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Animal Triste: Roman [Kindle Edition]

Monika Maron
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Erzählerin in diesem Roman erinnert sich zum letzten Mal an ihre Liebe, die ihr im Sommer 1990 begegnete, als sie nicht mehr jung war und noch nicht alt. Nachdem ihr Geliebter sie verlassen hat, zieht sie sich aus der Welt zurück und wiederholt seitdem die Zeit mit ihm als eine nicht endende Liebesgeschichte. Das Ende der Diktatur offenbart die Ordnung ihres Lebens als absurd, die gewonnene Freiheit fügt sich nicht mehr dem Ganzen, sondern stellt die früheren Lebensentscheidungen infrage. Die Liebe zu Franz, der jenseits der Mauer aufgewachsen ist, wird zur obsessiven Leidenschaft, die keinen Verzicht zuläßt und keine Rücksicht. Die Heldin des Romans beschwört die Liebe als letzte anarchische Sinngebung, die sich über jede Ordnung hinwegsetzt und ihre eigene errichtet.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Monika Maron ist 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte u. a. die Romane ›Flugasche‹, ›Die Überläuferin‹, ›Stille Zeile sechs‹, ›Animal triste‹, ›Pawels Briefe. Eine Familiengeschichte‹, ›Endmoränen‹ und ›Ach Glück‹, außerdem mehrere Essaybände. Zuletzt erschien die Reportage ›Bitterfelder Bogen‹. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003), dem Deutschen Nationalpreis (2009) und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011).

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 423 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Fischer E-Books; Auflage: 1 (12. März 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0058G4Q56
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Verblichenes Leben: Animal Triste von Monika Maron
Sich erinnern an etwas, das vorbei ist, sich ergehen in Erinnerungen über eine früher einmal echte Liebe, die sie so nah anführt, seine Berührung fühlen, ihn riechen, wenn man die Augen schließt. Das Erbe nach dem Ende einer Liebschaft. „Man kann im Leben nichts versäumen als die Liebe."
Die Heldin in Animal Triste erzählt eine vergangene, fast vergessene Liebschaft, die nach dem Fall der Mauer unter dem Skelett des Brachiosaurus im Berliner Naturkundemuseum begann. Nachdem sie seinen Namen vergessen hat, teilt sie ihm den Namen Franz zu, weil sie nie einen „Franz" gekannt hat und besonders wegen des Klanges. Franz versteht ihr Leben nicht. Für ihn brachte die Wende keine Veränderungen aber für die Erzählerin veränderte sich vieles bedeutend.
Die Liebschaft wird erotisch wachgerufen. Ein intensiver Blick, das Treffen der Blicke, ein sanftes Streicheln. Solche visuellen, sorgfällig erinnerten Bilder werden elegant hervorgerufen. Im Gegensatz dazu, steht das Bettzeug, in dem sie zum letzten Mal miteinander gelegen hatten und das sie ungewaschen im Schrank verwahrte, ist ein perverses Andenken, das als Beweis des großen Eindrucks dieses Verhältnisses auf ihr Leben ist.
Die Erzählerin konzentriert sich nicht nur auf ihre Liebschaft. Dieser Text ist mit den Geschichten andere Liebespaare verflochten, die vom Berliner Denkmal, der Berliner Mauer, getrennt worden waren und andere Liebenden, die von der Mauer zusammengeführt worden sind. Sie hat diese Absurde, das die DDR und die Wende war, das Trauma und die Gleichgültigkeit miterlebt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entlang am Ariadne-Faden des Lebens. 10. April 2007
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
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"Gegenwart kann nur naiv betrachtet werden, deren Inhalt wird gewürdigt, wenn sie zur Vergangenheit geworden ist." (Sigmund Freud, Die Zukunft einer Illusion)

Die Ich-Erzählerin dieses bestechenden Romans im Jahr 1 nach der Vereinigung beider bis dahin getrennter deutscher Staaten berichtet aus ihren Erinnerungen, ihren Erinnerungen aus den Zeiten der Mauer, aus den Zeiten der Diktatur und aus der Zeit einer großen Liebe. So wie diese Liebe heute zum Zeitpunkt der Erzählung ebenso eine nicht mehr präsente im Sinne des Zusammenseins ist, so dient sie der Stabilisierung ihres Lebens durch die Imagination. So wie ihre Tätigkeit im Berliner Museum einen dauernden Wunsch gebar, die Fußstapfen großer Vögel aus der Frühzeit im freien Amerika besichtigen zu können, so bleibt nach ihrer großen Liebe, die sie nun in der Erinnerung mit Franz benennt, der eines Tages nicht mehr kam, die Verklärung dieser Liebe zur Illusion eines weiteren, aber von nun an zeitlosen Lebens, gewidmet dieser absoluten Liebe.

