Auch auf ihrem neuen zweiten Album "Animal Attraction" gehen Reckless Love wie schon auf ihrem Erstlingswerk ganz so zu, wie es auch ihre offensichtlichen Vorbilder aus den 80ern taten. Hier findet man Einflüsse der großen Glam-Rock/Metal-Helden wie Mötley Crüe, Def Leppard, Kiss und Konsorten. An der ein oder anderen Stelle lassen sich auch Referenzen an (alte) Bon Jovi wiederfinden, z.B. in "Speedin'".
Diese absolute Power wird gepaart mit grandiosem Songwriting (die Band weiß, wie man Ohrwürmer produziert!), gerne sehr anzüglichen Texten und einer großen Menge Spielfreude. So übertrifft dieses Album den Vorgänger, auch wenn dieser schon stark war. Auf "Animal Attraction" findet man keinen einzigen Füller, nur Hits! Anspieltipps wären das eingängige "Hot", die absolute 80er-Hommage "Dirty Dreams" oder auch das schnelle "Speedin'".