Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Anmerkungen zu Adenauer
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Anmerkungen zu Adenauer [Gebundene Ausgabe]

Hans-Peter Schwarz
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert EUR 11,95  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 217 Seiten
  • Verlag: Dva; Auflage: 2., Aufl. (7. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421058385
  • ISBN-13: 978-3421058386
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 783.814 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hans-Peter Schwarz
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Hans-Peter Schwarz auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Das Genie … kann nicht im banausischen, im schlicht bürgerlichen Sinne normal sein", zitiert Hans-Peter Schwarz an einer Stelle seines brillanten Essays über Konrad Adenauer Thomas Mann. "Vermeiden wir es", schreibt er weiter, "uns auf eine Diskussion darüber einzulassen, ob Adenauer ein politisches Genie war. Doch daß ein politisches Temperament seines Kalibers 'nicht im banausischen Sinn normal' war, steht außer Frage." Hans-Peter Schwarz, Autor der fulminanten, zweibändigen Adenauerbiografie Adenauer. Der Aufstieg: 1876-1952 und Adenauer. Der Staatsmann: 1952-1967 muss es wissen. Er zählt zweifellos zu den besten Kennern des, wie er Adenauer in seinem Vorwort adelt, "George Washington der Bundesrepublik".

Schwarz' Anmerkungen zu Adenauer bestechen durch einen souveränen Erzählstil und ein sicheres Urteilsvermögen. Mit gekonnten Strichen zeichnet der Autor die Stationen dieses außergewöhnlichen Politikerlebens nach, bilanziert dessen Stärken, Verdienste aber auch Fehlleistungen und Schwächen. Deutlich wird dabei, dass Stärken und Schwächen nicht immer sauber voneinander zu trennen sind. Etwa im Hinblick auf Adenauers stark personalisierten Führungsstil, der auf geschriebene und ungeschriebene Normen kaum Rücksicht nahm, der aber wesentlich zu seinem politischen Erfolg beigetragen hat. Der Essay endet mit einer offenen Frage: "Soll man, darf man sich heute an der Spitze der dahinsiechenden Bundesrepublik eine Persönlichkeit wie Adenauer wünschen, die mit gelegentlich recht unkorrekten Methoden das blockierte Deutschland runderneuert?" Eine bedenkenswerte Frage und ein lesenswertes Buch! -- Andreas Vierecke

Kurzbeschreibung

Mehr als drei Jahrzehnte nach seinem Tod wählen deutsche Fernsehzuschauer Konrad Adenauer zur bedeutendsten Persönlichkeit der deutschen Geschichte. Der beste Kenner des ersten Kanzlers der Bundesrepublik ergründet in einem brillanten biographischen Essay Persönlichkeit und politische Leistung dieses vielschichtigen Gründungsvaters der zweiten deutschen Demokratie.Ein verblüffender Vorgang: Das "neue" Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wird von einem Staatsmann gestaltet, der schon im preußischen Köln zur Schule ging, als Bismarck noch Reichskanzler war. 1917 Oberbürgermeister seiner Heimatstadt, wird er von den Nazis entlassen. 1949 - mit 73 Jahren - wird Adenauer Bundeskanzler und bleibt es 14 Jahre lang. Wie gelang es diesem damals so umstrittenen Mann mit seiner ganz ungewöhnlichen politischen Vitalität, die Bundesrepublik in die Gemeinschaft der westlichen Demokratien zu führen?

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
4 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Hans-Peter Schwarz gilt als der Adenauer-Experte der Bundesrepublik Deutschland. Seine zweibändige Adenauer-Biographie: Adenauer: Der Aufstieg: 1876-1952 und Adenauer: Der Staatsmann: 1952-1967 ist bahnbrechend.

Aus Anlass einer Umfrage des ZDF, wer nach Meinung der Deutschen der "größte Deutsche" sei,(die Mehrheit votierte für Adenauer) entstand dieses - lesenswerte - Buch.

Methodisch erinnert es - und dies ist vom Autor bewußt gemacht - an Sebastian Haffners: "Anmerkungen zu Hitler". Wie jener es schafft, auf knapp 200 Seiten das Wesentliche zu Hitler zu sagen (meines Erachtens ist Haffners Werk die bis heute beste deutsche Hitler-Biographie), so eigne sich dessen "Methodik einer thematisch geordneten Diskussion" auch zur Entschlüsselung Adenauers, in dem heute bemerkenswert viele, auch junge Deutsche mit inbegriffen, so etwas wie eine positive Leitfigur sehen.

Den Anspruch, wesentliches zu Leben, Leistungen und Schattenseiten Adenauers beizutragen, erfüllen diese: "Anmerkungen zu Adenauer" voll und ganz. Sie sind lesbar und machen deutlich, welche Leistungen dieser Politiker vollbracht hat: ein völlig zerstörtes Land wieder aufzubauen, ihm Selbstgefühl und Lebenskraft zu geben. Man darf ja nie vergessen, wie sehr 1945 für Deutschland eine "Stunde Null" gewesen ist - eben nicht nur im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen Bereich, wo alles zerstört war und wiederaufgebaut werden musste -, sondern eben auch im geistigen, mentalen und kulturellen Bereich.

