Dieses Album hat ein großes Problem: Die Single-Auskopplung "Chewing Gum" (trotz anderslautender Angaben in der Original-Version enthalten) ist soooooooo überragend großartig, dass der Rest dagegen eigentlich nur abfallen kann. Zum Glück tut er das nicht. "Chewing Gum"-Produzent Richard X steuerte neben dem "Intro" der CD noch das funky "Me plus one" bei, ein sicherer Single-Kandidat. Meine persönlichen Favoriten sind aber das bezaubernde "My heartbeat", das wie ein Phoenix-Song mit dem Gesang von Donna Lewis klingt (??), und Annies 2000er Debüt-Single "Greatest Hit", die Madonnas 1982er Debüt-Single "Everybody" wiederverwertet und (fast) verbessert. Daneben gibt es zwei bis drei Songs, die die hohe Qualitätslatte nicht so ganz erreichen, "No easy love" zum Beispiel lässt mich mit Grauen an "Shakatak" denken, und "Happy without you" dümpelt etwas ziellos vor sich hin .
Fazit: Natürlich nicht 10 "Chewing Gums", aber bestimmt eine der interessantesten Alben/Künstlerinnen 2004.