Ihre Erzählung berichtet von der Mauerzeit, von Freunden, Geliebten, Bekannten, deren Änderung und Veränderung von Ansichten, Absichten in der Neuzeit, als ihr Volk durch die Wand ging. Sie erzählt, wie die Erinnerung strömt, getrieben, ohne Zusammenhang und damit authentisch, gleichzeitig in Fragmenten. Der Verlust ihrer Liebe ist das zentrale Thema, es ist überall, egal wovon sie gerade spricht. Sie ist ehrlich ihren Gefühlen gegenüber, damit ehrlich und direkt gegenüber dem Leser.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe ist schwierig in Deutschland 10. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch hat sich tief in meine Weltwahrnehmung eingeprägt. Es findet Worte für Empfindungen, die oft sprachlos bleiben. Man kann es allen Menschen empfehlen, die sich für die Seele der Menschen in Ost und West nach der deutschen Wiedervereinigung interessieren. Und es ist auch ein ansprechendes und sinnliches Buch über das Gefühl der Liebe, von der die Autorin durchaus etwas versteht. Die Beschreibung einer schwierigen Liebe zwischen einer Berlinerin und einem Ulmer, die beide wissenschaftlich tätig sind, erfolgt in genauer, klarer und einfühlsamer Sprache und wäre für sich schon genug. Der Ernst und das emotionale Engagement der Berlinerin retten die Liebe zu dem verheirateten Westdeutschen nicht, notwendigerweise scheitert die Affäre. Das Buch verleitet aber auch dazu, in der Aufgabe der Berlinerin, die im Museum das Skelett eines Sauriers bewacht, so etwas wie ein letztes Relikt ihrer ehemaligen Zuneigung zum DDR-Sozialismus zu sehen. Meineserachtens symbolisiert dieser Saurier, die in ihren politischen und sozialen Strukturen zuletzt völlig verknöcherte und schließlich abgestorbene DDR, von der die Protagonistin gleichwohl nicht loskommt. Als ihr Ulmer Geliebter aus Westdeutschland mal Kirchenlieder singt und summt, möchte sie es ihm gleich tun und trägt die Stalinhymne vor. Es überrascht nicht, dass der Ulmer das nicht versteht. Einmal mehr stellt sich heraus, dass die sozialistisch gepägte Identität der Berlinerin stark beschädigt und verletzt ist, während Ulmer Kirchenlieder vielleicht unmodern wirken, aber ihren Wert nicht von heute auf morgen verlieren. Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Danke Monika Maron
Eine bezaubende Liebesgeschichte, die man mit jeder Faser seines Körpers versteht und miterlebt. Ausserdem musste ich danach gleich mal ins Naturkundemuseum fahren..
Vor 3 Monaten von Nadja Schmid veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Entdeckung
Es ist das 2. Buch, das ich von Monika Maron lese. Und ich bin wieder begeistert! Sie kann ganz wunderbar mit Worten umgehen, schreibt auch mit einem Witz, der mir sehr liegt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Beate veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen DDR-Geschichte
Eine ca.100 jährige Frau erinnert sich an ihr Leben. An ein Leben hinter dem eisernen Vorhang, an eine Jugendliebe, die sie erst mit ca. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von LiesaB. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nein, sicher nie wieder
Das Buch ist vom ersten Moment an einfach nur für den Mülleimer. Die Sätze sind kompliziert, in sich verschachtelt, geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von ck veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Zeitlosigkeit
Monika Maron beschreibt in "Animal triste" vielleicht eines der letzten Tabus: die Einsamkeit im Alter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juli 2012 von Elsbeth de Roos
5.0 von 5 Sternen Bin froh, daß ich es gelesen habe...
und werde es sicher wieder lesen.

Das einzige, was ich an diesem Buch bedaure, ist sein geringer Umfang. Von mir aus hätte es dreimal so dick sein dürfen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2012 von C. Bernhart
4.0 von 5 Sternen Erinnerungsarbeit mit überraschendem Resultat
»Animal triste« von Monika Maron ist ein vielschichtiges Buch.
Man kann es als ein Stück Wendeliteratur sehen, weil die wichtigsten Handlungselemente kurz nach dem Fall... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2010 von B. Gutleben
5.0 von 5 Sternen Meditativ und zu Herzen gehend
Reich-Ranicki meinte zu diesem Buch: "Einer der schönster Liebesromane dieser Zeit!".
Das finde ich auch, obwohl sich die große Liebe so leicht nicht erzählen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2008 von Elisabeth DeHont- Schäfer
4.0 von 5 Sternen Wenn Leidenschaft Leiden schafft
Gewiss, dies ist ein anspruchsvolles Buch. Es vereint viele Gedanken und Strömungen. Es ist so vielschichtig, dass sich manch Erzähltes vielleicht wohl erst beim... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2008 von Karl-Heinz Heidtmann
4.0 von 5 Sternen Animal Triste by Monika Maron
It's not every day you come across a piece of literature which incorporates an eclectic mix of pre-historic life, obsessive love and heartbreaking reminiscence, all assembled... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2007 von Mrs. H. E. Cottrell
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