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Moviemans Kommentar zur DVD: Ein schöner Film, der nicht mehr ganz taufrisch aussieht. Das Alter geht nur selten spurlos vorbei. Dass bei den Extras nicht mehr geboten wird, ist schade, gibt es doch in den USA noch etwas mehr auf dem Pendant zu entdecken.
Bild: 60 Jahre sind vergangen und zwar nicht spurlos. Die Vorlage ist schon etwas mitgenommen, so dass Störungen immer wieder auffällig werden, etwa viele Dropouts (00:54:16). Rauschen ist stark vorhanden und drängt sich nicht nur bei großen Flächen auf, sondern ist selbst bei Großaufnahmen gut erkennbar. Die Kompression fällt durch Blockbildung auf. Der Kontrast ist durchwachsen geraten. Oftmals überstrahlt er (Anne bei 00:42:30), bei dunklen Szenen sieht man dann wieder einiges nicht. Darüber hinaus ist der Schwarzwert nicht ganz so stark ausgeprägt, wie man sich das eigentlich wünschen würde. Das Bild ist darüber hinaus sehr weich, was sich besonders auch in der Bewegung zeigt, wenn die Stabilität deutlich nachlässt. Die Kanten sind auch nicht ganz sauber geraten. Bei ruhigen Momenten und Großaufnahmen sieht das Bild jedoch schön aus. Allzu gut stellt sich "Anna und der König von Siam" nicht dar, aber das Alter muss man ihm wohl zugute halten.
Ton: Beiden Tonspuren ist gemein, dass ihr hohes Alter nicht zu verleugnen ist. Im Deutschen ist der Dialog immerhin lauter abgemischt, so dass man ihm leichter folgen kann, aber Verzerrungen und Störungen treten hier auch auf. Im Original ist die Sprachverständlichkeit wiederum geringer, weil der Ton recht leise daherkommt. Jedes gesprochene Wort kommt etwas dumpf daher. Die Musik hält sich sehr im Hintergrund, die Geräuchkulisse ebenso. Der Bass meldet sich hin und wieder zu Wort. Beide Stereospuren sind nicht unbedingt die besten, aber ohne große Restauration lässt sich hier wohl nicht mehr rausholen lassen.
Extras: Einziges Extra ist der Trailer. --movieman.de
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Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Die Witwe Anna Owens stellt das Leben des Königs von Siam vollkommen auf den Kopf! Die beiden sind so verschieden, wie man es nur sein kann: Sie ist eine kultivierte Lehrerin und er ein ungehobelter Klotz, der Frauen als nicht ebenbürtig ansieht. Für Anna, die den königlichen Harem und die 16 Kinder des Regenten unterrichten soll, ist diese rückständige Denkweise natürlich völlig inakzeptabel. Aus diesem Grund setzt sie alles daran, sich den Anordnungen des Königs zu widersetzen. In ihr scheint der raubeinige Despot endlich eine ebenbürtige Gegnerin gefunden zu haben, die mit Witz, Charme und pädagogischen Nachdruck seine raue Schale zu durchbrechen vermag...