Der zweite Band über den Kleinen Fratz. Fynn hat sich diesmal die Arbeit gemacht, Anna's Testament - eine riesige Sammlung von Zetteln, abgelegt in unzähligen Schuhkartons, zu sortieren und in eine für uns verständliche Sprache zu übersetzen. Das Buch erscheint daher auch als geballte Ladung von Anna's Philosophie. Hier erfährt der Leser mehr über Mr. Gott, die Mathematik und das Alltägliche.
Wen bereits im ersten Band die Poesie und kindlich-naive, aber auch direkte Art des kleines Mädchens, über sich, die Welt und Mr. Gott nachzudenken, gefsselt hat, für den ist dieses Buch die ideale Ergänzung - einfach ein Muß. Auch und gerade für Mathematiker (oder solche die es werden wollen) ist es erstaunlich, wie tiefgründig diese Wissenschaft erlebt werden kann. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, daß sich hinter Fynn ein in London lebender irischer Mathematiker verbirgt.
Wer allerdings auf eine Zusammenhängende Handlung hofft, der wird sich von diesem Werk enttäuscht abwenden. Denn dieses Buch ist anders als der erste Band; es ist tatsächlich nur eine Art Ideensammlung, ohne dabei in eine durchgehende Geschichte eingeflochten zu sein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)