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Anna Calvi (Ltd Digipack)
 
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Anna Calvi (Ltd Digipack)

Anna Calvi Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (14. Januar 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Domino Records (Goodtogo)
  • ASIN: B004C4IIPY
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.119 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Rider To The Sea 2:40EUR 0,90
Anhören  2. No More Words 3:51EUR 0,90
Anhören  3. Desire 3:51EUR 0,90
Anhören  4. Suzanne And I 4:11EUR 0,90
Anhören  5. First We Kiss 3:05EUR 0,90
Anhören  6. The Devil 4:34EUR 0,90
Anhören  7. Blackout 4:05EUR 0,90
Anhören  8. I'll Be Your Man 3:10EUR 0,90
Anhören  9. Morning Light 4:13EUR 0,90
Anhören10. Love Won't Be Leaving 5:37EUR 0,90


Produktbeschreibungen

motor.de

Viel Leidenschaft und junger Eifer auf einem überaus gelungenen Deübt: Anna Calvi entfacht Unwetter. Sie beginnt mit einem Sturm und beweist sogleich Mut mit dem instrumentalen Opener dieses Albums. „Rider To The Sea“ erschließt sich nach dem ersten Hören nicht unbedingt. Es deutet jedoch an, was mit den folgenden Titeln auf einen zukommt. Verlangen, Rausch, Hingabe: Das legt Anna Calvi in ihre Musik und dem wird man beim Hören dieses Albums schutzlos ausgesetzt. Die Musik der jungen Frau aus London schlägt Wellen, nimmt den Hörer sowohl mit ihren leisen, als auch ihren lauten Momente gefangen. Diese ungeheure Intensität bewirkt das Gefühl, einen Einblick in das Innere der Musikerin zu erhaschen. Dabei hat sie doch zwei Gesichter. Die zierliche, zurückhaltende Frau verwandelt sich auf der Bühne in einen starken, furchtlosen Charakter mit kraftvoller Stimme. Im Fokus der Musik stehen ihre Stärken Gitarre und Gesang. Die zehn Songs auf „Anna Calvi“ sind sparsam instrumentiert, neben ihr gehören Schlagzeuger Daniel Maiden-Wood und Mally Harpaz zur Band. Mally übernimmt nicht etwa den Bass, sondern ist für Harmonium, Percussion und die zweite Gitarre zuständig. Trotzdem klingt „Anna Calvi“ extrem voll und bedient sich auch orchestralen Sounds und tobenden Chören. Calvi, die erst ausschließlich Gitarre spielte, ließ sich von Vorbildern wie Hendrix oder Gitarrenvirtuose Django Reinhard inspirieren. Ihr Können am Saiteninstrument macht sie in der endlosen Liste der Solo-Singer/Songwriterinnen überaus konkurrenzfähig. Brian Eno nennt sie gar das größte Ding seit Patti Smith. Im ersten Moment denkt man eher an PJ Harvey - zumindest hatten sie mit Rob Ellis den gleichen Produzenten. Ihre ersten Demos nahm Anna in ihrem Keller auf, dort verbrachte sie viel Zeit und verlieh ihrer Musik so einen leicht düsteren Einschlag. Die Eingeschlossenheit brachte die dunklen Geschichten über Liebe und Verzweiflung hervor. In „The Devil“ singt sie „God knows it’s just the devil in me“ und bestückt den Song mit einer Portion Flamenco. Der Einfluss klassischer Musik und die extremen Unterschiede in der Dynamik lassen wiederum Wellen schlagen. Ihre Titel sind sehr atmosphärisch, man findet sich in der Nacht auf nass geregneten Straßen wieder, an deren Seiten sich die Äste großer Bäume im Wind wiegen. In Bars mit schummrigem Licht, in denen die Gäste viel rauchen und viel Rotwein trinken. Und wenig reden. Calvi muss man zuhören und sich ihr hingeben. So fordert sie in „No More Words“: „Hold me down and give me all your power, shh! Hold me close in every single hour.“ Einen Höhepunkt stellt „Suzanne And I“ dar, das recht belebt beginnt, dann aber in der ersten Bridge wieder ins Finstere hinabsteigt. Der Gesang fängt das ganze Ausmaß von Calvis markanter, tiefer Stimme ein, sie gerät am Ende des Songs regelrecht in Ekstase. Finsternis, Liebe, Sex - Anna Calvis Musik ist hochgradig leidenschaftlich, doch trägt sie auch etwas Böses in sich. Calvi kennt das Gefühl „wenn man jemanden so sehr liebt, dass man meint, ihn töten zu können.“ Diese dunkle Romantik , Intimität und Dramatik drückt sie in ihren Songs mit aller Hingabe aus. Dem Hörer fällt es da schwer, sich diesem zügellosen Gewitter zu entziehen.

