Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Müßiggang ist löblich...., 12. November 2007
So beginnt der Autor seine Rechtfertigung der Faulheit, wie es die "Welt am Sonntag" nennt. Das Buch sei, fährt sein Schöpfer fort, dazu da, die Faulheit zu feiern. Genau das tut es dann schließlich auch und stört überdies die Kreise mancher Institutionen, Körperschaften, sowie anderer juristischen und selbstredend auch natürlichen Personen, denen Arbeitsmoral das ist, was die Welt zusammenhält.
Man kommt nicht umhin, Herrn Hodgkinson in vielem beizupflichten. Auch dann, wenn man selbst nie auf die Idee kommt, so leben zu wollen, wie hier vorgeschlagen. Zumindest bereitet es Lesevergnügen, garniert mit der ein oder anderen Anregung für das je eigene Leben, eine der Säulen bürgerlicher Moral auf so geistreiche Weise ins Wanken gebracht zu sehen.
Und morgen hat uns dann "das wahre Leben" wieder. Aber trotzdem: danke, Tom Hodgkinson für diesen gelungenen Versuch dem Diktat der Effizienz die Effizienz des Lebens an die Seite zu stellen.
Was wir draus machen, bleibt uns überlassen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einstieg in den selbstbestimmten Müßiggang, 30. August 2008
Man merkt dem Buch an, dass es aus dem angelsächsischen Raum stammt. Es werden große Ideen auf eine leicht verständliche und nachvollziehbare Art und Weise transportiert. Die Ideen sind dabei freilich so groß, dass man als Normalsterblicher, der in seinen festen, fremdbestimmten Lebenszusammenhängen steckt, daran verzweifeln könnte. Denn wie soll man den Tag so gestalten, wie es sich der Müßiggänger Hodgkinson vorstellt, dass man einen guten Teil des Tages verschlafen soll, vielleicht etwas Tee trinkt, ein wenig angelt, sich dem Genuss der Tabakwaren hingibt und abends noch mal einen Abstecher in den Pub macht, wenn jeden Tag auf einen die Tretmühle des Berufslebens wartet? Aber es geht ja gar nicht darum, dass man dieser Anleitung zum Müßiggang Wort für Wort folgt, sondern dass man einfach einige Denkanregungen erhält und sich vielleicht so Stück für Stück sein eigenes Leben zurückerobert. Und ich muss sagen, dass ich tatsächlich sowohl von der Gesamteinstellung als auch von einzelnen Beispielen her mein Leben etwas relaxter zu gestalten beginne. Aber mit dem Angeln werde ich trotzdem nicht anfangen... Es muss eben jeder selbst sehen, wie weit er es im Müßiggang bringen kann und will. Diese Anleitung ich habe sie im englischen Original gelesen ist jedenfalls ein empfehlenswerter Einstieg!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wirklich gutes Lebenshilfebuch und noch viel mehr!, 1. April 2008
Ganz ohne Esoterikphantasien - führt dieses Buch den Leser in die Theorie des Müßiggangs ein. Schön! - Man muß nicht stinkreich werden, um freier Leben zu können.
Ein intelligenter Mensch kann also, auf Bärbel Mohr (Bestellungen beim Universum?) und Rhonda Byrne - The Secret(Eine Anleitung zum Reich werden?) verzichten. Endlich es geht auch ohne Stacheldraht und Betonkopfdenken...
Das Recht auf Faulheit! - Gefällt mir in dieser gehetzten "Stress-Welt" wesentlich besser.
Der Dichter, der Anarchist, der Freiheitssucher, der Aufrührer, der Müßiggänger werden sicherlich den folgenden Zeilen aus D.H.Lawrence Gedicht "A Sane Revolution" zustimmen:
Seite 243:
Tu es nicht für die arbeitenden Klassen,
Tu es, damit wir selber alle kleine Aristokratien sein
und mit den Hufen scharren können, wie fröhliche entlaufene Esel.
Tu es jedenfalls nicht für die internationale Arbeit.
Arbeit ist das einzige von dem der Mensch zu viel hat.
Schaffen wir die Arbeit ab, hören wir auf zu arbeiten!
Etwas tun kann Spass machen und Menschen können es
genießen; dann ist es nicht Arbeit.
Machen wir es so! Machen wir eine Revolution für den Spaß!
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