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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessant, aber etwas langatmig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklicher macht (Taschenbuch)
Es handelt sich bei dem Buch nicht um einen Ratgeber, auch wenn sich der Titel ein wenig danach anhört. "Psychologie der Entscheidung" hätte es besser getroffen, denn es geht zu 90% um die Frage, wie Menschen Entscheidungen treffen, wie schwer dies ihnen fällt und weshalb es oft besser für sie wäre, sie müssten sie nicht treffen - oder sie würden sich einfach nicht so viel Mühe damit geben. Diejenigen, die das schaffen, werden "Satisficer" im Gegensatzu zu den "Maximierern" genannt.Sehr schön sind die Darstellungen der Ergebnisse von psychologischen Experimenten, aus denen sich viele interessante Dinge lernen lassen. Allerdings werden die Erkenntnisse zum Ende hin doch sehr breit getreten und ich hätte mir gewünscht, der Autor hätte sich ein Drittel des Buches verkniffen. Besonders humorvoll ist das Buch übrigens nicht. Da sollte man sich weder vom Buchrücken noch von Rezensenten täuschen lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gibt es sie wirklich, die Qual der Wahl?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklicher macht (Taschenbuch)
Viele kennen das Buch "The Long Tail" von Chris Anderson besprochen. Darin wurde erläutert, wie der Konsument von heute immer mehr Spaß an dem sich weiter ausdifferenzierenden Angebot von Produkten, Dienstleistungen und Medieninhalten findet. Die Gegenthese dazu liefert Barry Schwartz in seinem Buch "The Paradox of Choice", das im englischsprachigen Raum bereits ein Sachbuch-Bestseller ist und auch in einer deutschen Übersetzung vorliegt.Schwartz meint, die Menschen seien heute überfordert, wenn sie die Wahl zwischen zu vielen Optionen haben. Denn jede Entscheidung für etwas ist eine Entscheidung gegen eine Vielzahl anderer Möglichkeiten. Deshalb sind wir uns nie sicher, ob wir tatsächlich die beste Wahl getroffen haben, weil wir erahnen, dass es da draußen vielleicht noch bessere oder günstigere Produkte gibt. Ein Überangebot erhöht also nicht nur die Suchkosten, sondern auch die Unzufriedenheit mit der eigenen Wahl. Gestützt wird Schwartz' These mit zahlreichen Befunden aus psychologischen Studien, und er erläutert seinen Standpunkt auch mit einer Vielzahl von einleuchtenden Alltagsbeispielen. Doch schon nach kurzer Zeit dreht er sich im Kreis und wiederholt seine Litanei immer und immer wieder, weswegen die Lektüre etwas ermüdend wird. Dabei sind durchaus gute Gedanken in dem Buch enthalten, über die es sich zu reflektieren lohnt. Etwa die Typologie der "Satisficers" und "Maximizers". Erstere suchen beim Kauf immer nur so lange, bis sie ein Produkt gefunden haben, das dem selbst gesetzten Standard entspricht. Sie sparen Zeit und sind mit ihrer Wahl in der Regel zufrieden. Die "Maximizers" wollen es indes ganz perfekt machen, sammeln Informationen, betreiben Preisvergleiche - und suchen sich zu Tode. Wenn sie endlich eine Entscheidung treffen, quält sie der Gedanke, dass sie vielleicht noch etwas länger hätten suchen sollen, um irgendwo dem perfekten Produkt zum Spottpreis zu begegnen. Schwartz reitet auf dieser Idee über so viele Kapitel hinweg herum, bis sie lahm wird. Zum Schluss geizt er auch nicht mit Ratschlägen, wie man sich im eigenen Alltag dem Terror der Vielfalt entzieht - was sein Buch gefährlich nahe an die Sparte der Lebenshilfe-Traktate rückt. Ein Buch, das nicht ohne Wert ist, bei dem aber Querlesen wahrscheinlich reicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Weniger ist mehr zum Glücklichsein,
Von
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklicher macht (Gebundene Ausgabe)
Zwischen 250 Sorten Shampoo, 60 Jeansmodellen oder 80 Internet-Providern auswählen zu können ist für viele Menschen nicht das Paradies auf Erden, sondern schlichtweg eine Qual. Der amerikanische Psychologe Barry Schwartz erklärt in seinem neuen Buch, warum die Freiheit, die Wahl zu haben und unser Leben selbst zu bestimmen, einerseits Glück bedeutet, im Überfluss aber auch Ängste und Depressionen hervorrufen kann.Das übergroße Angebot in fast allen Lebensbereichen - ob bei der Wahl des Berufs, der Festlegung auf eine Versicherung oder beim Kauf von Schokolade, Marmelade oder Müsli - lässt immer mehr Menschen enttäuscht und erschöpft zurück. Oft wissen wir nicht, was das Richtige ist oder bedauern hinterher unere Wahl. Nur wer lernt, die eigenen Entscheidungen nicht in Zweifel zu ziehen und auch mal die Devise "Gut genug für mich" gelten zu lassen, wird langfristig mit sich und dem Leben zufrieden und glücklich sein. Humorvoll, anschaulich und beruhend auf dem neuesten Stand der psychologischen Forschung zeigt Barry Schwartz, wie man sich auf das Wesentliche konzentriert, um mit seinen Entscheidungen glücklich zu werden. Ein spannendes und ein wichtiges Buch in der heutigen Zeit. Optisch leider recht langweilig wie ein Kriminalroman gestaltet, deshalb nur 4 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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