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Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern [Gebundene Ausgabe]

Richard David Precht
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (105 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

22. April 2013
Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern.

Unsere Kinder, die heute eingeschult werden, gehen im Jahr 2070 in Rente. Doch wir überfrachten sie mit Wissensstoff, den sie für ihr Leben kaum brauchen werden. Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativität, Originalität, Orientierung und Teamgeist für eine immer komplexere Welt zu erwerben, dressieren wir sie zu langweiligen Anpassern. Demgegenüber stehen die Erkenntnisse der modernen Entwicklungspsychologie, der Lerntheorie und der Hirnforschung, die an unseren Schulen bis heute kaum berücksichtigt werden. Denn nur was mit Neugier gelernt wird, wird unseren Kindern wichtig und bedeutsam. Und nur was ihnen bedeutsam ist, weckt ihre Kreativität und spornt die Leistungsbereitschaft an. Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht fordert: Unsere Schulen müssen völlig anders werden als bisher. Wir brauchen andere Lehrer, andere Methoden und ein anderes Zusammenleben in der Schule. Mit einem Wort: Wir brauchen keine weitere Bildungsreform, wir brauchen eine Bildungsrevolution!


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Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern + Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält + Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (22. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442312612
  • ISBN-13: 978-3442312610
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (105 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.445 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Mit seinem philosophischen Sachbuch "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" ist Richard David Precht ein echter Überraschungsbestseller gelungen. Seitdem erläutert er in zahlreichen TV-Shows und eigenen Vortragsreihen seine Erkenntnisse und Erfahrungen über den Zusammenhang der Dinge in der Welt vor einem großen Publikum. Gefragt ist er hier nicht zuletzt auch wegen des Buches "Liebe. Ein unordentliches Gefühl", das er 2009 präsentierte. Der Erfolgsautor, 1964 in Solingen geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte. Der promovierte Philosoph lebt als Schriftsteller und Publizist in Köln und Luxemburg.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Prechts Buch ist ein glänzend sortiertes Arsenal von Argumenten für einen radikalen Umbau unserer Pädagogik.“ (FOCUS Spezial - Die besten Bücher 2013)

"Es ist ein Buch, das jedem Lehrer, jeder Lehrerin Material gibt für die tägliche Diskussion um die Schule und die Kinder." (Oberpfälzer Schule)

"Trotz einiger Redundanzen: ein bemerkenswertes Buch" (Falter (A))

"Eine durchwegs spannende Lektüre, die gewiss mitunter provoziert, aber auch immer wieder zum kritischen Nachdenken anregt - und hoffentlich auch etwas bewirkt." (forum schule heute (Südtirol))

"Das Buch ist sehr gut lesbar und allgemein verständlich geschrieben und bereitet allein durch sehr gelungene Formulierungen viel Spaß beim Lesen." (Dialog Erziehungshilfe)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren. Er promovierte 1994 an der Universität Köln und war fünf Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem kognitionspsychologischen Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Schulpädagogik. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Publizistikpreis für Biomedizin ausgezeichnet. Mit seinem Philosophiebuch »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?«, das seit fünf Jahren auf der Sachbuch-Bestsellerliste steht, begeisterte er Leser wie Kritiker. Auch seine Bücher »Liebe. Ein unordentliches Gefühl«, »Die Kunst, kein Egoist zu sein« und »Warum gibt es alles und nicht nichts?« waren große Bestsellererfolge. Als Honorarprofessor lehrt er Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg und an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin. Seit September 2012 moderiert er die ZDF-Philosophiesendung »Precht«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
77 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Prof Dr Olaf-Axel Burow TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Kindle Edition
Mit "Anna, die Schule und der liebe Gott" legt Precht eine radikale Kritik des deutschen Schulsystems vor, die zwar viele Missstände durchaus zutreffend charakterisiert, insgesamt aber wenig Neues bringt und unter überzogenen Pauschalaussagen leidet. Der Rezensent ist hin- und hergerissen.

