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Animals Original Recording Remastered

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Audio-CD, Original Recording Remastered, 28. Juli 1994
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Produktinformation

  • Audio CD (28. Juli 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Beatles (EMI)
  • ASIN: B000024D4R
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  Product Bundle  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 119 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Animals, Pink Floyd's tenth studio release, is a concept album critiquing the socio-political landscape of 1970s Britain. The new 'Discovery' version presents the original studio album, digitally remastered by James Guthrie and reissued with a newly designed Digipak and a new 12 page booklet designed by Storm Thorgerson.


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Format: Audio CD
Im Jahre der Veröffentlichung bezeichneten Kritiker das Album als Kniefall vor der Punk-Bewegung und bezogen sich vor allem auf die zurückgenommene Produktion und die rockigen Gitarren. Ich bin der Ansicht dass diese Erklärung dem Konzept hinter "Animals" nicht gerecht wird und zu kurz greift, gerade weil wir mit einem zeitlichen Abstand von mehr als 20 Jahren das Ende der Story kennen.
Es kann kein Zufall sein dass in den späten 70er Jahren zahlreiche Bands mit Wurzeln in den 60ern versuchten, neue Wege zu gehen, ihr Image loszuwerden und demzufolge wieder begannen, musikalisch zu experimentieren (vgl. die LPs der Rolling Stones, The Who und Black Sabbath aus dieser Zeit). Auch Roger Waters schien mitte der 70er Jahre zu spüren, dass Pink Floyd nach den Welterfolgen "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" und triumphalen Tourneen zu einem Markenzeichen zu degenerieren drohten, zu einer Band, die auf ein bestimmtes Image festgelegt war, um weiterhin Platten zu produzieren, die sich zwar glänzend verkaufen würden, musikalisch und literarisch jedoch bedeutungslos wären. Im Bestreben den Sound der Gruppe weiterzuentwickeln verwandelte sich Waters in einen berüchtigten Kontrollfreak, der die Nerven der übrigen Bandmitglieder einer andauernden Zerreißprobe aussetzte. Es galt sich von einigen Markenzeichen zu trennen, die Pink Floyd zur Supergruppe gemacht hatten: anstatt der Sphärenklänge von "Shine On..." (einem Track, der bei aller harmonischen Perfektion immer auch etwas betulich klingt) konfrontiert "Dogs", das Herzstück von "Animals", den Hörer vom ersten Moment an mit einer kalten, trostlosen und harten Klangwelt.
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Von Marc Colling VINE-PRODUKTTESTER am 27. November 2007
Format: Audio CD
Nachdem PF 1975 mit "Wish you were here" ihrem Gründer Syd Barrett ein Denkmal gesetzt hatten, verloren sich die Bandmitglieder für über ein Jahr aus den Augen. Erst Anfang 1977 setzten sich Roger Waters und David Gilmour wieder zusammen, um ein Nachfolgewerk vorzubereiten. Doch Waters kam mit einem fast fertigen Konzeptwerk zu Gilmour. In der Ära Thatcher war ihm, dem stets politisch interessierten, einiges in seinem Land ein Dorn im Auge. Und so entstand seine Idee die Menschen in Hunde, Schafe und Schweine zu unterteilen.

Gilmour gefielen die Kompositionen ausgesprochen gut, was man heute, mit dem Wissen von weiteren 30 Jahren, nur noch ungläubig bestaunen kann. Doch 1977 hatte Gilmour ein bisschen die Motivation in PF verloren, und es war ihm zu diesem Zeitpunkt nur Recht, dass Waters die Verantwortung übernahm. Richard Wright spielte hier schon überhaupt keine Rolle mehr, und gab dies auch später in Interviews unumwunden zu. "Roger kam, legte mir die Noten auf das Klavier, und ich spielte wie ein Studiomusiker meinen Part. Kompositorisch konnte ich absolut nichts zum Album beitragen."

Und trotzdem wurde "Animals" ein Riesenerfolg, trotz Kritikerschelte. Die Fans mochten das Album, welches bis heute zwar immer noch unterbewertet wird, aber doch noch mit einigen der besten Kompositionen von PF aufwarten kann. Da Gilmour eigentlich nur noch an den Arrangements mitarbeitete, hatte er auch reichlich Zeit seine Soli zu spielen. Und genau hier liegt die Stärke des Albums: Gilmour's Gitarrensoli sind dermassen genial zu dieser düsteren Musik passend, dass das ganze Album einen nochmals schwärzeren Touch bekommt.
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3 Kommentare 18 von 19 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Animals,erschienen Anfang 1977 war das 1.Album,bei dem Roger Waters das Ruder übernahm.(Gilmour wird nur bei dem 17 minütigen Dogs als Mitkomponist aufgeführt),ansonsten stammen alle Kompositionen von Roger Waters,der allerdings zu dieser Zeit so ziemlich auf dem Zenit seines Könnes war.Auch war es das 1.Album auf dem Rick Wrights Keyboardspiel deutlich in den Hintergrund tritt.Den Kern bilden 3 Stücke mit Laufzeiten zwischen 10 und 17 Minuten die eingerahmt sind von der akustischen zweiteiligen jeweils 1 minütigen Gitarrenballade Pigs on the wing.Aggressiver,rotziger und rockiger haben Pink Floyd allerdings nie geklungen,Sheep schaffte es sogar auf mehrere Best of Alben.Warum die Band dieses sehr wichige Album nach der Animals Tour 1977 immer ignorierte ist mir allerdings bis heute ein Rätsel,da es seinen berühmten Vorgängern in nichts nachsteht.Da es allerdings keinen als Single auskoppelbaren 5 Minuten Happen auf der Platte gab blieb es verkaufstechnisch weit hinter den Zahlen der beiden Vorgänger zurück.Trotzdem ein Highlight im Floyd Kosmos.
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Von Ein Kunde am 23. November 2001
Format: Audio CD
Daß "Wish You Were Here" ein geniales Konzeptalbum ist, ist allgemein bekannt. "Animals" kommt aber nahe heran und gefällt mir persönlich um einiges besser als z.B. "Dark Side Of The Moon".
"Animals" kann man nur in einem Stück hören. Es baut sich über 45 Minuten lang auf, angefangen bei dem Zwanzig-Minuten-Stück "Dogs", in der sich die Band alle Zeit der Welt nimmt, um das Stück auszuarbeiten. "Pigs (Three different Ones)" steigert das Tempo, das in "Sheep" seinen Höhepunkt findet, vor allem in den finalen Gitarenriffs, die wie befreiende Dur-Akkorde die eher düstere Platte zu einem strahlenden Abschluß bringen.
Ein genialer Spannungsbogen, der mit einem Höhepunkt abschließt. Eines der Stücke einzeln zu hören, hieße, ein Kunstwerk zu zerstören; ich habe das nie fertiggebracht. Ein Geheimtip. 5 aus 5.
1 Kommentar 51 von 56 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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