Als kurze Einleitung sei gesagt, dass folgende Rezension nocheinmal bearbeitet wird. Die Rechtschreibfehler sind in einer neuen Version des e-books behoben. Wann ich dazu komme einen neuen Versuch bei dem Buch zu starten, weiß ich noch nicht. Bis dahin bleibt die Rezension so stehen, bitte jedoch beachten, dass das Geschriebene zu den Rechtschreibfehlern nun nicht mehr den Gegebenheiten entspricht.
Zum Inhalt kann ich leider nicht viel sagen, denn dieses Buch konnte ich beim besten Willen nicht zuende lesen.
Um es gleich am Anfang zu sagen .... hätte ich Geld für dieses Buch ausgegeben hätte ich mich selbst in den Allerwertesten gebissen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut in einer sehr großen Runde dieses Buch zu lesen, denn es war ein Gewinn eines Exemplares für eine Leserunde auf lovelybooks. Leider musste ich auf Seite 50 (eine ungefähre Angabe, da ich keine Seiten angezeigt bekomme) abgebrechen.
Wie sich all das, was ich im Folgenden schreibe, auf die gedruckten Bücher bezieht, weiß ich nicht, da ich nur das e-book besitze. Aber ich muss einfach mal meine Meinung dazu sagen.
Was mir zuerst auffällt sind die komischerweise hohen Bewertungen des Werkes auf Amazon. Während ich die Leserunde in den letzten Tagen verfolgte war abzusehen, dass niemand der dort lesenden so hohe Bewertungen geben würde.
Zuerst einmal etwas Positives. Das Einzige was mir in diese Richtung auffällt ist das Cover. Es ist originell und gefällt mir sehr. Dadurch, und durch den Klappentext, war ich der Ansicht, dass es sich lohnen würde bei dieser Leserunde mitzumachen. Und auch das erste Kapitel hatte mich halbwegs überzeugt. Die Idee eines Gesprächs zwischen Engel und Teufel war sehr originell. Und krass war auch in dieser Richtung die Behandlung der sündigen Seelen.
Doch mit dem Start des ersten Kapitels ging der ganze Schlamassel erst richtig los. Die bereits im Prolog auftretenden Rechtschreibfehler wurden schlimmer und störten erheblich den Lesefluss.
Um mal ein paar zu nennen: (Kann leider keine Seitenzahlen nennen.)
'dass er war gebissen worden war.'
'ich "dente", es heißt Graf Drakula'
'sie zeigte dieses Blatt den "ändern".'
Das sind aber noch nicht die schlimmsten. Es kommt auch dazu, dass es völlig unverständlich wird, wenn man es versucht zu lesen.
'Vertraue und glaube. Sieb nickt bin.
Du wirst seben. Du wirst gewiss sein.
Glaube. Nichts anderes ist zu seben.'
Hinzu kommen dann immer wieder fehlende Satzteile, die auch wieder stark behindern, weil man immer überlegen muss, was der Autor in diesem Falle eventuell geschrieben haben könnte. Und natürlich Sätze wie dieser:
'Fünf kleine Negerlein, die sprengten eine Brück' da platzte eins in der Luft zu Brei, da waren's nur noch drei.'
Wer hier auch darüber stolpert, der sei beruhigt. Er ist nicht allein.
In die Geschichte konnte ich von Anfang an nicht reinfinden. Die Charaktere, die meiner Meinung nach sehr oberflächlich gestaltet sind, weder beschrieben werden noch einen Nachnamen besitzen oder deren Beziehung zueinander richtig deutlich wird, treten in Handlungen ein die ich in keiner Weise nachvollziehen konnte. Außerdem wirken sie ziemlich dümmlich auf mich, um nicht sogar zu sagen, völlig naiv. Einen Grund dafür fand ich schließlich in der Leseprobe. Im e-book fehlt das komplette erste Kapitel. Anderen Lesern ist dann schließlich aufgefallen, dass es irgendwann in der Mitte des Werkes auftaucht. Ich bin leider nicht mehr an diese Stelle gekommen.
Was nun den Schreibstil betrifft. Ich finde, dass so etwas sogar ein Schüler schreiben kann. Der Satzbau ist einfach und immer wieder gleich. So beginnt der Autor immer wieder mit den gleichen Worten. Nach dem man fünf mal Brain..., Brain ..., Brain ...., Brain ....., Brain .... gelesen hat geht es einem gehörig auf die Nerven. Bei Aufsätzen bekam man solche Sätze fett und rot angestrichen, und jetzt weiß ich auch warum. Man kann so was nicht auf Dauer lesen. Diese ungefähren 50 Seiten zogen sich zäh wie Kaugummi dahin.
Aus meiner jetzigen Warte werde ich dieses Buch nie wieder in die Hand nehmen, sofern wir nicht eine überarbeitete Fassung zur Verfügung gestellt bekommen. Der Autor hat eine Gute Idee komplett verschenkt. Ein solches Fiasko würde ich niemals unter meinem Namen veröffentlichen lassen.