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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Säuselfreie Vampirthrillergeschichte mit rachsüchtiger Protagonistin,
Von
Rezension bezieht sich auf: Anna Strong 1: Verführung der Nacht (Taschenbuch)
Anna Strong ist vom Beruf Kopfgeldjägerin und geht mit ihrem Geschäftspartner David regelmäßig auf die Jagd nach Kautionsflüchtigen. Während einer routinemäßigen Fahndung vor einer Bar werden die beiden jedoch von ihrem Gesuchten überwältigt und landen schließlich im Krankenhaus. Dort teilt man der kurzzeitig komatös gewesenen Anna mit, dass sie Opfer einer Vergewaltigung geworden ist und beinah an den Folgen einer Halsverletzung gestorben wäre. Zunächst kann sie sich an nichts erinnern, aber bald wird klar, dass sie nicht mehr die ist, die sie mal war...Überleitung: Nein, Anna ist kein seelisches Wrack, dass aufgrund des Missbrauchs ewig psychologisch betreut werden muss. Nein! Sie ist jetzt ein VAMPIR!!!! Und eigentlich sollte jeder, der mit dieser Tatsache konfrontiert wird und der halbwegs klar im Kopf ist, eigentlich in gewisser Weise darauf reagieren. Panisch! Wütend! Ungläubig! Aber die liebe Anna zuckt mit den Schultern, fertig! Gleich vorneweg möchte ich sagen, dass das Buch insgesamt betrachtet noch durchaus in Ordnung war und man ruhig zugreifen kann. Das nun Folgende ist eine kleine Warnung, was man allerdings in Kauf nehmen muss: "Verführung der Nacht" hat nämlich einen völlig irreführenden Titel, der eigentlich auf eine typische Liebes-Vampir-Geschichte schließen lässt. Dem ist definitiv nicht so! Vielmehr liegt mit diesem Buch wirklich ein Vampirthriller mit leichten Krimielementen vor. Das Ganze wird dann mit einigen kleinen Liebesszenen angereichert, die jedoch nur kurz angerissen werden und nicht unbedingt vor Detailliertheit strotzen. Was man durchaus als positiv werten kann, denn in einigen Werken dieses Genres ertrinkt man ja manchmal förmlich in einer seitenlangen Flut über den Liebesakt. Leider kommen aber auch andere Aspekte im Buch zu kurz. So findet sich, wie oben schon angeschnitten, die Protagonistin viel zu schnell mit der Tatsache ab, dass sie nun ein Blutsauger ist und kein Spiegelbild mehr hat. Auch so Kleinigkeiten wie den Missbrauch und demzufolge mögliche Geschlechtskrankheiten bereiten Anna keine Sorgen, denn sie war ja eh bewusstlos. Als sie dann noch am selben Tag auf Anraten ihres Arztes nach Hause gehen darf (wohlgemerkt grün und blau geschlagen und kaum bewegungsfähig), fand ich das schon ein wenig suspekt. Aber Doktor Avery klärt sie ja über ihren neuen Zustand auf und schon ist die Sache geritzt. Leider hat es sich die Autorin an vielen Stellen zu einfach gemacht. Eine immer logische Geschichte ohne Nachlässigkeiten darf man hier nicht erwarten. Was mich am meisten stört, ist allerdings der Erzählstil. Ich finde es ja immer schön, wenn sich ein Schriftsteller von der Masse abheben will, aber dann doch bitte inhaltlich! Die Ich-Form ist ja noch völlig in Ordnung- aber im Präsens? Dadurch entstehen lauter schöne Sätze, die mit "Ich mache... Ich tue... Ich will..." anfangen und nicht besonders abwechslungsreich sind und sich auch nicht schön lesen lassen. Zumal die Protagonistin im Vorwort rückblickend von ihren Ereignissen erzählt; deswegen verstehe ich auch nicht die Wahl der Gegenwart. Sei es drum. Als dritten Punkt möchte ich noch auf den Plot eingehen. Jeanne C. Stein hatte sicherlich irgendwo ein Ziel vor Augen gehabt. Dennoch hatte ich eher das Gefühl, dass sich die Handlung spontan entwickelt hat und die Autorin anfangs selbst noch nicht so richtig wusste, wie es nun weitergeht. Dadurch