Die positiven Aspekte von Werk und Wirkung Adenauers kommen in dieser Biographie gut zum Ausdruck. Leider jedoch ist Schwarz ein Adenauer-Apologet. Kritische Seiten der Adenauerschen Persönlichkeit, sein unablässiges Denken in Feindbildern, die Verteufelung des politischen Gegners, sein autoritäres Gehabe, etwa in seiner Einstellung zur Pressefreiheit - beispielhaft deutlich geworden während der "Spiegel-Affäre" wird zwar in dem Kapitel: "Nachtseiten" durchaus angesprochen, aber eher als Nebensache abgetan: "Man war überhaupt nicht gut beraten, wenn man auf sein Wort baute" (S: 175) zitiert Schwarz Arnulf Baring.

Kritischer wird es jedoch, wenn man seine Außenpolitik genauer untersucht. Es ist Schwarz uneingeschränkt zuzustimmen, wenn Adenauers Ziel der Westintegration korrekt beschrieben wird. Dass er aber die Wiedervereinigung ernsthaft anstrebte, wird man - wenn man Adenauers ungeprüfte (!) Ablehnung der Stalin-Noten 1952 betrachtet - wohl verneinen müssen. Schwarz betont allzu penetrant, Adenauer habe schließlich doch mit seiner Feststellung: "Wir müssten die Freiheit der Bundesrepublik erhalten, bis einmal, wann weiß ich nicht, die Verhältnisse in Russland sich ändern" (S. 139)letztlich doch mit seiner "Politik der Stärke" recht behalten: "Die "Verhältnisse in Russland" begannen sich erst unter Gorbatschow ganz unerwartet zu ändern. Ist somit die Feststellung übertrieben, dass Adenauer in diesem Punkt letztlich doch recht behalten sollte?" Dies mag zwar sein. Wie Gregor Schöllgen - auch er eher konservativ - in seiner "Geschichte der deutschen Außenpolitik" zu recht anmerkt, war eine Wiedervereinigung aufgrund der "Politik der Stärke" in den 1950-ger und 1960-ger Jahren nicht realisierbar: "Vorderhand sah es nämlich eher so aus, als behielten die Kritiker Adenauers recht mit der Vermutung, die Integration der Bundesrepublik in den Westen und die dadurch erzielte Gleichberechtigung würden den Weg zu einer Wiedervereinigung gerade versperren." (Gregor Schöllgen: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland, Beck-Verl., 2001, S. 23). Auch Schwarz erklärt an anderer Stelle eher versteckt: "Da er in einer Neutralisierungs-lösung den direkten Weg in die Hölle sah, blieb als theoretisch vorstellbare Möglichkeit nur eine Wiedervereinigung mehr oder weniger zu den Bedingungen des Westens, vielleicht mit dem Kompromiß einer Zustimmung Deutschlands zur Oder-Neiße Grenze und zu einem entmilitarisierten Status der einstigen DDR. Eigentlich konte aber niemand glauben, Adenauer am wenigstens, die im Weltkrieg immerhin siegreiche Sowjetunion könne den Verlust ihres Sicherheits-Glacis hinnehmen." (S. 134). Eben genau dies. Insofern war Adenauer vollkommen bewußt, dass eine Wiedervereinigung nicht möglich war unter den Bedingungen des Ost-West-Gegensatzes und der weltanschaulichen Konfrontation beider Supermächte. Mit dieser "Lebenslüge" - wie Willy Brandt dieses aus seiner Sicht illusionäre Beharren auf der Wiedervereinigung in Freiheit unter diesen Bedingungen genannt hat - in Wahlkämpfe gegangen zu sein, hat Anlass zu der Behauptung gegeben - und das sogenannte "Kirkpatrick-Dokument vom 16.12.1955 beweist dies ziemlich eindeutig - dass Adenauer wusste, dass er den Deutschen mit seinen artikulierten Hoffnungen auf diese Vereinigung eine Illusion - oder eben Lebenslüge - vermittelte: "Er würde von dem Gedanken erschrekct, dass nach seinem Abtreten von der politischen Bühne eine künftige deutsche Regierung eine Übereinkunft mit Russland treffen werde auf deutsche Kosten. Demgemäß wäre er überzeugt, dass die Eingliederung Westdeutschland in den Westen wichtiger sei als die Vereinigung Deutschlands...Als er mit diese Mitteilung machte, betnote der Botschafter natürlich...es wäre selbstverständlich ganz verheerend für seine (=Adenauers) politische Konzeption, wenn diese Sichtweise....jemals in Deutschland bekannt würde."

Darauf geht Schwarz nicht ein. Und auf seine problematische Einstellung zum Rechtsstaat - die Spiegel-Affäre ist ein Beispiel - nur als "gelegentlich recht unkorrekte Methoden" zu verharmlosen, scheint mir nicht korrekt zu sein.

Insofern viel zu kritiklos und apologetisch. Dies ist für mich bei diesem Werk von Schwarz, das trotz dieser Kritik durch viel Detailwissen besticht, der entscheidende Kritikpunkt an dieser Biographie. Ansonsten gut lesbar und als Ersteinführung - brauchbar. Wegen seiner Apologetik sollten für Referate jedoch unbedingt auch kritischere Adenauer-Biographien, etwa die von Peter Koch oder der hervorragende Essay von Wilhelm von Sternburg: Adenauer: eine deutsche Legende mit herangezogen werden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar