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Anleitung zum Zukunfts-Optimismus: Warum die Welt nicht schlechter wird
 
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Anleitung zum Zukunfts-Optimismus: Warum die Welt nicht schlechter wird [Gebundene Ausgabe]

Matthias Horx
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 310 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (12. März 2007)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3593382512
  • ISBN-13: 978-3593382517
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 222.796 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Welche Katastrophe haben wir heute? Täglich versorgen uns die Medien mit Nachrichten, die vor allem eines suggerieren: Wir sind umgeben von Gewalt, Arbeitslosigkeit und Armut. Alles wird immer schlechter. Offensichtlich hat sich eine pessimistische Weltsicht im Lande breitgemacht wie eine hochansteckende mentale Epidemie.

Das ist das Thema des neuen Buches von Matthias Horx. Der bekannte Trendforscher will "die strukturelle Depression bekämpfen, die hierzulande mehr und mehr zum Realitätskonstrukt gefriert". Will zu einer Haltung zur Welt anleiten, die von Zuversicht und Vertrauen geprägt ist. Deswegen plädiert er "für eine Renaissance des aufklärerischen Skeptizismus, der den 'Imperien des Glaubens' ein heiteres 'Glauben wir nicht!' gegenüberstellt".

"Waldsterben", "Rinderwahn", "Vogelgrippe", "Feinstaub" - bei keinem dieser Themen rechtfertigen die tatsächlichen Risiken nur annähernd die Aufregung, die um die wahrgenommenen Bedrohungen entfacht wurde. Die Folgen aber sind fatal: Es entsteht eine vorgeprägte Erwartungshaltung, mit der wir die Signale der Umwelt sortieren und filtern: "Wir nehmen wahr, was wir erwarten." Und das ist meist nichts Gutes. Es geht also ganz grundsätzlich um die Haltung, mit der man der Welt gegenübertritt: mit Zweifel und Pessimismus oder mit Optimismus und Zuversicht? Vertraut man auf den Menschen und seine Fähigkeit Herausforderungen zu meistern? Oder geht man davon aus, dass sowieso alles zu spät ist? Horx hat recht: "Im apokalyptischen Weltbild spiegelt sich vor allem ein radikales Nichtvertrauen in die Menschen."

Der Trendforscher setzt dem einen Optimismus entgegen, der ansteckend wirkt. Es ist kein Hurra-Optimismus, sondern eine Art Grundvertrauen in die Welt und in das Funktionieren der vom Menschen geschaffenen Systeme. In einem Wort: Weltvertrauen. Und das kann man lernen. Also: Schluss mit der depressiven Stimmung! Her mit einem gesunden Zukunftsoptimismus! -- Winfried Kretschmer

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt: Buch der Woche "Bücher von Horx zu lesen ist immer wieder ein Genuss ... Kaum ein anderer Vertreter seiner Branche vermag es, Inhalte in eine derart knackige, polarisierende und unterhaltsame Form zu gießen."

12.03.2007 / Focus: Virtuoses Spiel mit dem Feuer "Optimist Horx provoziert mit Attacken auf die Öko-Hysterie."

18.03.2007 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Geschäftsmodell Apokalypse "Das Buch wärmt die Seele und hält den Kopf kühl."

27.09.2007 / Stern: Trends zum Nachlesen "Horx plädiert für Vertrauen und Zuversicht."

01.01.2008 / Familie & Co: Zukunft - volle Kraft voraus! "Der Trendforscher hinterfragt die gängigen Befürchtungen und liefert gute Gründe, der Zukunft positiv entgegenzublicken."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Monika Birkner VINE™-PRODUKTTESTER
Vor ca. zwanzig Jahren machte ich eine bis heute nicht vergessene Erfahrung mit der Macht der Medien. Ich sah innerhalb einer Stunde die Nachrichten in zwei verschiedenen Sendern. Beide berichteten über ein und dasselbe brisante Thema und jedes Mal wurden Leute auf der Straße dazu interviewt. "Zufälligerweise" bekam der eine Sender nur Leute vor die Kamera, die dafür waren, und der andere Sender nur Gegner. Suggeriert wurde jedoch, "die" Meinung der Öffentlichkeit eingefangen zu haben. An diese Erfahrung wurde ich beim Lesen des neuen Buches von Matthias Horx lebhaft erinnert.

"Anleitung zum Zukunftsoptimismus" ist dreigeteilt. Im ersten Teil "Das Imperium der Angst" beschreibt Horx die Mechanismen, die dazu führen, dass vielerorts ein Klima von Angst und Zukunftspessimismus besteht. Hier wird unter anderem sehr schön deutlich, welche Rolle die Medien dabei spielen und welche Mechanismen wiederum dafür verantwortlich sind.

