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Produktinformation


Rezensionen

Kurzbeschreibung

Angesiedelt in der politischen Schlangengrube des elisabethanischen Englands, spekuliert Anonymus über eine Frage, die schon seit vielen Jahrhunderten zahlreiche Wissenschaftler und kluge Köpfebeschäftigt hat: Wer war der Autor der Stücke, die William Shakespeare zugeschrieben werden? Zahlreiche Experten haben darüber diskutiert, Bücher wurden geschrieben und Gelehrte haben ihr ganzes Leben der Aufgabe gewidmet, die Theorien, die die Autorenschaft der berühmtesten Werke der englischen Literatur umgeben, zu bewahren oder zu zerstreuen. Anonymus gibt eine mögliche Antwort und konzentriert sich dabei auf eine Zeit, als sich politische Intrigen, verbotene Romanzen am Königlichen Hof und die Machenschaften habgieriger Aristokraten, die die Macht des Throns an sich reißen wollten, an einem der ungewöhnlichsten Orte widerspiegelten: der Londoner Bühne.

Roland Emmerich führte Regie und fungiert als Produzent. In den Hauptrollen spielen Rhys Ifans, Vanessa Redgrave, Joely Richardson, David Thewlis, Xavier Samuel und Derek Jacobi.

Movieman.de

Großartige Geschichte mit ebenso großartigen Schauspielern besetzt und hervorragend inszeniert! Genug Gesprächsstoff für das Bierchen danach bleibt auch!

Moviemans Kommentar: Der Film weist eine kontinuierliche Brauntönung auf, was die Farbvielfalt eingrenzt, dem Film jedoch einen antiken Look verabreicht. Das Bild ist glasklar und lässt keine Störungen erkennen. Der Kontrast zwischen hellen und dunklen Bildbereichen ist gelungen. Die Protagonisten sind selbst vor einem dunklen Hintergrund auszumachen. Die Bildschärfe ist insgesamt sehr gut, Linien und Kanten grenzen sich deutlich ab. Die Kleidung ist dadurch bis ins kleinste Detail zu erkennen. Man erhält dadurch den Eindruck, die Stoffe bestimmen zu können. Die Sprache klingt sehr voll und authentisch, vor allem in der englischen Originalversion. Zu Beginn fehlen allerdings Umgebungsgeräusche, sodass man als Zuschauer das Gefühl eines Theaterstücks erhält. Erst im Laufe der Handlung kann man vermehrt Hintergrundgeräusche ausmachen, die den Raum voller klingen lassen. Bei den Effekten hätte man bei dieser epischen Handlung durchaus mehr erwarten können. Lediglich die Bärenkampfszene in der Arena (1:04:48) weist lohnenswerte Effekte auf. Unter den Extras findet man neben den obligatorischen, entfallenen Szenen, eine Vielzahl von Dokumentationen zum Film. Hier wird ausführlich diskutiert, wer der wirkliche Shakespeare gewesen sein mag. --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Blu-ray .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Templer am 26. Juli 2012
Format: DVD
Anonymus ist ein Film unter der Regie von Roland Emmerich der eine gänzlich andere Sichtweise auf William Shakespeare und seine Stücke wirft. Zu Beginn des Films betritt ein Mann eine Theaterbühne und erzählt von Rätseln in der Biografie von Shakespeare. So gibt es von all seinen Stücken kein einziges Manuskript und auch die Witwe von Shakespeare hat kein Manuskript vererbt bekommen.

Emmerich behandelt in seinem Film die Theorie das der Earl of Oxford, Edward de Vere (gespielt von Rhys Ifans) der wahre Verfasser der Stücke von Shakespeare (gespielt von Rafe Spall) sei. In Anonymus geht es in erster Linie darum warum Edward de Vere seine Urheberrschaft niemals bekundete und wie Shakespeare an die genialen Machwerke kam.
Dazu verknüpft Emmerich diese Geschichte mit der angeblichen Liason von Edward de Vere mit Königin Elisabeth I, der Geschichte um ihr gemeinsames Kind (den Earl of Southampton) und eine neue Sichtweise auf den Aufstand des unglücklichen Earl of Essex.

Bei genauerer Betrachtung sind die Behauptungen im Film sehr abstrus und daran leidet das Gesamtwerk schlussendlich.

Emmerich ist von den Theorien im Film vollkommen überzeugt. Das Hauptargument ist aber sehr schwach.
Von über 3000 Stücken die zur Zeit von Shakespeare aufgeführt wurden gibt es genau 19 Manuskripte!
Auch von anderen Grössen seiner Zeit wie Ben Jonson, Thomas Dekker, John Webster oder Francis Beaumont gibt es kein einziges Manuskript.

