Angus & Julia Stone


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angusjuliastone

Been an absolute joy to tour the US & Canada | thanks to everyone who came out to check out the shows! http://t.co/go1DaZT7ir


Biografie

Bringen wir es gleich auf den Punkt: Das dritte Album von ANGUS ... Lesen Sie mehr

Bringen wir es gleich auf den Punkt: Das dritte Album von ANGUS & JULIA STONE ist nicht nur absolut fesselnd, sondern auch das beste Album, das die Geschwister bisher gemacht haben – ein Album, das recht spontan aus der Situation heraus entstand, völlig ungeplant.

“Es dauerte eine Weile, bis wir einen Punkt erreicht hatten, wo es sich richtig anfühlte”, gestehen sie ein. “Wir fanden es gut, eine Zeit getrennt zu sein, unsere jeweiligen Wege einzuschlagen. Von einem weiteren Angus & Julia-Album war nie die Rede.” Vielmehr war es so, dass sich die Beiden während der letzten zwei Jahre, in denen sie ihre eigenen Projekte verfolgten, kaum sahen, außer, wenn sie sich zufällig mal in Paris über den Weg liefen.

Es brauchte erst den Anstoß eines legendären amerikanischen Produzenten: Von Jay Z bis zu den Beastie Boys, Johnny Cash und den Red Hot Chili Peppers – Rick Rubin kennt sich mit guter Musik aus. Als er auf der Party einer Freundin die Musik von Angus und Julia hörte, beschloss er, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.
Julia erhielt eine Email von den Partnern des bekannten Produzenten und früheren Def Jam-Chefs. Sie besuchten eines ihrer Solokonzerte in New York und baten sie um ein Treffen. Einige Wochen später traf Julia in L.A. auf Rick Rubin. “Irgendwann sagte ich ihm, dass ich gar nicht mit meinem Bruder zusammen Musik mache”, erinnert sich Julia. “Und Rick antwortete, ‘Okay, Angus würde ich auch gerne kennenlernen’.”

Ihre Geschichte ist bekannt: Die Geschwister wuchsen im Norden Sydneys am Wasser auf und sorgten nach ein paar frühen EPs und Mundpropaganda 2007 mit ihrem Debütalbum “A Book Like This” für Aufmerksamkeit. Produziert wurde es in London von Fran Healy (Travis).
Drei Jahre und zahlreiche Tourneen durch Europa, Nordamerika und Australien später lieferten Angus & Julia das mehrfach mit Platin ausgezeichnete Album “Down The Way” mit dem ruhigen Hit “Big Jet Plane” ab. Es war ein durchschlagender Erfolg: #1-Album, Spitzenposition der von Zuhörern gewählten Triple J Hottest 100, Single und Album des Jahres, gekürt von den offiziellen ARIA-Charts – und Einladungen zu Festivals wie Splendour In The Grass, Coachella, Bonnaroo, Austin City Limits, usw. Nach Jahren on the road spielten sie nun in ausverkauften Hallen in ganz Europa, in Paris z.B. vor 10.000 Menschen.

Aber durch ihren gemeinsamen Erfolg fragten sie sich: Können wir das auch alleine? Angus und Julia hatten ihre Songs immer separat geschrieben; anfangs war ein Duo überhaupt nicht geplant. Daher war es Zeit für eine Veränderung.

Und so nahm Julia nach den letzten noch gebuchten gemeinsamen Konzerten in New York und Los Angeles ihr eindrucksvolles zweites Soloalbum “By The Horns” auf. Und auch Angus stürzte sich in die Arbeit an seinem im Juli 2012 veröffentlichten und sehr positiv aufgenommenen Debüt “Broken Brights”. Beide Alben erfüllten die Erwartungen und die Künstler genossen die Freiheit, ihre eigene Vision verfolgen zu können. Julia sagt ganz deutlich, dass sie definitiv nicht vorhatten, wieder zusammen zu arbeiten.

Voller Zweifel, ob sie sich von ihren jeweiligen Plänen verabschieden sollten, verbrachten sie während der nächsten Monate immer wieder Zeit mit Rubin und so reifte langsam die Idee, sich tatsächlich wieder zusammen zu tun.

“Es war noch nichts entschieden, obwohl Rick sehr dafür war. Aber wir hatten uns mit der Idee noch nicht angefreundet. Dann traten wir beide bei demselben Festival auf, was schon lange nicht mehr der Fall gewesen war, und spielten einen Song zusammen. Es war total magisch … in dem Moment, als wir die Bühne verließen, beschlossen wir, diese Platte mit Rick zu machen.”