Kurzbeschreibung

Brian Eno und Nick Cave sind ihr bereits verfallen und die düster rockenden Haudegen von Grinderman hat die Musik der Londonerin so fasziniert, dass sie Anna Calvi als Support auf ihrer jüngsten Europatour eingeladen haben.

Dort konnte Anna Calvi ihr beeindruckendes Talent als Meisterin morbider Musikalität und Dramatik und ihre phänomenale Bühnenpräsenz beweisen. Wie aus einem Tarrantino-Film entsprungen, steht sie auf der Bühne mit ihren rot geschminkten Lippen und ihrer Gitarre, aus der hochmelodische Klänge perlen. Boleroesk entwerfen Schlagzeug und Gitarre immer gewaltigere Spannungsbögen, verlieren sich aber nie endgültig im melodischen Chaos. Denn über ihnen thront und regiert Calvis hypnotische Stimme. Nun erscheint das gleichnamige Debütalbum von Anna Calvi bei Domino, das sie mit Rob Ellis (u.a. PJ Harvey) in London und Frankreich produziert hat. Es ist ein überraschend selbstsicheres Debüt, das ihre Talente als Songwriterin, Gitarristin und Sängerin auf zehn Songs gleichermaßen beeindruckend vorstellt.

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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Düsterer Independent Poprock trifft auf fröhlichen Wave und Punk", 14. Januar 2011
Von 
ANDY567 "andy567" (Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Anna Calvi (Ltd Digipack) (Audio CD)
Anna Calvi veröffentlicht das erste kleine besondere Highlight des neuen Jahres 2011:
da trifft düsterer Independent Poprock auf fröhlichen Wave und Punk, eingängige Melodien auf schrammelige Passagen und leiser, zurückhaltender Gesang auf dramatische, hypnotisierende Gebärden.
Eingängig wird's bei "Suzanne and I" oder "Desire", etwas düsterer in "The devil" und "Love won't be leaving", dagegen wieder fetziger bei "Blackout".
Gitarrenpassagen und Gesang wechseln sich ab, die Dramaturgie ist in jedem Song spürbar, doch besonders gelungen sind für mich die Songs, in denen mich der Musikstil an "The X" erinnert wie in "Suzanne and I" und "Desire". "Love won't be leaving" glänzt vor allem durch einen dramatischen Aufbau und dem finalen durch Streicher wunderbar besetzten Schlussrefrain.
Ab und an ist mir das Ganze etwas zu depressiv angehaucht und sehr strange wirkend, wie in dem kurzen, instrumentalen "Rider to the sea".

Beeindruckend ist vor allem, dass Anna Calvi Sängerin, Instrumentalistin (vor allem Gitarristin) und Songwriterin gleichzeitig ist und man das auch das ganze Album durchspüren kann. Das ist besonders und einfach aufreibend. Nichts zum Nebenbeihören. Sicherlich noch ausbaufähig, aber ein tolles Debut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Soundtrack zu einem Terentino-Film?, 16. Februar 2011
Von 
Thilo Grimpe (Porta Westfalica) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Anna Calvi (Ltd Digipack) (Audio CD)
Einige Lieder würden ohne Probleme auf einem solchen Sampler Platz finden: Mystischer Gitarrensound und eine unbeschreibliche Stimme zwischen Zerbrechlichkeit und Megakraft (siehe und höre amazon-Trailer). Insbesondere die fast reine instrumentale Einleitung "Rider To The Sea" oder "No More Words" wecken Erinnerungen an "Kill BIll" oder "Desperado".
Für mich ist der absolute Anspiel-Tipp "Desire" und "Black Out". "Black Out" könnte übrigens stimmlich auch von Crissie Hynde aus den Anfangstagen der Pretenders stammen. Der Rest vom Album ist auch gut anzuhören, wirkt aber manchmal ein wenig zu experimentierfreudig bzw. ein wenig wie eine Demoversion.
So ist ein interessantes Album entstanden, das sich nur schwer einordnen lässt und aufgrund des eher düsteren Sounds nicht unbedingt für jede Stimmung geeignet ist. Aber welches Album ist das schon?
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spannend, 22. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Anna Calvi (Ltd Digipack) (Audio CD)
Anna Calvi lässt sich schwer in eine Stilrichtung zwängen. Rockig-Düster-Depro-Jazzig-Indie-und-was-weiss-ich: Kurz, ihr Debüt wird zur Berg- und Talffahrt zwischen schmissigem Liedgut (Desire) und düster-unheilvollen Schmachtballaden (Morning Light). Oft sparsam, aber spannend arrangiert und interpretiert. Frau Calvi hat eine wandlungsfähige Stimme und spielt eine leidslich gute Gitarre. Anleihen bei anderen Künstlern sind nicht zu überhören, stören aber nicht.
Mein Favorit: Der Istrumental-Opener, der ein wirklich spannendes Albun ankündigt.
Zwischen vieler Mainstream-Massenware ist Calvis Erstling ein schillerndes Stück Musik!
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