druckvollen Bläsersätze wie bei dem Opener "Evolution" inkl. Backgroundchor (zu dem auch seine Frau gehört), der Single "Different Places" oder bei dem Duett "Lack Of Love" feat. Sizzla. Weitere Kooperationen finden sich bei dem souligen "The Light Within" mit Diana King sowie "Jah Love" feat. Jack Radics/Daddy Rings. Auch Helmut Zerlett an den Keyboards steuert seinen Teil zum Gelingen bei. Zwischendurch werden mal ruhigere Töne mit einer akustischen Gitarre ("Tranquility") angeschlagen und man vernimmt auch mal eine Flöte als Begleitinstrument. Nicht fehlen darf natürlich auch der Bezug zu Dancehall/HipHop, der mit "Soulfood" oder "Mount Zion" souverän gemeistert wird.

Zwar fehlen die eindeutigen Hitsingles/Ohrwürmer/Tanzflächenfüller auf diesem Album, doch ist es trotz weniger schwächerer Momente ein reifes Werk, das Gentleman's Status des unbestritten erfolgreichsten deutschen Reggae-Künstlers untermauern wird.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von embee am 7. September 2007
Format: Audio CD
Another Intensity ist in meinen Augen mal wieder so ein Album, dass ein wenig Zeit braucht, um zu gefallen. Zunächst war ich wohl auch ein wenig enttäuscht, dass nicht der absolute Hit mit eingängiger Melodie geliefert wird. Allerdings muss man wohl auch zugeben, dass auf den Vorgängern auch nur "Superior" als Superhit mit massentauglichem Potential zu finden ist.

Zur Zeit ist Gentleman aber zu Recht einer der angesagtesten Künstler, die höchst ausgereifte Roots Reggae Songs liefern. Man merkt auf dem Album einfach, wie unglaublich routiniert Gentleman mittlerweile raffinierte und komplexe Roots Songs fabriziert. Auch die instrumentale Begleitung ist nicht zu beanstanden.

Wie immer sind auch die Gastauftritte anderer Künstler als Highlights zu bezeichnen. So findet man den guten alten Jack Radics, der Gentleman schon desöfteren unterstützte. Oder auch Sizzla, welcher mit seiner unglaublichen Stimme Song Nr. 3 "lack of love" veredelt.

Meiner Meinung handelt es sich um ein sehr dichtes Album, welches jedem gefallen wird, der gern entspannten Reggae hört, obwohl einige Songs auch durchaus auf der Tanzfläche gefallen würden.

Fazit: Umso öfter, desto besser!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leseratte am 8. Februar 2008
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Merkwürdig, dass manche Leute immer wieder mit dem Argument des Kommerzes kommen, wenn ihnen die Musik eines Sängers oder einer Band plötzlich nicht mehr gefällt! Alles, was mit Gewinn verkauft wird, ist im Prinzip Kommerz. Deshalb ist für mich dieses Argument einfach nicht stichhaltig.

Gentleman hat sich im Vergleich zu seinen Voralben auf jeden Fall weiterentwickelt! Aber es sagt doch keiner, dass er sich unbedingt in der Richtung Roots Reggae perfektionieren muss. Er kann jederzeit andere Wege gehen, als Künstler steht ihm doch jede Freiheit offen. Wenn er den ein oder anderen "Fan" deshalb verliert, weil dieser meint, Gentleman sei jetzt zum Opfer des Kommerzes geworden, kann man das noch verschmerzen, denn mit diesem Album gewinnt er sicherlich eine Menge neuer Fans dazu.

Auch wenn in den Songs häufig sehr ernste und traurige Themen behandelt werden, versprüht diese Musik trotzdem gewaltig viel positive Energie. Die meisten Stücke sind ruhig gehalten und laden ein bisschen zum Träumen ein. Ich habe das Album gekauft, als ich ziemlich unglücklich war und habe viele Lieder entdeckt, die mir Mut fürs Leben gemacht haben, gerade WEIL jemand seine eigenen schweren Erlebnisse verarbeitet.

Es wäre falsch und ungerecht das Album im Vergleich zu den vorherigen zu sehen. Denn es ist einfach anders. Bei jedem Vergleich mit früheren Album würde dieses wohl verlieren. Wenn man es aber isoliert und alleinstehend betrachtet, ist es ein wunderschönes, gelungenes Album, das ich jederzeit empfehlen würde!!!
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von felae am 25. August 2007
Format: Audio CD
Da ist es also endlich, das 4. Studioalbum des sympathischen Kölners. Lang erwartet und heiß ersehnt erfüllt es meine Erwartungen voll und ganz, und diese waren wirklich ziemlich hoch. Und dann ist dieses Album noch in anderer Hinsicht etwas ganz besonderes.
Wer die Titelstory in der neuen Riddim gelesen hat, weiß, wovon ich spreche. Nach dem immensen (Verkaufs-)Erfolg von Confidence war es für Tilmann Otto schwierig, das deutlich gewachsene Medieninteresse an seiner Person zu verarbeiten. Hörsturz, Bandscheibenvorfall - viele unglückliche Umstände kamen hinzu. Und - was für einen Musiker wohl am schlimmsten sein muss - er konnte einfach keine Musik mehr hören, keine Songs mehr schreiben. So war er lange Zeit damit beschäftigt, sich selbst zu finden, was ihm irgendwann auch gelang. Er begann, wieder Songs zu schreiben und fand wieder gefallen an der Musik und der Szene.
Doch auch die Produktion des Albums fiel ihm keineswegs leicht. Von Jamaika nach Europa und wieder zurück - viel musste er reisen, auch, um seine Familienleben nicht komplett aufzugeben. Eine Reihe von technischen Pannen bei den Aufnahmen kam noch hinzu, um es zu einem Horrorerlebnis für Otto zu machen ("So will ich nie wieder ein Album aufnehmen")

Die Scheibe selbst klingt etwas melancholischer und trauriger als Confidence oder Journey to Jah, positive Hymnen aufs Leben wie "Different Places" bleiben die Ausnahme. Bei vielen Texten erkennt man, wie Gentleman auf sich selbst Bezug nimmt und seine jüngste Vergangenheit verarbeitet. Viel Akustikgitarre und, für Gentlemanverhältnisse, relativ wenig Roots - das Album klingt anders als der Megaerfolg Confidence.

Und das zu schaffen, ohne an Qualtität einzubüßen, war die wohl schwierigste Aufgabe für Gentleman. Danke dafür, dass er sie gemeistert hat.
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