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Anonymus. [Taschenbuch]

Russell Andrews , Uwe Anton , Michael Kubiak
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 444 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 2 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746619009
  • ISBN-13: 978-3746619002
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,6 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.199.135 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Nacht für Nacht erwacht der große Mann schreiend aus dem immer gleichen Traum. Die Schreckensbilder aus der Vergangenheit treiben ihn schließlich zur Beichte bei einem befreundeten Priester. Kurz darauf jagt der große Mann sich mitten in einer Sitzung eine Kugel in den Kopf. Father Patrick, im Besitz eines ungeheuren Beichtgeheimnisses, taucht sofort unter. Schnitt. In einem Nest im Süden der USA wütet derweil ein Killer, fieberhaft auf der Suche nach Momma One-Eye, der alten Hebamme des Ortes.

Einen Monat zuvor hatte die berühmte Verlegerin Maggie Peterson den talentierten, aber erfolglosen Autor Carl Granville beauftragt, aus den mysteriösen Tagebuchaufzeichnungen einer anonymen Schreiberin einen Bestseller anzufertigen. Granville, dem das Manuskript mit dem Titel "Gideon" portionsweise von einem unheimlichen Fremden überbracht wird, wittert die Chance seines Lebens. Was er nicht weiß -- die Hinterlassenschaft, an der er unter absoluter Geheimhaltung arbeitet, sollte die gesamte Welt bis ins Mark erschüttern!

Hinter dem Pseudonym Russell Andrews verbirgt sich ein mit diversen Literaturpreisen ausgezeichneter Drehbuchschreiber. Dies bestätigt die Versiertheit, mit der er den Leser allein durch die im Prolog angelegten Handlungsstränge in unruhigste Erwartungshaltung versetzt. Was dann folgt, ist ein aberwitziger, zum Bersten spannender Plot, der es einem schlicht unmöglich macht, seine Nachtruhe zu finden, bevor man nicht die Lösung in Händen hält.

Granville geht es ähnlich. Wer ist diese unbekannte Tagebuchschreiberin, die mit ihrem Sohn in den 50er-Jahren in ärmlichen Verhältnissen lebte? Was wurde aus dem hochintelligenten Jungen, der seinen einjährigen Bruder in einem Eifersuchtsanfall mit einem Kissen erstickte, nur um mit seiner Mutter ungestört weiterleben zu können? Und wer ist Gideon? Die Brisanz dieser Aufzeichnungen wird Granville spätestens klar, als Maggie Peterson brutal ermordet aufgefunden wird -- und man ihn für den Mörder hält. Granvilles Flucht und seine Recherchen führen in den tiefen Süden der USA, in vergangene, düsterste Schuldverstrickungen -- und dann wieder in Schwindel erregende Höhen. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Die Intrige von Anonymus ist mit einer so unbeschreiblichen Leichtigkeit gesponnen, dass der Leser förmlich hinweggefegt wird." (Clive Cussler.)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch von dem man nicht mehr lassen kann. Dei Ereignisse überschlagen sich, so dass man nicht zur Ruhe kommt bevor man das Buch ganz gelesen hat. Packend und schockierend zugleich beschreibt der Autor die Geschichte eines Jungen, der im Alter von 11 Jahren seinen kleinen behinderten Bruder ermordet. Diese Tat holt ihn nach fünzig Jahren wieder ein. Neben ihm werden Unbeteiligte in ein Komplott hineingezogen aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Ein junger Buchautor und seine Ex-Freundin finden sich unverhofft im Mittelpunkt des Geschehens und werden zu den meistgesuchten Verbrechern der USA. Sie verlieren dabei so ziemlich alles was sie besitzen, fast auch ihr Leben. Eine machtbesessene Persönlichkeit scheint alles zu kontrollieren, doch . . . . .. Am Ende fragt man sich ob dieses Buch wirklich nur Dinge beschreibt, wie sie in der Fiktion möglich sind, oder vielmehr die tatsächlich existierende Gier nach Macht und die Früchte die diese treiben kann.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Schluß zu vorhersehbar; ansonsten SEHR GUT 26. Juli 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Wie bereits ein anderer Leser geschrieben hat:

