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Ankunft im Licht
 
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Ankunft im Licht [Taschenbuch]

Jeanne DuPrau
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423709545
  • ISBN-13: 978-3423709545
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 7 - 11 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 713.323 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Während sie ihre Charaktere und den Spannungsbogen der Story nie aus den Augen verliert, ergründet sie nebenbei Themen wie Gewaltlosigkeit und den Mut, für sich selbst einzustehen. Die Unmittelbarkeit und das Tempo dieser Geschichte werden auch widerstrebende Leser fesseln.

Ein fantastisches Kinderbuch für Mädchen wie für Jungen!

Gekonnt und überzeugend entwickelt Jeanne DuPrau die Vorstellung einer Mangelgesellschaft und die menschlichen Reaktionen auf schwindende Ressourcen. Ein spannender Roman mit Denkanstößen dazu, wie sich die Saat des Krieges in einer Gesellschaft entwickeln kann.

Kurzbeschreibung

Sie kamen aus der Höhle und hoben die Arme, um ihre Augen zu schützen. Grüppchenweise stolperten sie hinaus in das Licht, das tausendmal heller war als alles, was sie jemals gesehen hatten.

Lina und Doon haben es geschafft. Sie haben einen Ausweg aus der unterirdischen Stadt Ember gefunden, denn die Stadt ohne Licht war dem Untergang geweiht.

Jetzt haben sich die beiden Kinder und die anderen Bewohner von Ember an die Erdoberfläche gerettet. Unterkunft finden sie vorerst in dem Dorf Funken. Aber die Dorfbewohner bleiben ihren Gästen gegenüber misstrauisch.

Besorgt sehen Lina und Doon, wie aus Fremdheit und Angst auf beiden Seiten langsam ärger und sogar Hass wird. Fieberhaft suchen sie nach einer Lösung für den sich steigernden Konflikt.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Wir erinnern uns. Am Ende von Lauf gegen die Dunkelheit. warfen Doon und Lina eine Nachricht mit den Anweisungen, wie man Ember verlassen kann in die Höhle, in der die Stadt versteckt liegt. Diese Nachricht wird tatsächlich gefunden und trotz einiger Verluste, wie dem Bürgermeister und seiner Helfershelfer, gelingt es 417 Emberianern die Stadt zu verlassen.
Nach 241 Jahren verlassen diese Menschen die einzige Heimat, die sie je gekannt haben und finden sich in einer ihnen vollkommen fremden Welt wieder, in welcher nach 4 Kriegen und 3 großen Plagen kaum noch ein Mensch lebt. Die Sonne ist viel zu grell für die Menschen von Ember, die ihr leben im Schein von Glühbirnen verbracht haben, sie sind aufgrund der Mangelernährung kleiner als normale Menschen und zudem blass und bekommen sofort Sonnenbrand und auch die Hitze setzt ihnen stark zu.
Als sie nach einigen Tagesreisen endlich auf die erste Menschliche Siedlung namens Sparks treffen, werden sie zunächst freundlich empfangen, man bietet ihnen Hilfe an, integriert sie in die Gemeinschaft, der 322 Bewohner von Sparks. Aber schon bald wendet sich das Blatt. Angst, Unverständnis und Fremdenhass führen dazu, dann nach langer Zeit wieder ein Krieg auszubrechen droht. Wird es Lina und Doon gelingen zu verhindern, dass ihre Familien und Freunde in einem sinnlosen Kampf sterben müssen, bei dem beide Seiten nur verlieren können?