Die angeblich mehrfachen Schwangerschaften der Königin sind auch sehr unglaubwürdig. Die dümmste Theorie ist natürlich die vom angeblichen Inzest. An dem Punkt ärgerte ich mich über den Film.
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55 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 20. Dezember 2011
Format: Blu-ray
Der beste Film, den ich seit Jahren gesehen habe. Ich (43) war mit meiner Tochter (14) im Kino. Roland Emmerich hat gezeigt, das er auch anders kann. Wir waren von Anfang bis Ende gebannt. Meine Tochter schreibt gerade ein Referat über Shakespeare und bekommt nun einen sehr interessanten Aspekt geboten, denn wenn man aus dem Kino kommt, glaubt man wirklich Shakespeare kann nur ein Hochstapler sein. (Was er ja vielleicht auch gewesen ist??!!) Wir haben die ganze Heimfahrt begeistert über den Film diskutiert. Die negativen Kritiken kann ich nur einem nicht vorhandenem Geschichtswissen zuschreiben. Wenn man die Werke ein wenig kennt, ist es eigentlich nicht schwer zu folgen. Ich habe nur einige in der Schule gelesen. Dafür aber etliche auf DVD gesehen. Best Off: Henry V, Was ihr wollt, Ein Mitsommernachtstraum, Viel Lärm um nichts, Romeo und Julia, Othello etc. Die Qualität des Filmes und der Handlung sind unglaublich beeindruckend! Aber ich kann mir durchaus vorstellen, das jüngere Leute, die einen "echten Emmerich" erwartet haben, enttäuscht sind. Dieser Film hat eine komplexe Handlung, und auch eine durchaus zum Mitdenken anregende, etwas komplizierte Geschichte! Trotzdem lässt es Roland ordentlich krachen, aber eben nicht so sehr wie in anderen Filmen. Wir haben uns den Film schon vorbestellt, und freuen uns sehr, ihn im Heimkino zu sehen!!
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fraenzchen am 17. Juli 2012
Format: DVD
Der Film ist gut, daran gibt es keinen Zweifel und eigentlich ärgert mich nur die Intoleranz mancher Rezensenten hier, die positive Bewertungen mit dem lächerlichen Vorwurf der Kaueflichkeit diskreditieren. Es gibt ernsthafte Literaturwissenschaftler, die die "de Vere Theorie" zumindest nicht für absurd halten. Mozarts/Suessmeyers Requiem ist derart große Musik, dass es eine lässliche Suende ist, diese während eines Renaissance Festes einzuspielen, zeitgenössische Musik liefe Gefahr, weniger unterhaltsam zu sein. Und das tut dieser Film, er unterhält, ohne die Geschichtsklitterung zu übertreiben, wer ein Literaturwissenschafts- oder Geschichtsseminar erwartet, sollte sich in die Universität begeben und wem der Film nicht gefaellt, der sollte niveauvoll und souverän genug sein, jenen, die anderer Meinung sind, keine unehrenhaften Motive zu unterstellen! Degustibus..... Also ok, wem es nicht gefällt... ich liebe diesen Film!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oliver Fiedler am 16. August 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Einband ist sehr schön gestaltet. Eine schöne Idee, die DVD so zu verpacken. Der Film ist ebenfalls zu empfehlen, entführt er einen doch in die Vergangenheit. Preis-Leistung ist auch i.O.
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marij Ke am 21. Mai 2012
Format: DVD
schuf Roland Emmerich hier einen einzigartigen Film!
Nach seinen bisherigen Filmen, wie '10.000 BC' oder '2012', die wenig logisch aufgebaut sind, zeigte er Mut zu Neuem und drehte einen Film, der gar nicht in das eigentliche Bild, welches man von Emmerich besitzt, passt.
Ich (19 Jahre alt) bin ein großer Mittelalterfan, besonders im Hinblick auf Literatur, Kultur und Mode. Ich liebe die Werke von Walther von der Vogelweide, Der von Kürenberg und natürlich auch die von Shakespeare. Einen Monat zuvor war ich in London im Shakespeare-Theater und in Stratford im Geburtshaus Shakespeares gewesen. Da kam mir dieser Film sehr gelegen und umso mehr war ich dann der Meinung, mir diesen Film ansehen zu müssen, so dass ich sofort mit meinem Vater (46 Jahre alt)ins Kino gegangen bin.
Obwohl Shakespeare hier als Säufer, Analphabet und Schwätzer dargestellt wird, fand ich die Darstellung sehr interessant.
Dazu ist die schauspielerische Leistung der Schauspieler (besonders die von Rhys Ifans, Joely Richardson und Vanessa Redgrave) bemerkenswert. Die Kulisse und die Kostüme des Filmes wirken so real, dass man sich richtig in die Welt des Shakespeares hinein versetzen kann.
Zwar enthält dieser Film hauptsächlich ausgiebige Sprechpassagen und durch die Zeitsprünge am Anfang wirkt er beim ersten Mal Sehen ziemlich konfus, jedoch gibt es diesen Film keinen Minuspunkt. Es ist ein Film den man sich mit dem Geist ansehen muss.
Es mag zwar kein Film für Jeden zu sein, jedoch würde ich ihm Jedem empfehlen!
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