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Annapurna Trekking
 
 
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Annapurna Trekking [Taschenbuch]

Birgit Wenzel
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 148 Seiten
  • Verlag: Books on Demand Gmbh (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831110484
  • ISBN-13: 978-3831110483
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.631.237 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Umschlagtext

Im Frühjahr 1995 brachen Birgit und Gerhard Wenzel zu ihrer vierten Nepal-Reise auf. Begleitet wurden sie diesmal von ihren drei wandererfahrenen Töchtern Hanna (6), Tanja (10) und Kathrin (12 Jahre alt). Höhepunkt der Reise war ein Trekking durch das Kali-Gandaki-Tal, der tiefsten Schlucht der Erde zwischen den Bergmassiven des Dhaulagiri und der Annapurna. Ohne zu klagen, marschierten die Mädchen mit ihren Eltern, einem Führer und einem Träger 140 Kilometer durch Dschungelgebiete und karge Landstriche, mal in strömendem Regen, mal bei Hitze oder Kälte, bis sie nach 14 Tagen den Pilgerort Muktinath auf 4000m erreichten.

Auszug aus Annapurna Trekking. Familienausflug in die tiefste Schlucht der Erde. von Birgit Wenzel. Copyright © 2000. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Innenhöfe von Tukche

...Tukche (2600m) war früher der bedeutendste Handels- und Umschlagplatz im Kali-Gandaki-Tal. Von Tibet kamen die Yak-Karawanen mit Salz, das hier auf Maultiere umgeladen und weiter nach Süden bis nach Indien transportiert wurde. Umgekehrt kamen Handelsgüter, vor allem Getreide, aus Nepal, die für Tibet bestimmt waren. Seitdem die Grenzen nach Tibet geschlossen sind, ist praktisch der ganze Handel zum Erliegen gekommen und viele Händler haben Tukche und das Tal verlassen. An die alte Blütezeit und den Wohlstand erinnern in Tukche heute noch die alten Wohnhäuser mit ihren kunstvollen Schnitzereien an den Fenstern und Balkonen. Besonders typisch für den hiesigen Baustil sind die flachen Dächer mit dem aufgeschichteten Holzvorrat und die kompakte Bauweise der Häuser. Die Innenhöfe bieten sowohl den Menschen als auch den Tieren Schutz vor den täglich einsetzenden, starken Winden. Nachmittags um vier Uhr kommen wir in Tukche an und kämpfen uns durch Sturm und Regen die Dorfstraße entlang. Bei diesem Unwetter sind kaum Leute unterwegs, wohl aber zwei Pferde, die zielstrebig vor uns hertrotten und durch den Torbogen des Tukche-Guest-Houses in den Innenhof marschieren. Wir hinterher! In dieser wunderschönen und sauberen Lodge hatten wir schon 1988 übernachtet und heute wollen wir abermals nach Zimmern fragen. Ghyalsang und Urken stehen mit staunenden Blicken fast ehrfürchtig hinter uns und ich weiß auch, warum. Wir haben nämlich gerade ein kleines Paradies betreten! In der Mitte des Innenhofes stehen weiße Gartenmöbel und laden bei sonnigem Wetter zum Ausruhen ein. Die Gebäude rund um den Innenhof beherbergen links eine riesige Küche mit einem kleinen Aufenthaltsraum und einem Laden, rechts führen etliche Türen unter anderem zu einem gekachelten Badezimmer mit Dusche, einer Toilette, dem Stall, in dem gerade die Pferde verschwunden sind, und einem Vorratsraum. Außerdem befindet sich an der rechten Hauswand eine große, gemauerte Wasserstelle. Uns gegenüber führt eine breite Treppe in den 1. Stock zu einer rundherum verlaufenden Holzbalustrade, von der man zu den Gästezimmern und dem großen Aufenthaltsraum, auch "Dining-Hall" genannt, gelangt. Aber das Schönste sind die Blumen! Blumentöpfe mit blühenden Pflanzen überall, an den Wänden, im Hof, auf den Treppenstufen, von Balken herabhängend...

Losgelöst von der Erde

...es dauert gar nicht lange, bis unser kleiner Vogel über die steinige Startbahn rattert, immer schneller wird - und sich schließlich in die Lüfte emporschwingt, lange bevor die Piste zu Ende ist. Die folgenden Minuten möchte ich nicht missen, sie gehören zu den wundervollsten meines Lebens! Ich hätte nie gedacht, daß sich Nepal von oben so verlockend und faszinierend präsentiert. Ich kann fast die ganze Strecke zurückverfolgen, die wir in mühsamen zwei Wochen hinter uns gebracht hatten: ich erblicke Marpha, Tukche, das breite Flußbett des Kali Gandaki; den Dhaulagiri-Eisfall mit dem Anstieg von Larjung aus; das langgestreckte Kalopani, unzählige Täler, Schluchten und hochgelegene Dörfer; schließlich den langen Anstieg über Sikha nach Ghorepani. Und hier erwartet mich ein unvergeßlicher Anblick auf unendliche Rhododendronwälder zum Poon Hill hoch. Ein Meer von Farben, das mir buchstäblich den Atem verschlägt! Es ist wie ein Traum, dies alles von oben zu betrachten. Ich hätte stundenlang so schauen können. Ich entdecke den Modi Khola, wie er sich in der Morgensonne glitzernd da unten entlangschlängelt; die Straße in Richtung Baglung, auf der wir vor gar nicht langer Zeit mit zwei Taxis bis kurz vor Birethanti unterwegs gewesen sind. Wir überfliegen Naudanda und nähern uns Pokhara. Den See sehe ich schon von weitem...


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für Familien, die mit ihren Kindern auch ungewöhnliche Reisen unternehmen, wollen gibt es kaum informative Reiseliteratur. Birgit Wenzel dagegen läßt uns teilhaben an ihrem unterhaltsamen Familienausflug in die Bergwelt Nepals. Dabei erfährt der Leser viele interessante Einzelheiten, die für die Planung der eigenen Reise von großem Nutzen sein können. So berichtet sie auf interessante und lesenswerte Art über den täglichen Ablauf einer Trekking-Tour und die Begegnungen mit den Menschen Nepals. Für denjenigen, der selbst eine solche Reise mit Kindern plant, ist dieses Buch uneingeschränkt zu empfehlen.
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