Im zweiten Teil "Die Skripte der Zukunftsangst" geht er auf zehn "Märchen" ein, die teilweise schon in den vorangegangenen Rezensionen genannt sind, zum Beispiel das Märchen von der wachsenden Gewalt und dem Krieg der Kulturen. Detailreich und mit unzähligen Fakten rückt er diesen Märchen zuleibe. Wer mag, kann anhand der Quellen selbst die Fakten überprüfen. Unabhängig davon, ob es im einen oder anderen Fall gegenläufige Daten geben mag, ist allein diese Versachlichung der Diskussion wohltuend. Gleichzeitig erreicht der Autor damit, was er den Lesern empfiehlt: einen mentalen "Reset". Durch die Konfrontation der Alarmmeldungen, die uns täglich erreichen, mit den Informationen zu den jeweiligen Themen kann jeder sich eine eigene Informationsbasis und ein eigenes Weltbild erarbeiten. Er wird aufgerüttelt, nicht alles zu glauben, was er sieht und hört, sondern zur Kenntnis zu nehmen, dass es zumindest anders sein kann. Und das ist schon ein wichtiger Schritt.

So spannend diese beiden ersten Teile sind, finde ich persönlich am spannendsten den dritten Teil. Dort geht es nämlich um "FUTURE MIND: Plädoyer für einen evolutionären Optimismus". In diesem Teil, den ich mir gern noch etwas länger gewünscht hätte, gibt Horx Hinweise dafür, wie wir uns einen Mindset schaffen können, der uns Zukunftsoptimismus ermöglicht. Er selbst spricht an einer Stelle vom "Glück kognitiver und handelnder Freiheit." Gemeint ist unsere Wahl, die Dinge so positiv zu sehen, dass der eigene Beitrag dazu ein konstruktiver sein kann, unabhängig davon, wie groß oder klein er objektiv ist, und dementsprechend zu handeln.

Zukunftsoptimismus ist demnach nicht lediglich naives positives Denken - von dem sich der Autor dezidiert absetzt -, sondern hat auch etwas mit Zukunftsgestaltungsmacht zu tun.

Obwohl in dem Buch einige der Begriffsschöpfungen auftauchen,für die Horx bekannt ist, ist es relativ leicht und spannend zu lesen. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass der Autor dem Leser nicht nur als Experte gegenübertritt, sondern auch persönliche Erfahrungen preisgibt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Saft
Der Titel täuscht über den eigentlichen Inhalt des Buches hinweg. Das Buch gleicht über große Strecken vielmehr einer persönlichen Abrechnung des Autors mit der Welt. Eine Welt, die der Autor als von "bösen Mächten" gelenkt, weil unglaublich vorhersagbar und Lemmingen gleichend in Panik verfallend, ansieht. Er beschreibt die Gesellschaft als eine auf apokalyptische Szenarien fixierte und zieht oft Einzelfälle zur Erläuterung seiner Positionen heran, verallgemeinert diese jedoch unzulässig. Quellenangaben in Anmerkungen bestehen oft aus Zeitschriftenartikeln aus Blättern, deren Niveau nicht besser als das der Zeitung mit den großen Überschriften ist. Wo Aussagen scheinbar mit wissenschaftlichen Argumenten untermauert werden, fehlen sogar jegliche Quellenangaben. Der Autor warnt vor Untergangsphantasien und Gurus, die scheinbar alles besser wissen, als der große Rest der Welt. Amüsant ist, dass der Autor selbst als eine Art Guru der Vernunft anmuted. Er tut dies bisweilen auf Stammtischniveau. Eine Aussage auf Seite 72 bringt es auf den Punkt:
"Auch die taz, einst ein kritisches Blatt der Quer- und Andersdenker, hat sich heute eher zu einem Organ des apokalyptischen Mainstream-Spießers entwickelt, zum enem Hort für zynische, besserwisserische Narzissten. Grundtenor: Alle anderen sind eh Idioten, die Welt ist ein Scheißhaufen, aber wir wissen Bescheid!". Diese Aussage bietet eine gute Basis für Analogieschlüsse zum Buch selbst.
Die sicher gut gemeinten Ansätze des Buchs, die dazu aufrufen, Medienhypes kritisch gegenüberzustehen und mit Vernunft zu reflektieren, gehen unter in einer fast schon extremistischen Haltung des Verallgemeinerns. Nahezu alles, was die Menschheit heutzutage bewegt, wird als Irrglaube dargestellt. Mit Vernunft hat auch das leider nichts mehr zu tun. Diese übertriebene Egal-Vernunft-Einstellung kann ebenso gefährlich sein, wie die übertriebene Panik, vor der der Autor den Leser zu warnen versucht. Schade. Das Geld und die Lesezeit hätte ich mir sparen können...
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Pamphlet: engl.-fr. (politische) Streit- u. Schmähschrift, verunglimpfende Flugschrift. So steht es im Duden. Pamphlet gegen Untergangs-Ideologen, Panik-Publizisten, Apokalypse-Spiesser und andere Angst-Gewinnler. So steht es auf dem Umschlag dieses Buches. Ja, sie sind selten geworden, die Pamphlete. Im Zeitalter der Political Correctness werden sie langsam ausgestorben. Nur schon für ihre Reanimation bekäme Matthias Horx fünf Sterne. Denn wir dürfen im Fernsehen zwar öffentlich die Hosen der anderen herunterlassen, Behinderte beschimpfen, Alkis im Vollrausch vorführen und Verlierer der Peinlichkeit preisgeben; aber Intellektuelle im dünnen Eis einbrechen lassen, dürfen wir nicht. In Büchern schon gar nicht. Matthias Horx hat es trotzdem gemacht. Dafür wird er zwar keins auf die Nase bekommen, über so archaische Bräuche sind wir hinweggekommen. Aber sie werden ihn zerpflücken, ignorieren und rationalisieren. Das wird nicht schwer sein. Denn auch Matthias Horx kann dem Paradoxon nicht entfliehen, dass sich jede Wahrheit mit einer anderen Wahrheit bekämpfen und stilllegen lässt. Auf der Zahlen- und Faktenebene fand auch ich Fehler und Ungereimtheiten. Das lässt sich kaum vermeiden, wenn der Rundschlag der Beweisführung einen so grossen Radius hat, dass er das ganze Sozialgefüge, die ganze Welt und Äonen umfasst.

