Aus der Amazon.de-Redaktion
Irrational Exuberance, etwa: „Irrationaler Überschwang“, lautete der Titel des hellsichtigen Buches, mit dem Akerlof zum Guru der Behavioral Economics aufstieg, die sich der Erforschung des Verhaltens von Wirtschaftssubjekten und Marktteilnehmern aller Art widmet. Ein zutiefst keynesianischer Ansatz, gehen die Neoklassiker doch von der Annahme eines zutiefst rationalen Homo oeconomicus aus, der sich einzig und allein von seinen wirtschaftlichen Interessen leiten lässt. Kompletter Unsinn, wie Akerlof in Zusammenarbeit mit dem Yale-Professor Robert J. Shiller in dem vorliegenden Werk aufzeigt. Optimismus, Pessimismus, Ephorie, Depression, Hysterie, Panik – so lauten die wahren Triebkräfte des Marktgeschehens.
Dass sich der Homo oeconomicus weniger von der Ratio als vielmehr von Animal Spirits wie Instinkten, Emotionen und vor allem einem unheilvollen Herdentrieb leiten lässt, postulierte schon John Maynard Keynes als einen der wichtigsten Gründe für eine aktive Rolle des Staates in der Marktwirtschaft. Und seine Jünger Akerlof und Shiller treten den überzeugenden Beweis an, wie recht er damit hatte. – Arnold Abstreiter
Pressestimmen
01.04.2009 / Neue Zürcher Zeitung: Stimmungen, Geschichten und Geldillusion "Das Buch ist hervorragend geschrieben. Akerlof und Shiller haben recht damit, die Zunft der Ökonomen an die Brüchigkeit ihrer psychologischen Basis zu erinnern."
01.04.2009 / ManagerMagazin: Comeback einer Ikone "Die beiden Star-Ökonomen argumentieren fundiert, schreiben aber erfreulich verständlich. Nebenbei liefern Akerlof und Shiller eine lesenswerte Analyse der gegenwärtigen Krise."
02.04.2009 / Die Zeit: Wirtschaft mit Gefühl "Robert Shiller ist ein ungewöhnlicher Revolutionär ... Die Welt braucht ihn als Kämpfer für eine menschennähere Ökonomie."
05.05.2009 / Berliner Zeitung: Tierische Instinkte "Die amerikanische akademische Wissenschaft hat keine Scheu davor, maximal verständlich zu schreiben, ohne die Dinge zu versimpeln - eine Tugend, in der die beiden Starökonomen Meister sind." Robert Misik
13.05.2009 / Financial Times Deutschland: Neue Denker erobern Washington "Schon jetzt eines der wichtigsten Werke zur Finanzkrise."
14.08.2009 / Süddeutsche Zeitung: Das Rätsel Mensch "Die beiden Ökonomen bereichern mit ihrer Theorie die Wissenschaft."
03.09.2009 / WOZ Die Wochenzeitung: Kapitalismus und Krise "Die Autoren schärfen eine kritische Sicht auf diejenigen Politikerinnen, Manager und Wissenschaftler, die die heutige Krise zu verantworten haben, auch weil sie kompetente Warnungen einfach leichtfertig in den Wind schlugen ... Angesichts des Desasters der herrschenden Irrlehren erscheinen die Autoren als Geistesgrößen."
01.11.2009 / Spektrum der Wissenschaft: Das Tier im Wirtschaftssubjekt "Interessanter und überzeugender als der Großteil der gängigen volkswirtschaftlichen Literatur."
20.12.2009 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Wirtschaftsbücher des Jahres "Ein Buch für alle, die weiter denken wollen."
