Anna ist ein cooler Teenager aus besserem Hause. Doch ihr Vater leidet an Alzheimer. Kollo, ein Schulkamerad, stammt aus einfachen Verhältnissen, verhält sich eigenwillig. Er ist in Anna verliebt. Die beiden kommen sich näher, bewältigen gemeinsam so manche Herausforderung. Anna stellt sich verstärkt ihren Gefühlen, gewinnt zunehmend Selbstvertrauen durch Kollos Zuneigung, kommt aus der selbst provozierten Außenseiterrolle heraus.
Im Buch geht es um Ehrlichkeit und Offenheit, Scham und Selbstbewusstsein; Gewalttätigkeit und Zivilcourage; Familie, Freundschaft und Liebe. Themen, die nicht nur für Jugendliche aktuell sind.
Die meisten Charaktere sind facettenreich dargestellt. Leider wirkt die Sprache der Autorin manchmal aufgesetzt, wie wenn Schüler in einem klassischen Theaterstück spielen.
Und am Ende wird fast alles gut. Also: Pädagogisch wertvoll!