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Annas Paradies: Band 1 - Von Dieben und Schmugglern [Gebundene Ausgabe]

Daniel Schreiber
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

26. September 2011
Winter 1946. Der Krieg ist vorüber und ausgerechnet das übelste Viertel der Stadt hat die Bombennächte fast unbeschadet überstanden. Die Bewohner nennen es das "kleine Paradies". Ein Paradies für Spieler, Diebe und lichtscheues Gesindel. Hier versucht der Schwarzmarkthändler Viktor seinen kleinen Laden am Leben zu halten. Als kurz vor Weihnachten eine junge Frau namens Anna - buchstäblich vom Himmel - in seinen verschneiten Hinterhof fällt, verändert sich sein Leben auf dramatische Weise. Denn Anna hütet ein tödliches Geheimnis. Sie ist eine Überläuferin der dunklen Seite, ein schwarzer Engel, und in ihrem Inneren drängt eine zerstörerische Kraft darauf, herauszubrechen.Das Comic-Debut des Kölner Filmregisseurs und Illustrators Daniel Schreiber.

Wird oft zusammen gekauft

Annas Paradies: Band  1 - Von Dieben und Schmugglern + Der Incal 01. Der schwarze Incal
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 59 Seiten
  • Verlag: Splitter; Auflage: 1., Auflage (26. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868692975
  • ISBN-13: 978-3868692976
  • Größe und/oder Gewicht: 32,2 x 23 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.289 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen bester Comic des Monats 8. Oktober 2011
Von Kai Falke
und er hat ja gerade erst angefangen. Ein klasse Debutcomic von Daniel Schreiber. Tolle Geschichte, tolle Zeichnungen, es stimmt einfach alles! Absolut Empfehlenswert! Lesewert sowieso. Auf der Homepage von Splitter findet man Lesproben sowie einen Künstlerblog von Daniel Schreiber indem er einiges über seinen Comic verrät. Das Album enthält auch einige Extraseiten am Ende.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beachtenswertes Debüt 20. Januar 2012
Die Geschichte entwickelt sich relativ langsam, gewinnt ab der Mitte des 64-seitigen Bandes aber spürbar an Geschwindigkeit. Während die ersten Seiten relativ gemächlich und arm an Action sind, geht es im weiteren Verlauf der Handlung bisweilen recht brutal und actionlastig zu. Am Ende des ersten Bandes der dreiteiligen Serie sind noch viele Fragen offen, die hoffentlich im Nachfolger geklärt werden.

Die Ideen, die "Annas Paradies" zugrunde liegen, sind interessant und bieten der Erzählung viele Möglichkeiten. Sicherlich gewinnt die Serie keinen Innovationspreis, denn das Setting wurde in Film und Literatur schon häufig genutzt. Und auch gefallene Engel, die mit ihrem Schicksal hadern, kennt man irgendwie schon. Die Mischung funktioniert aber und zu keinem Zeitpunkt wirkt das Handeln der Charaktere aufgesetzt oder die Handlung konstruiert.
Schreiber ist es gelungen, die Atmosphäre einer Nachkriegsstadt einzufangen und hinterlässt mit seinen abwechselnd groben und detailreichen Zeichnungen einen bleibenden Eindruck.

Am Ende des 64-seitigen Comic-Albums findet man noch einige Bonusseiten, auf denen der Autor und Zeichner die Entstehung des nicht genutzten Covers darlegt. Hier findet der Leser einige sehr sehenswerte Entwürfe, die gut illustrieren, wie sich der Comic im Lauf der Zeit entwickelt hat.

Mit "Annas Paradies" ist Daniel Schreiber ein beachtenswertes Debüt gelungen. Im Auftaktband wurden die sympathischen Figuren eingeführt und die Rahmenhandlung festgelegt. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erlösung im Pfuhl der Verdammten 23. Februar 2012
Von Jan-niklas Bersenkowitsch VINE™-PRODUKTTESTER
Deutschland 1946.

Für fünfzig Kilo Kaffeebohnen erklärt sich der Krämer Viktor bereit einen Nazigeneral und seine Familie aus der Stadt zu schleusen.