Das Buch ist super geschrieben, der Autor weiss echt, den Leser bei der Stange zu halten. Aber letztendlich baut er doch irgendwie darauf, dass der Schluss "überraschend" sein soll, dass der Leser verdattert ist und das ganze ein Knalleffekt sein soll. Ist es aber nicht. Ganz schlicht und ergreifend. Ich würde zwar nicht behaupten, nach 20 Seiten gewusst zu haben, was abgeht. Aber es werden doch viel zu viele eindeutige Andeutungen gemacht, so dass man eher überrascht gewesen wäre, wenn DIESES Ende nicht eintrifft.

Noch etwas anderes: Das Buch ist zwar sehr spannend, aber ich hatte dennoch ein Problem beim Lesen: Es war nicht so, dass ich das Buch, nachdem ich es weggelegt hatte (zwecks Schlaf), am nächsten Tag UNBEDINGT weiterlesen wollte. Ich habe andere Bücher gelesen, die nicht so actiongeladen waren, aber bei denen wollte ich eben UNBEDINGT wissen, wie es weitergeht. Was noch passiert. Und DAS sind meiner Meinung nach Bücher, die 5 Sterne kriegen sollen.

Deswegen "nur" 4 Sterne. Trotzdem, lesen und selber herausfinden, was es bei dem Buch auf sich hat und dieses ominöse Ende für sich selbst entdecken. Und vielleicht sich überraschen lassen.

Viel Spaß dabei.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Selten hat mich ein Buch so gefesselt wie "Anonymus". Nachts vor dem Einschlafen und morgens nach dem Aufwachen hat mich das Buch jeweils einige Stunden lang beschäftigt - in den Ferien geht so was. Ich möchte behaupten, dass ich noch nie ein Buch diesen Umfangs in so kurzer Zeit hinter mich gebracht habe.
Die anfangs voneinander unabhängig zu scheinenden Handlungsstränge verstricken sich (logischerweise) immer mehr miteinander und ziehen den Leser in ihren Bann.
Vor allem faszinierend sind Wendungen, die überraschend auftreten, so überraschend, dass ich ein paar hundert Seiten zurückblättern und noch etwas nachlesen musste um wirklich zu glauben, was ich da lese, mit dem Ergebnis dass es alles doch stimmig ist (diese Bemerkung bezieht sich auf die Person des Korrektors, eine wirklich faszinierende Gestalt).
Das Buch regt zum Nach- und Mitdenken an. Des öfteren musste ich mich kurz von den Seiten lösen und mögliche Wendungen und Beziehungen der Personen untereinander zu überdenken.
Was dem Leseerlebnis allerdings einen kleinen Abbruch verschafft (in der deutschen Ausgabe) sind viele Unaufmerksamkeiten und Denkfehler beim Übersetzen, an einer Stelle muss es sich auch um einen Denkfehler in der Originalausgabe handeln. Doch es kann schon verwirren, wenn sich gute Freunde von einen Augenblick auf den Anderen plötzlich nich mehr duzen sondern siezen... "Sie wissen dass wir Sie beide lieben!" Auch andere Kuriositäten in der Übersetzung verwirren etwas.
Daran sollte man sich eigentlich nicht stören, wenn man in die Handlung vertieft ist (tut man aber zwangsläufig). Bei diesem Punkt sei auch gesagt: Warum der Titelwechsel beim Übersetzen? Wie man beim Lesen feststellen wird, bezieht sich der Titel "Anonymus" nicht unbedingt auf das gesamte Buch, er wird relativ schnell unwichtig. "Gideon" bleibt jedoch aktuell bis zum Schluss.
Dennoch, betrachtet man den reinen plot, ist der Thriller spannungsgeladen. Das Ende halte ich im Gegensatz zu anderen Lesern des Buches für nicht SEHR weit voraussehbar. Es macht doch gerade den Kick aus, um einiges mehr zu wissen als die im Dunklen tappenden Protagonisten der Story. Wozu gibt es sonst eine auktoriale Erzählperspektive?
Ergo: lesen!
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