Ember war dunkel und kalt. Sparks ist hell und heiß. Ember war ordentlich, Sparks ist unordentlich. Alles in Sparks erscheint den Emberianern fremd. Es gibt keine Elektrizität, man hantiert mit dem gefährlichen Feuer. Verängstig werden die Menschen von Ember von den Menschen aus Sparks abseits in einem alten Hotel untergebracht, weit weg von den eigenen Leuten. Mittags gehen sie zu Patenfamilien und essen mit denen zu Mittag und bekommen für Frühstück und Abendessen Lunchpakete mit. Unter dem Vorwand, nützliche Fähigkeiten zu lernen, werden die Emberianer in Arbeitsgruppen eingeteilt und arbeiten für Sparks auf den Feldern und übernehmen alle unangenehmen Aufgaben, während ein Bewohner von Sparks die Anweisungen erteilt. Jedoch ist dieses Arrangement auf 9 Monate beschränkt, zu Beginn des Winters sollen die Menschen aus Ember Sparks verlassen und eine eigene Stadt gründen. Da die Emberianer nicht wissen was Winter ist, geht das so lange gut, bis die Menschen von Sparks nicht mehr einsehen, warum sie so viele zusätzliche Mäuler stopfen sollen. Die Emberianer verlangen jedoch zu Recht, für ihre Arbeit zumindest genug zu Essen zu bekommen. Die Menschen von Sparks halten die Emebrianer für dumm, weil sie nicht wissen was "Himmel" ist, noch nie Wolken gesehen haben und weder Ochsen und Ziegen kennen. Die Emberianer halten die Menschen von Sparks für primitive, brutale Wilde. Bald erscheinen Parolen wie "Go back to your Cave" (ich habe die Englsiche Ausgabe gelesen The People of Sparks (Books of Ember)) an den Wänden und die Emberianer sollen Sparks verlassen. Aber allein in der Wildnis haben sie keine Überlebenschancen. Sie können und wollen Sparks nicht verlassen aber sie wollen auch nicht kämpfen.
Diese Unzufriedenheit wird von Tick, einem charismatischen jungen Mann, dessen Charme auch Doon erliegt, ausgenutzt, der diese eint und gegen die Menschen von Sparks in die Schlacht führen will, um ihre Rechte mit Gewalt durchzusetzen.
Lina und Doon jedoch erkennen, dass das der falsche Weg ist, dass Gewalt nur noch zu weiterer, schlimmerer Gewalt führt.
Dieses Buch ist eine kindgerechte Parabel auf Fremdenhass und wie er entsteht. Zunächst werden die Fremden freundlich aufgenommen, weil sie neu und exotisch sind und man ihnen zeigen will wie fortschrittlich man selber doch ist. Aber schon bald finden Parolen wie "Wie haben diese Stadt gebaut, sie gehört uns!", "Ihr zerstört unsere Lebensart" immer mehr Gehör. Statt zu erkennen, dass die Menschen von Sparks auch von den Emberianer lernen können, dass diese Wissen und Saatgut bewahrt haben, dass ihnen selber abhanden gekommen ist, wollen sie bei ihrer alten Lebensweise bleiben und fühlen diese, durch die Fremden bedroht.

Fazit: Ein brandaktuelles Thema, das in diesem Buch kindgerecht aufgearbeitet wird. Die Autorin bezieht dabei jedoch keine Stellung. Sie stellt die Sichtweise der Emberianer und der Menschen von Sparks gleichwertig nebeneinander und fällt kein Urteil über gut oder böse, sie zeigt nur auf, dass es falsch ist, Angst vor diesem Fremden zu haben und dass es auch falsch ist Probleme mit Gewalt zu lösen. Es gibt immer einen Ausweg und es ist immer besser Freundschaften zu schließen statt sich Feinde zu machen.
In USA war dieses Buch ein Bestseller, in Deutschland jedoch hat es kaum Beachtung gefunden, was ich sehr schade finde. Möglichweise liegt es auch mit daran, dass der deutsche Titel langweilig ist und auch das deutsche Titelbild eher nach einem Buch über das Landleben aussieht und junge Leser eher abschrecken dürfte. Ein klassischer Fall von katastrophalem Marketing.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gut gelungene Fortsetzung 30. Januar 2006
Von Ein Kunde
Wenn auch lange nicht so spannend wie der erste Teil, durchaus eine gelungene Fortsetzung über die Ankunft er Menschen aus Ember in der für sie neuen Welt und die Reise in die mysteriöse Stadt!
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nahtloses Erlebnis! 15. Oktober 2009
Von ich-will-Kunst-die-Gefühle-weckt TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe das Buch gleich nach dem Lesen des ersten Teils fast verschlungen! Nahtlos knüpft es am offenen Ende des ersten Teils an - wie geht es mit Doon und Lina denn nun weiter? Was ist mit den zurückgebliebenen Einwohnern von Ember? Was erwartet alle "in der neuen Welt"?
Schön, wie - meineserachtens mehr, als noch im ersten Teil - auf die gesellschaftlichen Aspekte/Probleme/Herausforderungen in der neuen Heimat fern vom geregelten Leben in Ember aussieht. Zwar ist der Inhalt des 2. Teils mehr bodenständig und nicht so sehr Sci-Fi wie im ersten Teil, aber dennoch habe ich das Lesen wirklich genossen bzw. werden offene Stränge aus dem ersten Teil fertigerzählt (z.B. was passierte mit dem Bürgermeister?) und neue Türen aufgestoßen (z.B. das Ende mit den Glühbirnen; ich will jetzt garnix mehr verraten :)).

Für mich liegt jedenfalls "Ankunft im Licht" gleichauf mit dem ersten Buch aus Ember - 5 Sterne für dieses wirklich herrliche Jugendbuch!
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