Doch wie immer geht alles schief.

Drei britische Soldaten tauchen auf, das Fluchtauto explodiert, der General und seine Gattin sterben im Zuge der Explosion und der eigentlich vom Herzen gute Viktor, muss sich plötzlich um die herzzerreißend niedliche Tochter des verstorbenen Militärs, Lena, kümmern. Mit dem Mädchen im Doppelpack, kommt eine Tasche, hinter der die drei nicht tot zu kriegenden Briten her sind und deren Wert wohl unermesslich sein muss.

Hören damit die Schwierigkeiten auf? Nein, denn plötzlich fällt eine junge Frau im wörtlichen Sinne von Himmel und entpuppt sich als engelsgleiches Geschöpf mit finsteren Kräften. Anna, so der Name der jungen Frau, ist eine "Überläuferin" und auf der Flucht vor ihren eigenen, bösen Taten und hofft nun im Slum "Das kleine Paradies"(in dem sich die gesamte Handlung abspielt) ihren Frieden und vielleicht auch Erlösung zu finden.

Am Ende überschlagen sich die Ereignisse.

Sollte die Einleitung nach erschlagend viel Geschichte klingen, folgt gleich zu Beginn eine Entwarnung: Es passiert zwar einiges, aber die Handlung selbst wird nur leicht angekratzt, was man jetzt gut oder schlecht finden kann.

Was aber erzählt wird, ist durchaus eindringlich.
Autor und Zeichner Daniel Schreiber gelingt es sehr schön in Bildern mit und ohne Text zu erzählen, auch wenn er in diesem Band noch etwas nach der Balance zu suchen scheint, wobei viele seiner Bilder den erklärenden Text gar nicht benötigt hätten, so ausdrucksstark ist die Bildsprache.

Das Herz von "Annas Paradies: Von Dieben und Schmugglern" sind jedoch seine Charaktere. Alle Hauptfiguren, vom korpulenten Viktor bis hin zu Anna selbst, gewinnt man in dieser kurzen Zeit liebt und sobald der in mehrere Kapitel aufgeteilte Prolog (nichts anderes ist der erste Band) endet, möchte man sofort nach dem nächsten Band greifen, der leider noch auf sich warten lässt.

Was "Von Dieben und Schmugglern" allerdings wirklich herausragen lässt, sind die Zeichnungen. Wie weiter oben schon geschrieben versteht Schreiber es eine Szene visuell ausdrucksstark zu zeichnen, die Bilder selbst sind jedoch alle verzerrt und übertrieben. Seien es Viktors riesige (im wahrsten Sinne des Wortes), korpulente Gestalt, Lenas großer Kopf auf ihren viel zu kleinen Körper oder Annas gewohnte Pose, die immer an einen Wasserspeier kurz vor dem Sprung erinnert, alles wird stark stilisiert und sieht in Kombination mit den dunklen, dreckigen Farben auf seine Art wunderschön aus.

Erst dieser eigenwillige Stil haucht "Annas Paradies" seine Seele ein und machen es zu einem interessanten Serienstart, der hoffentlich wie Anna seine Schwingen ausbreiten und sich in die erhofften Höhe erheben wird.

Allerdings dürfte dies auch ein Grund für einige sein, sich den Band nicht zu kaufen, weswegen an dieser Stelle die Leseprobe zum Band auf der Homepage des Splitter-Verlages empfohlen wird, damit man sich ein besseres Bild machen kann.

Der Band selbst ist, wie von einem Titel von Splitter gewohnt, stabil gebunden, das Papier geht in Ordnung und zum Schluss findet sich ein netter Workshop, in welchem Daniel Schreiber einen beeindruckenden, aber am Ende verworfenen Coverentwurf vorstellt.

Damit hätte sich "Von Dieben und Schmugglern" glatte vier Sterne mit Tendenz nach oben verdient, erhält jedoch einen fünften als kleinen Vertrauensbeweis und da der Rezensent die Bewohner des kleinen Paradieses ins Herz geschlossen hat und hofft, dass diese seine Erwartungen nicht enttäuschen werden.
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