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Anleitung zum Unglücklichsein  Vom Schlechten des Guten: oder Hekates Lösungen
 
 
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Anleitung zum Unglücklichsein Vom Schlechten des Guten: oder Hekates Lösungen [Gebundene Ausgabe]

Paul Watzlawick
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Nein, bei Sachbüchern geht es so nicht. Sprecher erzählender Werke dürfen durchaus einmal sinnwidrig betonen. Man verkraftet es, wenn aus "und er folgte(betont) ihr" ein "und er folgte ihr(betont)" wird. Bei einem argumentierenden Text dagegen muss das gemarterte Hörerhirn die ganze Zeit den verschobenen Sinn wieder gerade rücken, um am Ball zu bleiben. Mühsam, nicht vergnüglich.

Da hier obendrein ein Schauspieler am Werk ist, dessen süddeutsch geprägtes Organ unserem Ohr sehr gekonnt zu suggerieren versteht, hier spräche die Weisheit selbst, findet man sich immer wieder eingelullt und schreckt dann nach einer Handvoll Sinnwidrigkeiten hoch: Wie denn, was nun, wer ist tot?

Fazit: Ziemlich anstrengend, das Vergnügen am Thema bleibt etwas auf der Strecke. --Michael Winteroll

Lesung, 2 CDs, Gesamtdauer 114 Minuten, Booklet 14 Seiten mit biografischen Angaben -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Anleitung zum Unglücklichsein
OA 1983 Form Sachbuch Bereich Psychologie
Paul Watzlawicks kleiner Band Anleitung zum Unglücklichsein bricht rigoros mit der Vorstellung, Ziel des Menschen sei das Streben nach Glück. In Form von Metaphern, Aphorismen, Anekdoten und hintergründigen Geschichten beschreibt Watzlawick in amüsanter und ironischer Art die vielfältigen Möglichkeiten, den eigenen Alltag unerträglich zu gestalten und trivialen Ereignissen eine außergewöhnliche Bedeutung beizumessen.
Voraussetzungen: Als theoretischer Hintergrund des Buchs dienten die Erkenntnisse der so genannten Palo-Alto-Schule, zu deren Mitinitiatoren Watzlawick gehört. Die dort entstandene Kommunikationstheorie wurde im Wesentlichen aus der Erforschung von Paradoxien der menschlichen Kommunikation und ihrer Störungen gewonnen.
Inhalt: Während die Regale der Buchhandlungen mit Ratgebern zur Vervollkommnung des eigenen Glücks gefüllt sind, publizierte Watzlawick mit seinem Buch die wohl erste Bedienungsanleitung zur Förderung des eigenen Unglücks. Als ergiebige Quelle hierzu erweist sich die Vergangenheit. Eine einfache Methode ist, alle in der Vergangenheit liegenden Ereignisse zu verherrlichen und mit der – dann zwangsläufig enttäuschend erscheinenden – Gegenwart zu vergleichen. Sollte dieser Mechanismus nicht bereits zum gewünschten Erfolg führen, bleibt immer noch das sture Festhalten »an Anpassungen und Lösungen, die irgendwann einmal durchaus ausreichend, erfolgreich, oder vielleicht die einzig möglichen gewesen waren«. Aber auch in der Gegenwart lassen sich ausreichend Ursachen finden, die zum wohlverdienten Unglücklichsein führen, z. B. indem man in Streit mit eigentlich friedliebenden Nachbarn gerät. Eine weitere Fundgrube des eigenen Unglücks sind Partnerschaften.
Wirkung: Anleitung zum Unglücklichsein entwickelte sich rasch zum Sachbuchbestseller und hat mittlerweile eine Auflage von mehr als einer Million Exemplaren erreicht. Das Buch wurde als eine gelungene Parodie auf die Ratgeberliteratur und deren Glücksversprechen gewertet. J. R. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

1,5 Millionen Leser verfeinern nach Paul Watzlawicks Dauerbestseller den Zustand ihres mehr oder weniger glücklichen Seins. Dieses Lesevergnügen mit paradoxem Effekt gilt auch für sein Erfolgsbuch »Vom Schlechten des Guten«. Jetzt als Doppelband zu Paul Watzlawicks 80. Geburtstag am 25. Juli 2001.

Über den Autor

Paul Watzlawick, geboren 1921 in Villach/Kärnten, studierte Philosophie und Sprachen. Psychotherapeutische Ausbildung am C. G. Jung-Institut in Zürich. 1960 war er Professor für Psychotherapie in El Salvador; seit 1960 ist er Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto/Kalifornien. Außerdem lehrte er an der Stanford University.
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