Was mir an diesem Buch am besten gefällt, ist seine Richtung. Ich hatte das Gefühl, dass Matthias Horx mit seinem Buch auch die Einsamkeit derer aufbrechen will, die nicht im Chor der Pessimisten mitträllern möchten oder können. Verbünden Sie sich mit Gleichgesinnten, lautet einer der 10 Vorschläge, die Matthias Horx am Schluss des Buches in seiner Anleitung zum skeptischen Optimismus aufführt. Glauben Sie nichts, was man Ihnen so erzählt über die Welt und ihre Veränderungen, die angeblich zum Schlechten verlaufen. Verstehen Sie, dass die Zukunft nicht determiniert ist. Distanzieren Sie sich so weit, bis Sie die Dinge als Systeme wahrnehmen können. Begreifen Sie, dass alles auf der Welt zwar keinen Sinn, aber einen Zweck hat. Komplexität entsteht nicht, weil sie gut ist, sondern weil sie einem Grundsatz entspricht. Sie haben die einzige Freiheit, die Dinge so positiv zu sehen, dass Ihr Beitrag dazu ein konstruktiver sein kann. Tun Sie, was Sie können.

Alles was vor der zweiseitigen Anleitung zum skeptischen Optimismus steht, gehört zu den Gründen und Begründungen für diese Anleitung. Ich bin sehr neugierig, wie es die nächsten Jahre weitergehen wird mit den sprachlichen Rechtfertigungen des eigenen Verhaltens. Die Verteidigungsmauern werden jedenfalls immer wackliger. Und nicht mehr jeder Naturwissenschaftler ist dazu bereit, den Mörtel anzurühren. So haben sich zum Beispiel schon die meisten Neurowissenschaftler davongemacht. Komplexe Systeme lassen sich weder planen, noch steuern. Da helfen auch intellektuelle Beschwörungsformeln nichts. Ich bin aber auch neugierig, ob Matthias Horx es wirklich ernst meint. Wenn ja, verbündet er sich dann mit den Gleichgesinnten? Oder schliesst er Doppelbündnisse?

Mein Fazit: Ein Buch mit vielen Fehlern ausser einem. Es behauptet nicht, die Wahrheit zu kennen. Matthias Horx schrieb 263 Seiten Materialien, zwei Seiten Glaubensbekenntnis, 23 Seiten Anmerkungen und sechs Seiten Register. Da er kein Unbekannter ist, wird sein Pamphlet gehörte und irgendwie behandelt werden. Ob es auch etwas in Bewegung setzt, wissen wir nicht. Annehmen können wir es, weil sich immer mehr Gleichgesinnte mit Gleichgesinnten verbünden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
wirklich nützlich
Ein Buch, das aktuell wieder sehr gut in die Welt passt, wo Untergangspropheten Hochkonjunktur haben und viele Dinge passieren, die Menschen ängstigen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von buchtipps-fuer-einkaeufer.de veröffentlicht
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nicht alles was in diesem buch steht ist richtig oder falsch (wie übrigens in den meisten anderen büchern auch). Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von mg4789 veröffentlicht
Gute Lektüre für die Wirtschaftskrise
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Um 1980 glaubten wir, im Jahr 2000 gäbe es keinen Einzigen Baum mehr in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2009 von Oliver Schmid
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Mit den Wirkungen von Globalisierung, Vermögensverteilung, Medieneinfluß, Demografie, Religion, Seuchen, Wertsystemen, Klimatologie sowie Umweltnutzung setzen sich... Lesen Sie weiter...
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Der großartige Victor Klemperer schrieb einmal, Worte könnten wie Gift wirken. Das stimmte zu seiner Zeit und das hat auch heute noch Bestand. Lesen Sie weiter...
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