Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Sony Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen13
4,2 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
2
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Cassandra Wilson, die Frau, die in Jackson Mississippi geboren wurde und der niemand erklären muss, wie die binäre Welt funktioniert und klingt, hat in ihrer erstaunlichen Karriere das Kunststück fertig gebracht, eher im Hintergrund zu agieren und sich nicht verbrennen zu lassen. Mit exorbitanten Ausrufezeichen wie Blue Moon Daughter, Traveling Miles und Loverly ist ihre nun mehr als 20 Alben umfassende Diskographie versehen genauso wie mit weniger überraschenden. Dennoch, Cassandra Wilson hat immer bewiesen, dass sie eine Stimme hat, die die Botschaften des Blues und Jazz zu intonieren weiß. Und sie hat wie keine andere den Mut bewiesen, Standards derartig kurios als Regieanweisungen für neuartige Interpretationen zu lesen.

Mit dem vorliegenden Werk Another Country geht Cassandra Wilson wieder mal einen neuen, prima vista nicht spektakulären Weg. Zusammen mit dem italienischen Jazz-Gitarristen Fabrizio Sotti entschied sie sich für etwas weniger Jazz und mehr entspannte Lyrik, was sich allerdings bei genauem Hinhören als eine subtile Form der Camouflage herausstellt. Ob es ein Verweis darauf sein soll, dass sie immer als intim mit der Weltmusik angesehen wurde, oder ob es einfach Spaß an einer Etüde ist, die sich auch Folklore vornimmt, die swingt und verfremdet, die Frage bleibt im Raum.

Schon das erste Stück, Red Guitar, wirft ein sonores Licht auf Sottis einfühlsame Spielweise und Untermalung von Wilsons Stimme, die die Botschaft dem Publikum souffliert. Und No More Blues, das folgt, ist die Transponierung eines Klassikers ins Folkloristische, und sie erklärt, dass es ohne Blues gar nicht geht. O Sole Mio, für den Rest der Welt die Gefahr, sich der Klamotte zu verschreiben, wird in der Interpretation der klassischen Version zu einer wunderbaren Respekterklärung der Afro-Amerikanerin an die italienische Romantik und im Bonus Track als Sole Mio Funk als grandioser Fingerzeig, wie die Volksseele in den Groove der Zukunft gerettet werden kann.

Another Country ist für Cassandra Wilson Italien und für Fabrizio Sotti die USA. Beiden gelingt es auf diesem Album kongenial, zwei Kulturkreise nicht aufeinanderprallen, sondern sich synergetisch bereichern zu lassen. Das geht weit über ein musikalisches Experiment hinaus, was übrigens heikel genug wäre, sondern es reicht hin bis zu einer politischen Bedeutung, die als konstruktive Bereicherung zu lesen ist.

Zudem hätte nichts besseres passieren können, als diese CD zu Sommeranfang erscheinen zu lassen. Das garantiert Entspannung, Kontemplation und verspricht weitere Abenteuer sozialer Nähe. Wer nicht zur Jazzpolizei gehört, sollte sich diese Wonnen nicht entgehen lassen.
0Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2014
Perfekter Gesang und herrliche Gitarrenarbeit. O Sole Mio - Cassandra Wilson hat diese Seele und die Fähigkeit jedem Song ihren ganz eigenen Stempel aufzusetzen. Sparsam aber großartig instrumentierter jazziger Genremix. Absolute Weltklasse mit viel Gefühl...
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2012
Cassandra Wilson bleibt sich treu und beschreitet auch mit diesem Album mal wieder neue Wege, auch wenn sie ja schon "Belly of the sun" sich eher erdig und blues-nah gab statt jazzig wie zu Beginn ihrer Karriere.
Auf "Another Country" dominiert die Akustik-Gitarre und nicht ohne Grund heißt schon das erste Stück "Red guitar", als wollte es damit eine programmatische Aussage machen.
Auch die anderen Stücke profitieren vom sehr entspannten Spiel des italienischen Gitarristen, den sich Miss Wilson diesmal dazu genommen hat. Weltmusik mag ich das nicht nennen, auch wenn sie sich mit dem Klassiker "O sole mio" einen Klassiker der europäischen Romantik herausgreift - und daran scheitert, und sei es auch nur wegen ihrer mangelhaften italienischen Intonation. Das hätte ich von der Perfektionistin Cassandra Wilson nicht erwartet, der es zudem für meinen Geschmack auch nicht gelingt, sich das Stück anzueignen. Musik und Sängerin bleiben sich hier fremd und das ist der Grund, warum ich nur 4 Sterne vergebe.
Ansonsten sind einmal mehr bei einem C. Wilson-Album die Virtuosität der Musiker und die feine Produktion zu loben.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2014
Eine wunderbare Cassandra Wilson mit ihrer fantastischen Stimme und wunderbar interpretierten Liedern.....ich höre sie einfach gerne.Ein echter, entspannter Jazzgenuss auf gehobenen Niveau!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2013
eine traumhaft virtuose Stimme, die berührt und unter die Haut geht. Bei Cassandra Wilson ist Musik immer ein Erlebnis. Es wird nie eintönig.
.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2012
Schliesse mich Gerhard Mersmanns Rezesion vorbehaltslos an......Diese Frau macht immer dann Wahnsinns-Alben, wenn sie Musikstile Stile sein läßt und ihr eigenes Ding macht....
Für mich das spannendste Album seit TRAVELLING MILES.....
Ohne TRAVELLING MILES zu kennen gäbe es 5 Sterne, 4,5 gehn nicht...so gibt es 4.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2012
Das konnte schon nichts werden mit "o sole mio" und es ist tatsächlich nichts geworden. Dem Lied kann man eventuell nichts Neues abringen und dies ist Cassandra Wilson auch nicht gelungen. Auch der Rest des Albums - kein Vergleich zu den Blue Note Alben und erst recht nicht zu Zeiten von JMT. Ich bin kein Jazz Polizist, überhaupt nicht sogar. Ich finde das Album einfach langweilig, die Stimme klingt nicht gut. Mit Herrn Sotti hat Cassandra Wilson einen Mitproduzenten gefunden, der sie von einem hohen Niveau in die Tiefen professioneller Langeweile geführt hat.
22 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2012
3 Titel dieser CD wurde mal in Bayern 2-Radio vorgestellt und hat mich sofort berührt und mitgerissen. Auch die übrigen Titel haben sich als sehr gut herausgestellt. Wer ruhige jazzige Musik mag und von tollen Stimmen begeistert ist, dem wird Cassandra Wilson gefallen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2013
Diese Sängerin trägt ihren Namen sehr gut, denn sie offenbart uns tiefe und sozialkritische Botschaften anhand ihrer tiefen und facettenreichen Stimme und Musik! Bravo!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2014
Scheibe ist ein flop, langweilig, jeder Italiener würde sich im Grab umdrehen, völlig unnötige Scheibe......
das sinnloseste was ich seit Jahren gehört habe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €
8,29 €
6,19 €
4,99 €