Anne Sofie Von Otter

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Biografie

Anne Sofie von Otter gehört zu den profiliertesten Sängerinnen ihres Fachs. Am 9. Mai 1955 in Stockholm geboren, studierte die Mezzo-Sopranistin zunächst am Konservatorium ihrer Heimatstadt, ging dann aber zu Erik Werba nach Wien und 1981 zu Vera Rosza und Geoffrey Parsons nach London. Auf die profunde Ausbildung folgten musikalische Lehr- und Wanderjahre, die sie zunächst an die Oper von Drottingholm und nach Basel führten. Dort konnte sie sich mit Rollen wie dem Cherubin in Mozarts "Le Nozze Di Figaro", dem Orpheus in Glucks "Orphée et Eurydice" oder dem Sextus in Mozarts "La Clemeza di ... Lesen Sie mehr

Anne Sofie von Otter gehört zu den profiliertesten Sängerinnen ihres Fachs. Am 9. Mai 1955 in Stockholm geboren, studierte die Mezzo-Sopranistin zunächst am Konservatorium ihrer Heimatstadt, ging dann aber zu Erik Werba nach Wien und 1981 zu Vera Rosza und Geoffrey Parsons nach London. Auf die profunde Ausbildung folgten musikalische Lehr- und Wanderjahre, die sie zunächst an die Oper von Drottingholm und nach Basel führten. Dort konnte sie sich mit Rollen wie dem Cherubin in Mozarts "Le Nozze Di Figaro", dem Orpheus in Glucks "Orphée et Eurydice" oder dem Sextus in Mozarts "La Clemeza di Tito" bewähren. Von da an ging es zügig voran, zunächst nach Aix-en-Provence, dann nach Genf, Köln, Berlin und Covent Garden. 1984 debütierte sie unter Giuseppe Sinopoli an der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Als sie 1986 den Preis der Maria-Callas-Stiftung gewann, wurde endgültig ein größeres Publikum auf sie aufmerksam.

Noch im selben Jahr spielte von Otter den Cherubin an der Scala und so ging es Schritt für Schritt nach oben an die Spitze der internationalen Gesangszene. 1991 sang sie an dem Royal Opera House erstmals die Titelrolle von La Cenerentola, an der Wiener Staatsoper gab sie sich im Januar 1994 als Idamante (Idomeneo) die Ehre. Ihr Publikum von USA bis Japan wuchs beständig, so wie sich auch die Festivals zunehmend um von Otter bemühten. 1992 gab sie bei den Salzburger Osterfestspielen mit Hugo Wolfs Spanischem Liederbuch ihren Einstand und kehrte im selben Jahr zu den Sommerfestspielen zurück, um Ramiro in Mozarts La finta giardiniera zu singen. Seitdem konnte man sie dort regelmäßig hören, im Sommer 1994 etwa in Mozarts "C-moll-Messe" unter John Eliot Gardiner und den English Baroque Soloists oder auch zwei Jahre später mit einem Strauss-Recital. So hat sie inzwischen von Elvis Costello über Pierre Boulez bis Thomas Quasthoff mit einer Vielzahl wichtiger musikalischer Persönlichkeiten gearbeitet und hat eine Diskographie, die sie in Puncto Vielfalt und Offenheit aus dem Rahmen fällt.