kam für mich die eine oder andere Länge (inklusive einiger sinnfreier Dialoge) zustande. Aber bevor es schlecht wird, krieg die Geschichte immer noch gerade so die Kurve. Oder die Autorin? Im Endeffekt habe ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt. Teilweise war das Buch nämlich wirklich spannend und manchmal sogar ein wenig komisch. Anna ist nämlich sehr sarkastisch und tut dies auch regelmäßig kund. Ich fand sie als Person durchaus sympathisch. Sie handelt zwar oft unentschlossen und ändert ihre Meinung auf einer Seite auch gern dreimal, aber irgendwo macht sie das menschlich und lässt sie nicht so erhaben wirken. Zudem hat sie arg mit latenten Aggressionen und Rachegedanken zu kämpfen. Denn obwohl sie das Vampirsein anfangs nichts so sehr wundert, merkt sie doch schnell, wie sie mit ihrem neuen Dasein überall aneckt und welche Probleme die Unsterblichkeit zu Folge hat. Ich habe ewig mit mir gerungen, wie viel Sterne ich gebe, aber da ich mittlerweile die Fortsetzung gelesen habe, die wirklich um Längen besser ist, habe ich mich für drei Sterne entschieden. Wer also mit dem Buch nicht zufrieden war, sollte ruhig noch zu "Lockruf des Blutes" greifen. Der Auftakt der Anna-Strong-Reihe ist definitiv nicht groß anspruchsvoll oder regt weiter zum Nachdenken an, es ist auch keine Liebesschnulze, sondern halt nur kurzweilige Unterhaltungsliteratur für Nebenher. Wer sich daran nicht stört, der darf ruhig zugreifen :) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
netter Auftakt zu einer hofentlich guten neuen Vampir-Reihe ...,
Rezension bezieht sich auf: Anna Strong 1: Verführung der Nacht (Taschenbuch)
Das Buch ist der erste Band einer Vampirreihe, bei der es um eine junge Frau (Anna Strong) geht die als Kopfgeldjägerin arbeitet, von einem Vampir verletzt wird und sich dabei, ohne es zunächst zu wissen selber in einen Vampir verwandelt...Die Story erinnert sehr an L. Hamilitons "Anita Blake-Reihe", aber ohne dabei ein nachgemacht zu wirken. Spannend wird es vorallem im mittleren und letzten Teil, so dass man es auf jeden Fall zu Ende lesen muss ... :-) Für alle die gerne Vampir-Geschichten lesen ist es sehr zu empfehlen. Einen leichten Abzug bekommt es von mir nur, da manches in der Handlung vorhersehbar ist und dafür, das die Geschichte mit nur etwas über 300 Seiten meiner Meinung nach noch ausbaufähig gewesen wäre. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Naja....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Anna Strong 1: Verführung der Nacht (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil die neue Titelheldin Anna Strong mit ähnlichen Romanfiguren wie Anita Blake oder Rachel Morgan verglichen wurde. Aber die Strong Reihe erscheint mir keine Konkurrenz gegen Blake oder Morgan zu sein.Gut, die Story ist nicht schlecht und man verliert nie den roten Faden so das man das Buch locker bis zum Ende durch bekommt aber es fehlt an Spannung und der Standpunkt der Titelheldin wechselt von Kapitel zu Kapitel. Das sie plötzlich zum Vampir wurde scheint sie überhaupt nicht zu erschüttert, so nach dem Motto: "Ich bin ein Vampir? Och na dann..." Anna Strong erscheint auch noch lange nicht so selbstsicher und wortgewandt wie Anita Blake oder auch Rachel Morgan. Ihre Vampirnatur ist in dem Roman eher nebensächlich und durch die Tatsache das Vampire das Tageslicht ertragen können, ist die Aussagefähigkeit der Thematik noch weiter abgeschwächt. Trotzdem gebe ich für die soliede Story drei Sterne. Vielleicht werden die Fortsetztungen ja noch besser =) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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