Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 0,01
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von BerlinerBlitzversand
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: a8, ohne schutzumschlag, Preis auf letzter Seite, TOP ZUSTAND !!!^
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Anne und Paul: Roman Gebundene Ausgabe – 24. Februar 2009

4.2 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 5,00 EUR 0,01
5 neu ab EUR 5,00 17 gebraucht ab EUR 0,01 1 Sammlerstück ab EUR 16,95

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Arnold Thünker ist ein dezenter Autor – ein guter Beobachter [...].« (SWR 2)

»[...] eine einfühlsame Novelle [...], die in eigenwilliger Sprache schlaglichtartig das Leben in der einstigen DDR erhellt und auch die Brüche in der Nachkriegsgeschichte treffend skizziert.« (Nürnberger Zeitung)

»Das Buch und die Geschichte, die der Autor erzählt, haben gewonnen. Und zwar deutlich! Tagelang gingen mir seine Bilder nicht aus dem Kopf [...].« (Christine Westermann Christine Westermann in FrauTV)

»Arnold Thünker erzählt [...] unaufgeregt, unaufdringlich, mit Sinn für erzählerische Ordnung und Situationskomik [...]. Er schreibt einfach, anschaulich und undramatisch.« (Verena Auffermann Deutschlandradio Kultur)

»Wie es Arnold Thünker [...] vermag, wie nebenbei den Geist jener ehemaligen DDR [...] heraufzubeschwören [...], das adelt seinen kleinen feinen Roman zu einem Stück literarischer Geschichtsschreibung.« (Peter Henning Rheinischer Merkur)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arnold Thünker, Arnold Thünker, geboren 1959, machte nach dem Studium eine Buchhändlerlehre und reiste im Auftrag niederländischer Kolonisten-Witwen nach Bali und Java. Anschließend Aufenthalt in New York, wo er im Antiquariat von Strand Nachlässe deutscher Emigrantenfamilien katalogisierte. Gemeinsam mit Daniel Bruckner leitete er den Bruckner & Thünker Verlag, Basel/Köln. Er lebt in München. Bei Kiepenheuer & Witsch erschienen seine Romane »Keiner wird bezahlen«, 2004, und »Anna und Paul«, 2009.


Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Sterne
0
Alle 4 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Erzählt wird die Geschichte von Anne und Paul.
Die Geschwister Vera und Paul werden von der Mutter in den Interzonenzug gesetzt, um eine Tante in der DDR zu besuchen. Während die Tante gelassen und doch oft so voller Wut dem sozialistischen Alltag trotzt, erfährt Paul die gnadenlose Welt der Erwachsenen zu schnell.

Butterbrote und Limonade als Wegzehrung, den Teddy als Schutzengel für die kleine Schwester, Bananen und Schokolade für die Tante von "drüben". Die Mutter hatte die Geschwister seit Wochen auf den Besuch der Lieblingstante vorbereitet. Hatte sie ermahnt, die Papiere nicht aus der Hand zu geben, nur an der Grenze vorzuzeigen, immer freundlich zu antworten, sich nicht ausfragen zu lassen und gemeinsam zur Toilette zu gehen. Und auf die Koffer aufzupassen. Klopfenden Herzen sitzen beide im Zug. Der Zug fährt den Rhein entlang. Noch konnten beide in der Landschaft lesen. Der Rhein, Bingen. Dann Namen, die sie nur vom Hörensagen kannten. Willkür und Gleichgültigkeit an der Grenze. Der Teddy wird unter Gelächter der Grenzer auseinander genommen. Waggons und Lok werden ausgetauscht.

Angekommen -. Die Tante wartet schon am Bahnhof. Das lange Haar unter einem Kopftuch verborgen, den zähen Körper in einem gelb karierten Sommerkleid, darüber bieder eine derbe Strickjacke. Für moderne Kinder aus dem Westen ein ungewohntes Bild. Ein Nachbar bringt sie alle in seinem alten Auto in das Dorf. Hier halten die Menschen zusammen.

Ein meisterlich erzählter Roman, fesselnd und zart. Arnold Thünker hat wieder gezeigt, wie gut er es versteht, gerade mit einfachen Worten, Emotionen und Gefühle in Worte zu fassen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Paul steht am Fenster, beobachtet eine Krähe. Sie lässt eine grüne Kugel in die Tiefe fallen, es klappt nicht, sie versucht es erneut.
"Im sausenden Fall stürzt der Vogel hinterher, bremst mit einem kurzen Aufbausen, um mit schwereloser Zartheit zu landen."
Paul setzt sich an den Küchentisch.
"Der Tisch ist ein Bewahrer. Seine Schublade ist ein Ort der Habseligkeiten. Beiläufig gerettete Knöpfe, versponnene Fäden, die sich verheddert haben, eine Schere, die nicht mehr scharf schneidet, [...] Dinge, die dämmern."

Schon beim Lesen der ersten zwei Seiten des Romans passiert etwas in meinem Kopf, die Sprache malt Bilder, die Bilder wecken Erinnerungen. Schwerelose Zartheit, der Tisch ein Bewahrer, die Schublade ein Ort der Habseligkeiten, Dinge, die dämmern - das muss man leise vor sich hinsagen, so wie ich es getan habe, auf der Zunge zergehen lassen, staunen, was Sprache bewirkt.

Rückblende: Paul (als Halbwüchsiger) fährt im Interzonenzug mit seiner kleinen Schwester Vera vom Rhein nach "drüben", Bananen im Gepäck, die dürfen sie nicht essen, sie sind für die Tante. In mir weckt diese Reise - ja, was? Gerüche, Ängste, Erinnerungen an Winterfahrten im ungeheizten Waggon, an zähnefletschende Hunde auf spärlich beleuchteten Bahnhöfen, an Uniformierte mit ausdruckslosen Gesichtern - haben Bürokraten ein Gesicht?

Da passiert so viel, was anrührt, ich möchte schildern, wie die beiden bei der Tante ankommen, was dort im Sozialismus abläuft, zwischen den Menschen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch von Arnold Thünker ist eine Freude für Geist und Seele auch wenn die Geschichte aus einer anderen, schwierigen Zeit stammt. Die Wörter beflügeln die Sinne und verlangen nach mehr.

Ein wahrer Lesegenuss.
Danke
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Leider habe ich dieses Buch aufgrund einer anderen positiven Bewertung gekauft.

Daher möchte ich hier eins klarstellen. Für mich war das, dass schlechteste Buch seit langem. Der Schreibstil war so anstrengend und die Geschichte hat sich mir immer noch nicht ganz erschlossen.

Von mir daher nur 2 Sternchen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Ähnliche Artikel finden