Im dritten und vorerst letzten Band über den kleinen Fratz Anna tritt nun noch ein vierter zum dem Gespann Anna, Fynn und Mr Gott, der alte Mathematiklehrer Thomas Fox, genannt Old Tom. Obwohl Old Tom davon überzeugt ist, daß es so etwas wie Mr. Gott gar nicht gibt, findet die kleine Anna über die Mathematik den Weg in sein Herzen und überzeugt ihn buchstäblich in letzter Minute daß es ihren Mister Gott doch gibt.
Das Buch lebt, wie bereits der erste Band, von Anna's erfrischender Art, ihren entwaffnenden Fragen und unwiederlegbaren Antworten. Man erlebt seine eigene Kindheit ganz neu und entdeckt die Sehnsucht, wieder einmal Kind sein zu können. Trotzdem erscheint Anna keineswegs oberflächlich oder vereinfachend; vielmehr im Gegenteil, sie schafft es, das komplizierte im Leben einfach darzustellen und lange verloren Geglaubtes neu zu beleben.
Gerade durch die Figur des ungläubigen Thomas wird deutlich, wie sehr wir Erwachsenen uns selbst in unserer Scheinwelt gefangennehmen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)