Einerseits ist es natürlich begrüßenswert, dass es Precht aufgrund seiner medialen Präsenz als Bestsellerautor gelingt, ein breites Publikum für die wichtige Frage der Zukunft unseres in weiten Bereichen antiquierten Schulsystems zu interessieren. Andererseits leidet das Buch unter überzogenem Alarmismus und wenig fundierten Vorstellungen über die Zukunft von Schule und Unterricht. In Teilen sinkt der Schreibtischrevolutionär Precht dabei auf Stammtischniveau ab, obwohl seine Kritik an überholten Unterrichtsformaten, einem ungerechten Beurteilungssystem, des fragwürdigen Systems der Jahrgangsklassen, der überzogenen Stofffülle, der Konzentration auf Selektion statt Förderung und vielem mehr, durchaus zutreffend ist.

Nur hat man solche Analysen schon sehr viel fundierter an anderer Stelle gelesen. Etwa in Jutta Allemendingers hervorragenden Studie Schulaufgaben: Wie wir das Bildungssystem verändern müssen, um unseren Kindern gerecht zu werden. Prechts unterkomplexe Darstellung wegweisender Ideen bezieht sich - ohne dass dies dem Laien deutlich wird - auf Konzepte von Autoren wie Ken Robinson
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5+500 Sterne - kein Witz! 1. August 2013
Von Gom
Format:Gebundene Ausgabe
Was habe ich gelitten in der Schule; dachte die Uni wird besser. Dann das gleiche Drama: stillsitzen und auswendig lernen von Definitionen! Ich hatte immer Ideen wie das viel besser zu machen ist - und habe mich nebenbei über Jahrzehnte mit dem Thema befasst und viele Streitgespräche geführt a la "man muß ja erstmal die Grundlagen auswendig lernen". Meine Ambitionen, darüber ein Buch zu schreiben, hat Herr Precht beerdigt: er fasst das Thema ganz vorzüglich zusammen und führt die Absurdität kollektiven Handelns in verkrusteten Strukturen so deutlich vor Augen, daß man beim Lesen beinahe weinen muß - wenn es denn nicht noch größeres Elend in unserer Welt geben würde.

Aber zum Punkt: das Buch ist eine Zusammenfassung, eine Aufrüttelung, ein plakatives Deutlichmachen, damit es auch der Letzte versteht. Es ist keine wissenschaftliche Untersuchung! Liebe Kritiker: der Mann ist Philosoph und kein Wissenschaftler. Er kommt zu seinen Schlüssen durch reines Denken basierend auf eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen Anderer - losgelöst von rückschrittlichem Zeitgeist. Wenn man ihm hier a) vorwirft, nix sei neu und alles bekannt, und b) er nimmt zu wissenschaftlichen Untersuchungen wie PISA keine Stellung, dann hat man das Ziel des Buches a) nicht verstanden oder b) nicht gelesen, denn PISA wird z.B. in aller Form auseinander genommen.

