Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Vortrag war unterhaltsam; Inhalt schlecht recherchiert, teilweise falsch, 19. Mai 2009
Ich habe mir das Buch im Vorfeld gekauft, weil ich einen Vortrag zu dem Buch von Herrn Horx gehört habe. Durch den Kauf wollte ich den Fokus auf den Inhalt des Buches legen und mich nicht von den ohne Zweifel guten rhetorischen Fähigkeiten von Herrn Horx ablenken lassen. Herr Horx stellt Trends dar, die bereits heute abzusehen sind. Dies betrifft beispielsweise die zunehmend wichtiger werdende Rolle der Frau im Beruf, die Änderung des Mobilitätsverhaltens und der Umstellung auf erneuerbare Energien. Leider geht er nicht viel weiter darüber hinaus und gibt Inhalte sogar falsch wieder! Was er zum Artensterben und zum Klimawandel aussagt, ist schlichtweg falsch. Zudem zitiert er wissenschaftliche Ergebnisse aus dem Zusammenhang heraus und gibt sie so nicht richtig wieder. Auf diesen Fehler ist er auch schon durch einen Wissenschaftler vom Potsdam Instituts aufmerksam gemacht worden. Am Inhalt seiner Rhetorik hat sich trotzdem nichts geändert!? Als jemand der Inhalte hinterfragt und nicht leichtgläubig ist, zweifle ich daran, dass es Herrn Horx um mehr geht als nur darum seine Bücher zu verkaufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Balsam für die Untergangsüberdrüssigen!, 3. Mai 2009
Ein Buch mit eindeutig aufklärerischem Impuls, nämlich jenem, sich gegen die weitverbreitete Schwarzmalerei und die ebenso verbreitete Katastrophenlust zu stellen - und wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen, nämlich jenen der Tatsachen. Geist und Inhalt entsprechen dabei einander: Horx ist seinem Gemüt nach Macher, Problemlöser und damit persönlich wie professionell (als Zukunftsforscher) Optimist. Als Optimist weiß er, dass alles Leben schon immer aus einer Aneinanderreihung von Problemen bestand, individuell wie kollektiv, und dass die Geschichte der Menschheit eben nicht nur eine Geschichte der Herrausforderungen ist sondern auch der Lösungen mit denen sie (natürlich immer nur vorläufig) gemeistert wurden. Zu seiner ganzen Stärke findet der Autor darum immer dort, wo er seine charakterlichen Vorzüge, realistische Gelassenheit und Lösungsorientiertheit, gegen die den Zukunftspessimus nährenden Kräfte ausspielen kann, die da wären: Katastrophenlust, depressive Weltsicht, Menschenverachtung und nicht zuletzt politisches Interesse. Horx trifft ins Schwarze, wenn er den Schwarzmalern der Welt einseitige Wahrnehmung und ein negatives Menschenbild nachweisen kann. Etwas weniger überzeugend ist er, wenn er sein eigenes dagegen setzt: die Fähigkeit des Menschen zur Vernunft, nicht zuletzt begründet in seinem Eigeninteresse, und der Glaube an die Weisheit der Evolution. Hier scheint es manchmal, als ob Horx selbst die sicheren Gestade des Realismus verlässt, um sich mit einem überzeichnet guten Menschenbild umso mehr ins Recht zu setzen. Aber ein solcher Kniff muss in einem Pamphlet(!) wohl erlaubt sein, damit die an sich richtige Botschaft "hängen" bleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolles Buch..., 23. April 2009
Matthias Horx beschreibt in seinem Buch sehr anschaulich und mit ausführlicher Literaturliste zum weiterlesen, wie es dazu kommt, dass häufig eine derart pessimistische Sicht auf unsere Welt vorherscht; welche Interessen dahinter stecken und warum der Mensch dazu neigt, die Welt häufig derart zu vereinfachen. Im zweiten Teil werden sehr häufige Szenarien genauer unter die Lupe genommen und man bekommt ein etwas differenzierteres Bild diesen "Negativschlagzeilen". Vielen Dank für dieses Buch. Vor allem geeignet für Freunde der täglichen Bildzeitung.
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