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Sie beschwört die Liebe als letzte anarchische Kraft, die sich über jede Ordnung hinwegsetzt und ihre eigene errichtet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Although there are times in the novel when readers may find the narrator's recollection of events confusing to understand, as many of her memories are disjointed, incomplete, and often figments of her own imagination, this cleverly emphasises even more her obsessive love for Franz. Deeply possessed by this love affair, it is the memories of her lover that she can recall in an extremely clear and detailed way, as if they only happened yesterday. On the other hand, she willingly forgets or distorts memories that remind her of unhappy or troubled times to make room for those where she felt absolute happiness. Maron evokes great sympathy in the reader towards her narrator, who is unable to let go of her lost love and as a result spends the majority of her life suffering alone, secluded from the world.
Yet Animal triste is more than just a love story, as Maron expertly explores the emotional and cultural problems facing East and West Germans at the time of reunification. Through the vivid narrative, the reader becomes aware of the narrator's constant struggle to adapt to post-Wende life, and the ongoing search for her identity in a country that she no longer feels familiar with. The failed love affair of the narrator and Franz undoubtedly echoes the conflict between both East and West Germany, as they try and overcome forty years of separation.
An excellent example of post-Wende literature, Animal triste will certainly appeal to those interested in Germany's historical and political situation at the time of reunification. Combined also with its compelling love story, tainted with intense suffering, the novel will surely capture the interests of a widespread audience.
Sich erinnern an etwas, das vorbei ist, sich ergehen in Erinnerungen über eine früher einmal echte Liebe, die sie so nah anführt, seine Berührung fühlen, ihn riechen, wenn man die Augen schließt. Das Erbe nach dem Ende einer Liebschaft. „Man kann im Leben nichts versäumen als die Liebe."
Die Heldin in Animal Triste erzählt eine vergangene, fast vergessene Liebschaft, die nach dem Fall der Mauer unter dem Skelett des Brachiosaurus im Berliner Naturkundemuseum begann. Nachdem sie seinen Namen vergessen hat, teilt sie ihm den Namen Franz zu, weil sie nie einen „Franz" gekannt hat und besonders wegen des Klanges. Franz versteht ihr Leben nicht. Für ihn brachte die Wende keine Veränderungen aber für die Erzählerin veränderte sich vieles bedeutend.
Die Liebschaft wird erotisch wachgerufen. Ein intensiver Blick, das Treffen der Blicke, ein sanftes Streicheln. Solche visuellen, sorgfällig erinnerten Bilder werden elegant hervorgerufen. Im Gegensatz dazu, steht das Bettzeug, in dem sie zum letzten Mal miteinander gelegen hatten und das sie ungewaschen im Schrank verwahrte, ist ein perverses Andenken, das als Beweis des großen Eindrucks dieses Verhältnisses auf ihr Leben ist.
Die Erzählerin konzentriert sich nicht nur auf ihre Liebschaft. Dieser Text ist mit den Geschichten andere Liebespaare verflochten, die vom Berliner Denkmal, der Berliner Mauer, getrennt worden waren und andere Liebenden, die von der Mauer zusammengeführt worden sind. Sie hat diese Absurde, das die DDR und die Wende war, das Trauma und die Gleichgültigkeit miterlebt.
Die Erzählerin ist eine ältere Frau, vielleicht 90 oder 100 Jahre alt, und sie erzählt diese Ereignisse vom Standpunkt der Zukunft, der Außenseiterin, deren versagene Augen sie an den Rand der Gesellschaft bringen. Einige ihrer verblichenen Erinnerungen der Liebschaft, die sie sich hätte vorstellen können, enthüllen den Verlauf der Liebschaft bis zu der Stelle, an der sie an seinem Tod beteiligt war oder wäre. Diese verblichene Leben ist alles, was sie noch hat.
Maron erklärt ihre Symbolik. Der Brachiosaurus kam aus einer Epoche, die Gott und die Welt vergessen hatten. Er wird ein Symbol für die DDR und die verpasste Liebschaft.
Maron erklärt aber den Titel nicht. Animal Triste ist ein Teil des lateinischen Mottos: post coitum omne animal triste. (Jedes Tier ist traurig nach dem Koitus) Die Liebschaft wird ein Symbol für die Wende. Die Erwartung ist besser als die Tat. Die Anfangseurophorie der Einheit wird vom nachfolgenden Abfall zerstört.
Die liebenswerte Realität zeigt, dass das Leben subjektiv ist. Als ein Roman und als die Memoiren behindern die Unsicherheit im Verlauf der Jahre und die Möglichkeit der Träumereien diesen Roman nicht, aber sie verwickeln den Leser in die Möglichkeiten diese nicht so weit zurückliegenden Zeitalters unserer Vergangenheit.
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