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Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte [Taschenbuch]

S.G. Browne , Frank Dabrock
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

12. Juli 2010
Wer wäre besser geeignet, um über den Zombiealltag zu sprechen, als Andy, der sich selbst in einen dieser vermeintlichen Widerlinge verwandelt hat? Seine Eltern verbannen ihn in den Keller, die Öffentlichkeit meidet ihn. Nur gut, dass es eine Selbsthilfegruppe gibt. Und nicht zu vergessen die – ehemals – attraktive Rita, die ein Auge auf ihn geworfen zu haben scheint. Eine durchgeknallte Satire – zum (Un)totlachen.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345343496X
  • ISBN-13: 978-3453434967
  • Originaltitel: Breathers
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.510 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine Zombie-Komödie mit Hirn.« (Kirkus )

Klappentext

»Brownes Buch verbindet Humor, Gewalt, eine überraschend gefühlvolle Liebesgeschichte und eine großartige Erzählerstimme zu einer intelligenten Gesellschaftssatire.« Publishers Weekly

»Definiert auf brillante Weise die Zombiekultur des 21. Jahrhunderts.« Publishers Weekly


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4.0 von 5 Sternen Zombies sind auch nur Menschen 10. März 2011
Format:Taschenbuch
Andy lebt im Keller seiner Eltern, ist Witwer und Vater einer siebenjährigen Tochter. Außerdem ist er tot, genau betrachtet eigentlich eher untot.
Von der Gesellschaft ausgeschlossen, findet er den einzigen Trost bei seinen Mit-Zombies. Allen voran bei der attraktiven Selbstmörderin Rita. Denn Zombies wollen das Selbe, was auch alle atmenden Menschen wollen: Liebe!
Zombies sind auch nur Menschen...

Zombies haben es in der Romanwelt von S.G. Browne nicht leicht.
Sie haben keine Rechte, müssen aber jede Menge Auflagen befolgen. Sie werden verachtet, beschimpft und auch manchmal aus Spaß zerstückelt. Nachts werden sie wie streunende Hunde eingefangen und in Käfige gesperrt, wenn sie gegen die Ausgangssperre verstoßen. Sollten sie dann nicht von ihren Angehörigen fristgerecht abgeholt werden, werden sie an Versuchslabore gespendet, enden als Crashtest-Dummy oder werden in einen Zombie-Zoo gesperrt.
Andy ist so ein Zombie. Bei einem Autounfall gestorben und nach der Einbalsamierung wieder auferstanden fristet er ein armseliges Leben im Keller seiner Eltern. Seine Mutter ekelt sich vor ihm und sein Vater hat nur noch Verachtung für seinen Sohn übrig. Die einzigen Personen, bei denen er sich noch wohlfühlt, sind die Mitglieder einer Zombie-Selbsthilfegruppe, genannt -Anonyme Untote-.
Hier wird auch klar, dass Zombies - genau wie die Atmer - weiterhin Gefühle haben. Zu den Gefühlen zählt auch Liebe. Diese entsteht zwischen Andy und Rita, einer wieder auferstandenen Selbstmörderin.
Man erlebt mit, wie aus Andy und dem Rest der Gruppe ein rebellierender Haufen wird, der für die gleichen Rechte kämpft, die die Lebenden auch besitzen.
Zudem kommen die -Anonymen Untoten- auf den Geschmack von Menschenfleisch... Was nicht gerade zu ihrer Beliebtheit beiträgt.
-Anonyme Untote- ist in 54 kleine Kapitel eingeteilt, die Schrift ist durch ihre Größe gut lesbar. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und man ist durch das Hochglanz-Herz immer wieder versucht, mit den Fingern darüber zu streichen.

Ich hatte mir mehr davon versprochen, als ich den Klappentext gelesen habe. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass es sich lohnt, das Buch zu lesen. Humorvoll und doch gesellschaftskritisch geht der Autor an die Geschichte ran. Durch die vielen kleinen Kapitel ist das Buch gut geeignet, auch in kleinen Pausen gelesen zu werden. Man findet dadurch immer wieder gut in die Erzählung hinein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gehaltvoll und gleichzeitig vergnüglich... 5. August 2010
Von S. Forster TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein bisschen habe ich ja die Sorge, dass Zombies die neuen Vampire werden sollen und die Bücherwelt demnächst ebenso überrollen wie die Blutsauger in den letzten Jahren. "Anonyme Untote" ist nur eins von vielen Werken, in dem neuerdings diese eher unattraktiven, gern mal Körperteile verlierenden Wesen die Hauptrolle spielen. Aber es ist nicht nur unterhaltsam und amüsant, es hält uns auch auf clevere und subtile Weise einen Spiegel vor, indem deutlich gemacht wird, wie schlecht die Menschheit gern mit unliebsamen Minderheiten umgeht.
Außerdem verfügen die Hauptfiguren nicht über übernatürliche Fähigkeiten und mutieren nach ihrer Verwandlung zum Untoten zu Superhelden oder knallharten ErmittlerInnen. Sie sind, wie man sich Zombies vorstellt: untot, gammelig, bestialisch stinkend, abstoßend. Wenn da nicht der kleine, aber feine Unterschied zu den bekannten Filmzombies wäre... Brownes Zombies erzeugen zwar in unmittelbarer Nähe Brechreiz, aber auch Mitleid. Denn sie fühlen und denken noch genauso wie vor ihrem (Un-)Tod. Leider haben sie keinesfalls dieselben Rechte wie zuvor, eigentlich haben sie nun gar keine Rechte mehr und vegetieren, wenn sie das fragwürdige Glück haben, nicht als Versuchskaninchen zu enden, vor sich hin.

