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Produktinformation
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Sieben Frauen überstanden die Vernichtungslager wie durch ein Wunder und berichten hier vom dunkelsten Fleck in ihrer Biographie und all den Greueln, die sie mitansehen mußten und die sich nicht mehr aus der Erinnerung löschen lassen. Ihre Geschichten und ihr Kampf ums nackte Überleben gestalten sich ganz unterschiedlich, doch eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie kannten Anne Frank und haben sie und ihre Schwester Margot in ihren letzten Monaten begleitet und unterstützt. Anne war nicht mehr das Mädchen, wie man es noch aus ihren Tagebüchern kennt: eigenwillig, fröhlich, willensstark und voller Phantasie. Sie war gebrochen wie jeder dort, der seine Gefühle abspaltete, um zu überleben. Ihre Mutter starb in Auschwitz, ihren Vater glaubte sie tot und als ihre Schwester der Typhusepidemie im Winter 1945 erlag, gab auch Anne kurze Zeit später auf, einige Wochen vor der Befreiung durch die Engländer.
Die Berichte dieser Frauen unterstreichen die Echtheit des Tagebuches, an der immer wieder gezweifelt wurde und sie machen aus der Symbolfigur wieder die Person Anne Frank mit dem ganzen Außmaß ihres schweren Schicksals in einer unbegreiflichen Periode der Menschheitsgeschichte. --Daphne Unruh
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
schockierende Lebensberichte,
Rezension bezieht sich auf: Anne Frank: Die letzten sieben Monate. Augenzeuginnen berichten (Taschenbuch)
Tatsächlich erfährt man aus diesem Buch recht wenig über das persönliche Schicksal Anne Franks - und doch ist es ein Dokument über ihre letzten Monate in den Konzentrationslagern. Denn die hier berichtenden Frauen teilen ja im gewissen Sinne Annes Schicksal, auch wenn sie mehr Glück hatten. Diese Frauen haben die Lager der Nationalsozialisten überlebt und sie sehen es heute (zum Glück) auch als ihre Aufgabe, uns Nachgeborenen von dem, was damals geschah, zu berichten. Dass es beinahe unmöglich ist, tatsächlich von Annes Leben nach der Verhaftung durchgehend zu berichten, ist verständlich. Alle waren wohl irgendwie mit dem eigenen Überlebenskampf beschäftigt, hinzu kommt, dass Anne, wie so viele andere auch, von Lager zu Lager deportiert wurde, eine lückenlose Erzählung ist auch daher kaum möglich.Besonders beeindruckt hat mich der Bericht von Hannah Pick-Goslar. Sie war in Amsterdam mit Anne befreundet, wird auch in Annes Tagebuch ("Hanneli") erwähnt. Hannah hat Anne im KZ Bergen-Belsen wiedergetroffen, war eine der letzten, die mit ihr gesprochen haben. Ich hatte das Glück, Hannah Pick-Goslar bei einem zeitzeugengespräch persönlich kennenzulernen. Schon allein deshalb hätte sich das Buch für mich gelohnt. Aber es ist auch ein erschütterndes, tief bewegendes Zeitdokument. Es ist eine Sammlung ganz persönlicher Erfahrungsberichte. Es ist eine Sammlung von Lebensberichten von sieben Frauen, die Anne kannten und mit ihren Geschichten einen Teil dazu beitragen, damit all das Schreckliche, was damals geschah, nicht in Vergessenheit gerät. Danke dafür! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Absolut lesenswerte Zeitzeugenberichte!!!,
Rezension bezieht sich auf: Anne Frank: Die letzten sieben Monate. Augenzeuginnen berichten (Taschenbuch)
Also als erstes möchte ich mal anmerken, daß dieses Buch eigentlich gar nichts mit Anne Frank zu tun hat.Ich hatte es mir angeschafft, weil ich mir quasi eineFortsetzung des "Tagebuch der Anne Frank" erhofft hatte. Statt dessen wird hier in den Lebensgeschichten der Damen nur erwähnt - "Ich kannte Anne Frank - wir waren im selben Lager - sie war im Lager gegenüber - wir sind am gleichen Tag transportiert worden....usw" Aus diesem Grund habe ich direkt mal aus persönlicher Enttäuschung Sterne abgezogen. Was die Lebensgeschichten der Damen angeht, ist dieses Buch auf jeden Fall lesenswert. Wenn es doch nur oberflächliche, angeschnittene Erzählungen sind, die keinesfalls in die Tiefen gehen oder nur ansatzweise, denke ich ist es wichtig solche Dokumente zu erhalten. Was ich mit in die Tiefe gehen meine ist, daß der Aufenthalt in Auschwitz und Birkenau nur oberflächlich beschrieben wird - ja bei einer Dame hatte ich sogar das Gefühl als ob der Aufenthalt zwar hart aber nicht so grausam war - halt wie ein Gefängnis. Was durch Filme wie von BBC "Auschwitz" widerlegt wird. Aber Hut ab vor den Damen, daß sie es schafften nochmals in diese Zeit zurückzugehen und in Gedanken die ganze Grausamkeit nochmals zu sehen. Ja, eigentlich wollte ich nur drei Sterne geben, aber da es wirklich innere Überwindung und Stärke kostet seine Erlebnisse offen preiszugeben, gebe ich doch 4 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewegende und grausame Erzählungen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Anne Frank: Die letzten sieben Monate. Augenzeuginnen berichten (Taschenbuch)
Ich las dieses Buch, weil ich mich viel mit dem Leben der Anne Frank beschäftigte, deshalb war ich nach den Erzählungen der ersten zwei, drei Frauen etwas enttäuscht von diesem Buch. Das Buch erzählt weniger über die letzten Monate als über die eigenen Erlebnisse dieser sieben Frauen. Von Anne Frank erfährt man wenig in diesem Buch, mal hat eine Frau sie am Bahnhof getroffen, mal in der Krankenbaracke. Fast alle sagen, die Begegnungen mit ihr seien nur flüchtig gewesen, also was haben dann diese Erzählungen in einen solchen Buch verloren? Klar, jedes Schicksal für sich ist grausam, ich habe großen Respekt vor diesen Frauen, die alles mitmachen mussten und sich trotzdem nicht aufgegeben haben.Es ist ein hervorragendes Buch, wenn auch der Titel meiner Meinung nach nicht auf den Inhalt des Buches passt Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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