Denn Anne Sofie von Otter gehört seit 1985 zum Künstler-Stamm der Deutschen Grammophon. Als Lied-Interpretin machte sie früh mit Einspielungen von Werken von Wolf und Mahler, der vielfach preisgekrönten Aufnahme von Zemlinsky-Liedern und mit Brahms-Liedern (Grand Prix International du Disque 1991) auf sich aufmerksam. Mit Bengt Forsberg, ihrem bevorzugten Klavier-Partner, wagte sie sich 1993 an ein Programm mit Liedern von Edward Grieg (Gramophone-Award 1993 "Record of the Year", "Best Vocal Recording"; Prix Caecilia 1993; Edison-Award 1994; Record Academy Award 1994). Es folgten Einspielungen von Schumanns Frauenliebe und Leben, von Liedern Mahlers und Zemlinskys (unter John Eliot Gardiner) sowie Wings in the Night (Diapason d'Or 1995/96, Echo Klassik Award 1997), La Bonne Chanson (Edison Award 1997, Grand Prix du Disque 1997) und von Schubert-Liedern (Echo-Klassik 1998) ebenfalls mit Bengt Forsberg. Gleich viermal bekam sie in diesen Jahren einen Grammy überreicht: 1999 für Mahlers "Des Knaben Wunderhorn" mit Claudio Abbado und Thomas Quasthoff und zugleich für Stravinskys "The Rakes Progress" unter der Leitung von John Eliot Gardiner, 2003 für Schuberts "Lieder with Orchestra", ebenfalls mit dem Team Abbado/Quasthoff und darüber hinaus für ihre Mitwirkung bei Pierre Boulez' Interpretation von Mahlers "3.Symphonie".

Anne Sofie von Otter beschränkt sich jedoch nicht auf das klassische und romantische Repertoire, sondern wendet sich regelmäßig auch anderen Epochen zu. So entstanden für die Archiv Produktion Aufnahmen etwa von Monteverdis L'Orfeo, Bachs Matthäus-Passion und Weihnachts-Oratorium, Händels Messias und Purcells Dido und Aeneas. Während der vergangenen fünf Jahre wagte sie Grenzüberschreitungen wie "Folksongs" (2000) oder das Album "For The Stars" (2001) mit dem Songwriter Elvis Costello, sang Raritäten von Beethoven/Meyerbeer/Spohr (Lieder, 2001), Jacques Offenbach (Arias & Scenes, 2002) oder Händel (Hercules, 2002). Mit anderen Projekten wandte sich Barock-Melodien (Music For A While, 2004) und sogar Weihnachtsliedern (Home For Christmas, 1999) zu. So steht fest: Anne Sofie von Otter ist eine der vielseitigsten und wichtigsten Sängerinnen ihrer Generation.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Anne Sofie von Otter gehört zu den profiliertesten Sängerinnen ihres Fachs. Am 9. Mai 1955 in Stockholm geboren, studierte die Mezzo-Sopranistin zunächst am Konservatorium ihrer Heimatstadt, ging dann aber zu Erik Werba nach Wien und 1981 zu Vera Rosza und Geoffrey Parsons nach London. Auf die profunde Ausbildung folgten musikalische Lehr- und Wanderjahre, die sie zunächst an die Oper von Drottingholm und nach Basel führten. Dort konnte sie sich mit Rollen wie dem Cherubin in Mozarts "Le Nozze Di Figaro", dem Orpheus in Glucks "Orphée et Eurydice" oder dem Sextus in Mozarts "La Clemeza di Tito" bewähren. Von da an ging es zügig voran, zunächst nach Aix-en-Provence, dann nach Genf, Köln, Berlin und Covent Garden. 1984 debütierte sie unter Giuseppe Sinopoli an der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Als sie 1986 den Preis der Maria-Callas-Stiftung gewann, wurde endgültig ein größeres Publikum auf sie aufmerksam.

Noch im selben Jahr spielte von Otter den Cherubin an der Scala und so ging es Schritt für Schritt nach oben an die Spitze der internationalen Gesangszene. 1991 sang sie an dem Royal Opera House erstmals die Titelrolle von La Cenerentola, an der Wiener Staatsoper gab sie sich im Januar 1994 als Idamante (Idomeneo) die Ehre. Ihr Publikum von USA bis Japan wuchs beständig, so wie sich auch die Festivals zunehmend um von Otter bemühten. 1992 gab sie bei den Salzburger Osterfestspielen mit Hugo Wolfs Spanischem Liederbuch ihren Einstand und kehrte im selben Jahr zu den Sommerfestspielen zurück, um Ramiro in Mozarts La finta giardiniera zu singen. Seitdem konnte man sie dort regelmäßig hören, im Sommer 1994 etwa in Mozarts "C-moll-Messe" unter John Eliot Gardiner und den English Baroque Soloists oder auch zwei Jahre später mit einem Strauss-Recital. So hat sie inzwischen von Elvis Costello über Pierre Boulez bis Thomas Quasthoff mit einer Vielzahl wichtiger musikalischer Persönlichkeiten gearbeitet und hat eine Diskographie, die sie in Puncto Vielfalt und Offenheit aus dem Rahmen fällt.

