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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Anne Sophie Mutter , Virtuose Violinkonzerte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Anne-Sophie Mutter: Virtuose Violinkonzerte (Cc) (Audio CD)
Es handelt sich um Auszüge aus den Violinkonzerten von Mozart, Mendelssohn, Tschaikowsky und Beethoven Highlights / Ohrwürmer. Mutter wie immer ausgezeichnet.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vielleicht für Einsteiger geeignet,
Von Tobias Fabian-Krause (Landau, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Anne-Sophie Mutter: Virtuose Violinkonzerte (Cc) (Audio CD)
Herbert von Karajan war eine der prägenden Gestalten des Musiklebens in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch über seinen Tod (1989) hinaus hat seine immense Popularität Bestand gehabt. Der gebürtige Salzburger war nicht nur ein bienenfleißiger Dirigent, der es wie kein Zweiter verstand die Musik und sich selbst zu vermarkten, er war auch ein großer Förderer musikalischer Talente.Dass die Geigerin Anne-Sophie Mutter heute zu den absoluten Topstars des Genres gehört verdankt sie neben ihrem Können auch der Förderung durch Karajan. Gemeinsam haben sie in den späten 70ern und frühen 80ern die größten Klassiker des Repertoires eingespielt. Diese CD gibt Ihnen einen kleinen Querschnitt durch das gemeinsame Schaffen dieser beiden Künstler. Die CD ist also gleichzeitig ein Dokument der frühen Schaffensperiode von Anne-Sophie Mutter als auch eines der Zusammenarbeit mit einem ihrer wichtigsten Mentoren. Darüberhinaus ist sie eine Einführung in die bekanntesten Sätze des klassischen Repertoires für Violine und Orchester. Das genannte erhalten Sie alles zu einem mehr als moderaten Preis. Gerade für Einsteiger, die erst einmal prüfen wollen, ob sie etwas mit klassischen und romantischen Violinkonzerten anfangen können ist diese CD daher natürlich eine wertvolle Option. Gibt es etwas was gegen diese CD spricht? Manch einem mag das potpurriartige dieser CD etwas seltsam erscheinen, außer einem Mozart-Konzert hören Sie hier kein einziges vollständiges Violinkonzert. Über diese Art der Häppchen-Kultur kann man geteilter Meinung sein. Für mich ist das an sich kein starker Kritikpunkt, gerade dann, wenn Sie bisher kaum mit Violinkonzerten im Speziellen oder gar der klassischen Musik insgesamt Kontakt hatten kann eine Fokussierung auf die Höhepunkte interessant sein. Bleibt die Frage: sind es Höhepunkte? Ob das Konzert Köchelverzeichnis (KV) 216 das schönste Violinkonzert Mozarts ist, darüber könnte man sich streiten. Gegen die Entscheidung dafür spricht aber m.E. nicht so viel. Ob man aus Mendelssohns (bekannterem, er hat zwei geschrieben) Violinkonzert wirklich den ersten Satz nehmen sollte, halte ich für deutlich fragwürdiger. Der spektakulärere ist nach meinem Dafürhalten der Finalsatz. Gerade wenn man wirklich Einsteiger als Hauptzielgruppe hat fände ich es wichtiger, den Finalzsatz kennen zu lernen, so schön der 1. Satz auch ist. Da der Finalsatz deutlich kürzer ist als der erste Satz hätte man dann vielleicht auch Platz gehabt, um den ebenfalls spektakuläreren ersten Satz des Tschaikowsky-Konzerts zu nehmen statt des hier gewählten 2. Satzes. Auf Bruch hätte ich verzichtet, so schön dieses Konzert auch ist. Wenn man schon ein best-of-Album von Mutter/Karajan macht, dann darf nämlich meines Erachtens das Brahms-Konzert nicht fehlen - für meinen Geschmack dasjenige Konzert, das diesem Gespann am besten gelungen ist - dies betrifft insbesondere den Finalsatz, der den beiden wirklich herausragend gelungen ist. Schade, das empfinde ich als großes Manko! Das Beethoven-Rondo hingegen darf natürlich bei einer solchen Auswahl nicht fehlen. Schließlich die Frage, ob es grundsätzlich herausragende Interpretationen sind, die hier (erneut) auf CD gebannt wurden. Für meinen Geschmack sind sie das ehrlich gesagt allesamt nicht, vielleicht mit Ausnahme des Beethoven-Satzes. Karajan war meines Erachtens, wenn wir die Oper mal ausklammern, kein Dirigent, dem Mozart besonders lag. Ob Anne-Sophie Mutters sehr vibratoreicher und sehr auf Virtuosität abgezirkelter Mozart besonders gelungen ist, darüber kann man sich auch streiten. Ich bin da hin- und hergerissen, finde aber, dass ihre späteren Aufnahmen den hier z.T. wiedergegebenen überlegen sind. Das letztgenannte gilt auch für Mendelssohn - hier ist Mutters Aufnahme mit Kurt Masur deutlich besser. Die Tschaikowsky-Aufnahme ist ein Live-Mitschnitt und meines Erachtens kein von der Klangqualität her besonders gelungener. Die Bruch-Konzerte kenne ich noch nicht gut genug, um etwas sagen zu können. Warum diskutiere ich hier nur die Frage, ob die CD für Einsteiger geeignet ist? Die Frage ist wirklich, wer sonst diese CD braucht. Die Fans von Anne-Sophie Mutter und/oder Herbert von Karajan werden die Aufnahmen im Zweifel schon in voller Länge haben. Unter den Klassik-Fans dürfte der Großteil um die Frage, was von Mutter/Karajan zu halten ist nicht herum gekommen sein und wird dementsprechend entweder auch die Aufnahmen schon besitzen oder wissen, warum er sie nicht braucht. Fazit: schöne, ordentliche Aufnahmen sehr schöner Musik und das zum absoluten Niedrigpreis. Sicher vor allem für Einsteiger eine Überlegung wert, andererseits ist die Auswahl der Stücke/Sätze meines Erachtens nicht besonders gelungen, wenn hier wirklich Einsteigern ein Querschnitt durch die bekanntesten Violinstücke geboten werden soll (auch dann nicht, wenn es wie der Titel suggeriert nicht um die bekanntesten gehen soll, sondern um die, welche die größte Virtuosität vom Solisten verlangen), die Klangqualität ist akzeptabel, aber nicht wirklich überragend, bei Tschaikowsky fast zu weit vom Optimum entfernt. Wer die CD schon besitzt, sehr zufrieden war und sich fragt, wie er mehr von diesem Gespann bekommen kann, dem sei dieses Box-Set empfohlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die frühe Mutter - ein guter Einstieg,
Von
Rezension bezieht sich auf: Anne-Sophie Mutter: Virtuose Violinkonzerte (Cc) (Audio CD)
Die Aufnahmen dieser Zusammenstellung wurden in den Jahren 1978-1988 erstmals veröffentlicht, umspannen also die erste Dekade des Schaffens von Anne-Sophie Mutter. Schon damals zeigte sie unter Führung von Herbert von Karajan und begleitet von den Berliner Philharmonikern - bei Peter Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur Opus 35 sind es die Wiener Philharmoniker - großes Können. Diese CD ist ein sehr kostengünstiger Appetithappen.
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