So geht es auch Andy, der von seinen Eltern aus Scham in deren Weinkeller verbannt wurde. Trost findet er nur in seiner Selbsthilfegruppe, eben den titelgebenden "Anonymen Untoten", wo er unter seinesgleichen sein kann. In ihm schwelt aber die ganze Zeit Widerstand gegen die Unterdrückung der Zombies und als er mehr oder weniger durch Zufall entdeckt, wie es ihm wieder besser gehen kann, nimmt er den Kampf auf, zusammen mit seiner neuen Herzdame Rita und seinen untoten Freunden.

Wenn alle Zombie-Geschichten so gehaltvoll und gleichzeitig vergnüglich sind wie diese, lasse ich mich doch mal gern von einem neuen Hype überrollen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Zombie-Komödie mit Hirn 24. Juli 2012
Von Maxim TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Zombies, oder wie sie sich selbst nennen Überlebende, welche denken können und sich in einer Selbsthilfegruppe treffen um sich zu therapieren, das hört sich erst einmal ziemlich schräg an. Meine Erwartungen waren da erst einmal nicht allzu hoch, doch die Geschichte ist überzeugend gut geschrieben. Das Buch liest sich fast von selbst und die Zeit vergeht dabei wie im Flug. Beim lesen musste ich immer wieder schmunzeln oder gar herzhaft lachen, aber es gibt auch einige eher nachdenklich machende Momente. Zum Ende hin wo sich die Handlung überschlägt, wird die Geschichte zu einer Tragik Komödie, ohne Happy End.

Diese Untoten sind keine klischeehaften B-Movie Zombies, welche die Arme ausgesteckt dahin torkeln und Gehirn, Gehirn stammeln. Diese können denken und sprechen und haben doch keinerlei Rechte. Die Sozialversicherungsnummer wurde ihnen bei ihren Tod aberkannt, somit können sie sich auch nicht ihren Lebensunterhalt erarbeiten, sie haben keine Krankenversicherung usw. Sie haben den Status von entlaufenen Tieren und stehen auf einer Stufe mit Hunden und Katzen und genauso werden sie auch behandelt. Werden sie auf der Straße aufgegriffen, kommen sie ins Tierasyl und müssen hoffen das sie die Familie abholt. Wenn sich keiner erbarmt, werden sie vernichtet oder für Versuche benutzt. Für die Gesellschaft sind sie nur ein großes Ärgernis und wenn die Lebenden die Zombies zerstückeln oder flambieren, wird kein Gericht dagegen etwas unternehmen.

Obwohl auch sie Menschen essen, hofft man das Andy und seine Freunde immer genug Fleisch auf dem Teller haben. Sie essen Menschenfleisch nicht um ihre rohe Gier zu befriedigen, sondern weil sich diese Nahrung positiv auf ihren Körper auswirkt und körperliche Schäden so wieder verheilen.

Der Roman ist überzeugend und übersichtlich geschrieben und wunderbar erzählt. Dieses Buch kann man wirklich weiter empfehlen, interessant für alle die auch mal über Zombies lachen können und wollen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Lustig , Spannend
Jo, Zombies müssen nicht immer die Bosen sein :)

Ein spannendes und auch Lustig geschriebenes Buch

mehr davon bitte.
.
Vor 1 Monat von Gerd Schultze veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zum Lachen, Weinen und Nachdenken - auch für Horror-Liebhaber
Lacht man auf der einen Seite über die Zombies und ihre Wehwehchen (Jerry mit seinem teils offen liegenden Hirn, der allen anbietet es anzufassen, oder Tom, der auf einmal 2... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Miriam Hamscher veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant - Aber keine Liebesgeschichte
Der Titel mag irreführend sein, zumal von einer Liebesgeschichte die Rede ist.
Natürlich spielt die Liebesbeziehung und deren Entwicklung zwischen dem Protagonisten... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Angie! veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mal ein anderes Zombiebuch
Der Klappentext hat mich gleich neugierig auf das Buch gemacht, aber man muss auch sagen das ich ein Unheimlicher Zombie-Fan bin. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von J. Opitz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Herrlich - und kein Frauen-Zombie-Liebesroman!
Bin ein großer Fan von Zombiebüchern - dies jedoch ist herrlich anders! Zum Inhalt ist genug gesagt worden, schräge Situationen und leichte Gesellschaftskritik,... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von ScifiGirl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum (un)totlachen!
Inhalt:
Schon allein der Satz im Klappentext "[...] und er faulte einsam vor sich hin." brachte mich zum Lachen und es wurde nicht der einzige Lacher! Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Kitty2012 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Selten so gelacht.Schwarzer Humor in Reinform....
.. ich habe des öfteren im Bus gelacht und mir dabei sicherlich Blicke eingefangen ( welches ich eh nicht registrierte ). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2011 von D_FENS
5.0 von 5 Sternen Ein Zombie Klamauk der seinesgleichen sucht !!!
Schon beim Lesen des Klappentextes wusste ich, dass dieses Buch etwas ganz anderes-, etwas Besonderes ist und ich sollte damit recht behalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2011 von Elements-Of-Crime
5.0 von 5 Sternen Abgefahrene Zombie-Version
"Anonyme Untote" ist ein Roman, den man anhand des Umschlags schwer einschätzen kann. Die Aufschrift "Liebesgeschichte" macht es dem Leser hier nicht leichter, denn diese ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2010 von Daniela Hanisch (Media-Mania)
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