Denn Anne Sofie von Otter gehört seit 1985 zum Künstler-Stamm der Deutschen Grammophon. Als Lied-Interpretin machte sie früh mit Einspielungen von Werken von Wolf und Mahler, der vielfach preisgekrönten Aufnahme von Zemlinsky-Liedern und mit Brahms-Liedern (Grand Prix International du Disque 1991) auf sich aufmerksam. Mit Bengt Forsberg, ihrem bevorzugten Klavier-Partner, wagte sie sich 1993 an ein Programm mit Liedern von Edward Grieg (Gramophone-Award 1993 "Record of the Year", "Best Vocal Recording"; Prix Caecilia 1993; Edison-Award 1994; Record Academy Award 1994). Es folgten Einspielungen von Schumanns Frauenliebe und Leben, von Liedern Mahlers und Zemlinskys (unter John Eliot Gardiner) sowie Wings in the Night (Diapason d'Or 1995/96, Echo Klassik Award 1997), La Bonne Chanson (Edison Award 1997, Grand Prix du Disque 1997) und von Schubert-Liedern (Echo-Klassik 1998) ebenfalls mit Bengt Forsberg. Gleich viermal bekam sie in diesen Jahren einen Grammy überreicht: 1999 für Mahlers "Des Knaben Wunderhorn" mit Claudio Abbado und Thomas Quasthoff und zugleich für Stravinskys "The Rakes Progress" unter der Leitung von John Eliot Gardiner, 2003 für Schuberts "Lieder with Orchestra", ebenfalls mit dem Team Abbado/Quasthoff und darüber hinaus für ihre Mitwirkung bei Pierre Boulez' Interpretation von Mahlers "3.Symphonie".

Anne Sofie von Otter beschränkt sich jedoch nicht auf das klassische und romantische Repertoire, sondern wendet sich regelmäßig auch anderen Epochen zu. So entstanden für die Archiv Produktion Aufnahmen etwa von Monteverdis L'Orfeo, Bachs Matthäus-Passion und Weihnachts-Oratorium, Händels Messias und Purcells Dido und Aeneas. Während der vergangenen fünf Jahre wagte sie Grenzüberschreitungen wie "Folksongs" (2000) oder das Album "For The Stars" (2001) mit dem Songwriter Elvis Costello, sang Raritäten von Beethoven/Meyerbeer/Spohr (Lieder, 2001), Jacques Offenbach (Arias & Scenes, 2002) oder Händel (Hercules, 2002). Mit anderen Projekten wandte sich Barock-Melodien (Music For A While, 2004) und sogar Weihnachtsliedern (Home For Christmas, 1999) zu. So steht fest: Anne Sofie von Otter ist eine der vielseitigsten und wichtigsten Sängerinnen ihrer Generation.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Anne Sofie von Otter gehört zu den profiliertesten Sängerinnen ihres Fachs. Am 9. Mai 1955 in Stockholm geboren, studierte die Mezzo-Sopranistin zunächst am Konservatorium ihrer Heimatstadt, ging dann aber zu Erik Werba nach Wien und 1981 zu Vera Rosza und Geoffrey Parsons nach London. Auf die profunde Ausbildung folgten musikalische Lehr- und Wanderjahre, die sie zunächst an die Oper von Drottingholm und nach Basel führten. Dort konnte sie sich mit Rollen wie dem Cherubin in Mozarts "Le Nozze Di Figaro", dem Orpheus in Glucks "Orphée et Eurydice" oder dem Sextus in Mozarts "La Clemeza di Tito" bewähren. Von da an ging es zügig voran, zunächst nach Aix-en-Provence, dann nach Genf, Köln, Berlin und Covent Garden. 1984 debütierte sie unter Giuseppe Sinopoli an der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Als sie 1986 den Preis der Maria-Callas-Stiftung gewann, wurde endgültig ein größeres Publikum auf sie aufmerksam.