Das Buch ist also i.W. eine Zusammenfassung! Nirgendwo sagt Precht, er hätte sich das alles selbst aus den Fingern gezogen - ganz im Gegenteil: er zitiert und verweist fleißigst auf Quellen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich... 10. Juni 2013
Von grana
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
...nicht immer nur Kritik am greisigen Schulsysthem sondern mal neue Ideen, wie es besser werden könnte. Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Spass gemacht und ich hoffe ganz stark, dass es etwas in Gang bringt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Einstieg in die Thematik 4. Juni 2013
Von Thomas252
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch vermittelt einen guten Überblick über das Thema. Die Darstellung ist interessant, recht ausgewogen, umfassend, sachlich, gut recherchiert und belegt. Hier geht es wirklich um die Sache, weitgehend ideologiefrei und sehr engagiert. Ein geeignetes Buch, um sich in die Thematik einzuarbeiten. Eine leichte Einseitigkeit Prechts wird man vielleicht erkennen, liest man ergänzend beispielsweise das Kapitel 6 "Bildung und Gerechtigkeit" aus "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin.
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94 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einen Stein ins Rollen bringen... 20. April 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
„Anna, die Schule und der liebe Gott“ ist ein typischer Precht. Es ist ein stilistischer Genuss, dieses Buch zu lesen, wenn auch seine Analyse nicht gerade angenehm ist. Wer kann schon den Scherbenhaufen schön finden, den der Autor beschreibt? Das Buch wendet sich explizit an Lehrer, Schüler, Eltern und Bildungspolitiker. Das ist sehr schade, denn das Problem Schule geht uns alle an und wir alle müssen dabei mitreden, mitdenken und mitbeschließen, sonst findet die Bildungsrevolution ohne das Volk statt, und wir wissen spätestens seit 1848, dass das in die Hose geht. Aber es ist ja niemandem verboten, das Buch trotzdem zu lesen, auch wenn er der anvisierten Zielgruppe nicht explizit angehört. Ich würde mir wünschen, dass Industriemanager, Banker, Handwerker und Nichteltern ebenfalls zu diesem Buch greifen. Ich verspreche dieser Zielgruppe, dass sie unterhaltsam begreifen wird, wie wichtig es ist, dass auch sie sich um Schule kümmert.
Auf den ersten 165 Seiten analysiert Precht die historischen Wurzeln unseres Bildungssystems und entlarvt vieles, das wir für selbstverständlich halten, als historisch gewachsen, und er kann sehr überzeugend zeigen, dass unsere Zeit diesen Wurzeln entwachsen ist. Hier kann der Leser sich einer animierenden Führung des Autors anvertrauen und sich mit ihm empören und den Kopf schütteln. Damit stellt Precht seinen Leser auf ganz sichere Füße, er gibt ihm einen sicheren Punkt, von dem aus sich das heutige Schulsystem aus den Angeln heben lässt.
Von Seite 165 an sollte der Leser auf kritische Distanz gehen, was bei einem solch sprachgewaltigen Philosophen nicht immer ganz einfach ist, gar zu gern geht man ihm auf den schmackhaft zubereiteten Leim.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch
Auch wenn ich mich jetzt als Fan von R.D. Precht oute, dieses Buch muss man gelesen haben - vor allem wenn man Kinder im schulpflichtigen Alter hat. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von oma veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein echter Precht, einfach großartig!
Mein erstes Hörbuch von R. D. Precht.
Mit einfachen Worten behandelt er ein sehr wichtiges und wahnsinnig umstrittenes, heiß disskutiertes Thema. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Cassandra veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Schule muss für jetzt und die Zukunft reformiert werden
Herr Precht spricht mir als altem Menschen (79 Jahre) aus der Seele. Es geht nicht das in unseren Schulen noch nach Methoden aus dem alten Preußen mit heute nicht mehr... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Dieter veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Mal eine Leseprobe genommen
und dachte, ich sehe nicht richtig:

"Schon Seneca formulierte in ironischer Absicht, daß wir nicht für das Leben, sondern für die Schule... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Teutoburger_Wald veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein gutes allgemeines Buch
Dieses Buch bietet Informationen und Hintergrundwissen über viele Bereiche des BIldungs-und Schulsystems in Deutschland an. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Oana Bostroem veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es ist schade um jedes Kind.
Es bleiben zu viele Kinder auf der Strecke, alle Kinder lernen gern, ja instinktiv von Geburt an, wenn sie nicht krank
sind. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von sylvia stolz- Barsch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll
Ich fand den Band von precht gut erklärt. Man versteht auch als kind ,worum es hier geht. Super würde ich jedem empfehlen
Vor 5 Monaten von Marvin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Des Philosophen sinnvolle Stellungnahme zu schulpolitischer...
Es ist zwar nicht das erste Buch des provokativen -aber ideenreichen und hochintelligenten- Fernsehphilosophen, jedoch Selbiges, welches mich aufgrund des von Bedeutung seienden... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Daniel Christian Schweikert 1996 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Realitätsfern und dumm
Mathe nach der siebten Klasse fakultativ, der Lehrer als Künstler, Einzelunterricht - wenn ich das schon höre! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von tarentzin veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen nichts über Anna...und den lieben Gott...
2 Sterne, weil Richard David Precht eine richtig gute Diskussion eröffnet hat über unser bildungssystem. Ich bin ein großer Fan seiner Ansichten! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sanara veröffentlicht
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