Noch im selben Jahr spielte von Otter den Cherubin an der Scala und so ging es Schritt für Schritt nach oben an die Spitze der internationalen Gesangszene. 1991 sang sie an dem Royal Opera House erstmals die Titelrolle von La Cenerentola, an der Wiener Staatsoper gab sie sich im Januar 1994 als Idamante (Idomeneo) die Ehre. Ihr Publikum von USA bis Japan wuchs beständig, so wie sich auch die Festivals zunehmend um von Otter bemühten. 1992 gab sie bei den Salzburger Osterfestspielen mit Hugo Wolfs Spanischem Liederbuch ihren Einstand und kehrte im selben Jahr zu den Sommerfestspielen zurück, um Ramiro in Mozarts La finta giardiniera zu singen. Seitdem konnte man sie dort regelmäßig hören, im Sommer 1994 etwa in Mozarts "C-moll-Messe" unter John Eliot Gardiner und den English Baroque Soloists oder auch zwei Jahre später mit einem Strauss-Recital. So hat sie inzwischen von Elvis Costello über Pierre Boulez bis Thomas Quasthoff mit einer Vielzahl wichtiger musikalischer Persönlichkeiten gearbeitet und hat eine Diskographie, die sie in Puncto Vielfalt und Offenheit aus dem Rahmen fällt.

Denn Anne Sofie von Otter gehört seit 1985 zum Künstler-Stamm der Deutschen Grammophon. Als Lied-Interpretin machte sie früh mit Einspielungen von Werken von Wolf und Mahler, der vielfach preisgekrönten Aufnahme von Zemlinsky-Liedern und mit Brahms-Liedern (Grand Prix International du Disque 1991) auf sich aufmerksam. Mit Bengt Forsberg, ihrem bevorzugten Klavier-Partner, wagte sie sich 1993 an ein Programm mit Liedern von Edward Grieg (Gramophone-Award 1993 "Record of the Year", "Best Vocal Recording"; Prix Caecilia 1993; Edison-Award 1994; Record Academy Award 1994). Es folgten Einspielungen von Schumanns Frauenliebe und Leben, von Liedern Mahlers und Zemlinskys (unter John Eliot Gardiner) sowie Wings in the Night (Diapason d'Or 1995/96, Echo Klassik Award 1997), La Bonne Chanson (Edison Award 1997, Grand Prix du Disque 1997) und von Schubert-Liedern (Echo-Klassik 1998) ebenfalls mit Bengt Forsberg. Gleich viermal bekam sie in diesen Jahren einen Grammy überreicht: 1999 für Mahlers "Des Knaben Wunderhorn" mit Claudio Abbado und Thomas Quasthoff und zugleich für Stravinskys "The Rakes Progress" unter der Leitung von John Eliot Gardiner, 2003 für Schuberts "Lieder with Orchestra", ebenfalls mit dem Team Abbado/Quasthoff und darüber hinaus für ihre Mitwirkung bei Pierre Boulez' Interpretation von Mahlers "3.Symphonie".

Anne Sofie von Otter beschränkt sich jedoch nicht auf das klassische und romantische Repertoire, sondern wendet sich regelmäßig auch anderen Epochen zu. So entstanden für die Archiv Produktion Aufnahmen etwa von Monteverdis L'Orfeo, Bachs Matthäus-Passion und Weihnachts-Oratorium, Händels Messias und Purcells Dido und Aeneas. Während der vergangenen fünf Jahre wagte sie Grenzüberschreitungen wie "Folksongs" (2000) oder das Album "For The Stars" (2001) mit dem Songwriter Elvis Costello, sang Raritäten von Beethoven/Meyerbeer/Spohr (Lieder, 2001), Jacques Offenbach (Arias & Scenes, 2002) oder Händel (Hercules, 2002). Mit anderen Projekten wandte sich Barock-Melodien (Music For A While, 2004) und sogar Weihnachtsliedern (Home For Christmas, 1999) zu. So steht fest: Anne Sofie von Otter ist eine der vielseitigsten und wichtigsten Sängerinnen ihrer Generation.

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