Angus witzelt: “Als wir in L.A. landeten, sahen wir uns mit einem unmissverständlichen Blick an ‘Was in drei Gottes Namen machen wir hier?’ Wir hatten keine Ahnung, wie sich das Ganze entwickeln würde. Wir entschieden, dass wir das nur durchziehen würden, wenn es sich gut und richtig anfühlt. Ich denke, diese Grundhaltung macht das Album aus.”

Zum allerersten Mal schrieben die Geschwister gemeinsam an den Songs. Für zwei Wochen mitten im trockenheißen Sommer gruben sie sich in Palisades ein, probierten mit verschiedenen Musikern neue Songs aus und arbeiteten auch an Angus‘ Demos aus NYC und Julias Songs aus ihrer Zeit in Venice Beach. Im September 2013 betraten sie die Shangri La Studios von Rick Rubin in Malibu.

“Im Hof steht Bob Dylans alter Tourbus aus den 70ern”, erzählt Julia. “Und dann spürt man all die Bands und Künstler, die dort schon aufgenommen haben … die Abnutzung der Billardplatte aus vergangenen Zeiten…
Mit Rick lässt es sich sehr gut arbeiten, ein tiefenentspannter Typ. Er zieht positive Menschen an: Alle, die involviert waren, waren großartig. Gleichzeitig muss man sagen, dass wir noch nie an einer so großen Produktion beteiligt waren. Du drehst Dich um und stellst fest, dass Deine Gitarre bereits gestimmt ist, es gibt jemanden speziell für die Verstärker, jemanden für den Kaffee – teilweise war es echt überwältigend. Manchmal war es so: ‘Nee, danke, im Moment brauch ich keinen weiteren Smoothie, danke.’”

Samtige Textur, staubige Träume, strahlende Melodien – zu sagen, dass dieses Album ihre erwachsenste Veröffentlichung ist, wäre durchaus kein billiges Kompliment. Es ist Angus & Julia in Reinkultur. Aber es kommt auch eine ganz neue Kraft zum Vorschein, eine Fülle und Reichhaltigkeit, die nicht zu überhören ist. Die Songs sind atmosphärisch dicht und haben eine Aussage. Die kreative Einheit Angus & Julia hat ihre bisher beste Arbeit hervorgebracht. Es ist ein Album voller Emotionen und mit einem durchweg spürbaren Eindruck von Freiheit und Selbstbewusstsein.

Vom entspannt und leicht dahingeklimperten “Other Things” bis zum energiegeladenen “A Heartbreak”, dem hypnotisch wirkenden “Main Street” und den sonnigen Gitarrenklängen auf “Grizzly Bear” pendelt das Album zwischen den Stimmungen und zieht den Zuhörer immer näher zu sich heran. “Heart Beats Slow” ist ein musikalischer Abschiedskuss für einen langjährigen Geliebten; “Little Whiskey” brennt geradezu von der elektrisierenden Energie zwischen Angus & Julia.
Auch Stücke wie das von Angus in New York als Demo aufgenommene “Get Home” schafften es auf das Album. Für Rick Rubin ging es vor allem darum, den Moment festzuhalten. “Man merkt dem Album unseren Stolz an”, sagt Angus. “Wir hatten uns noch nie so mit den Songs des anderen beschäftigt wie auf diesem Album. Wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten, besonders da wir beide mit der Idee dieser Zusammenarbeit mehr oder weniger überrumpelt worden waren. Ich denke, wir merkten beide, wie sich der Nebel lichtete und die Zusammenarbeit gab uns neuen Schub. Das Timing hätte nicht besser sein können…”

“Wir entdeckten neue Möglichkeiten, zusammen Musik zu machen”, erzählt Julia über das Ergebnis. “Ich glaube, wir hatten genug Abstand gewonnen, um einander wirklich zuzuhören und die Ideen, Gedanken und Gefühle des anderen zu würdigen.”

Im November 2013 waren die Aufnahmen beendet und bis März 2014 hatte Billy Bush das Album fertig abgemischt. Vier Jahre nach ihrer letzten gemeinsamen Veröffentlichung legen Angus & Julia ein Album vor, das jede Erwartung übertrifft. Man könnte es ein Coming-of-Age Album nennen oder eine Neuerfindung, aber die neue Platte von Angus & Julia ist das bisher aufregendste und natürlichste.

Rubin: “Dieses Album ist außergewöhnlich. Angus und Julia sind wirklich einzigartige Künstler. Sie sind authentisch und ehrlich und alles, was sie tun, kommt von Herzen. Ich habe noch nie zuvor mit solchen Menschen gearbeitet.”

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Bringen wir es gleich auf den Punkt: Das dritte Album von ANGUS & JULIA STONE ist nicht nur absolut fesselnd, sondern auch das beste Album, das die Geschwister bisher gemacht haben – ein Album, das recht spontan aus der Situation heraus entstand, völlig ungeplant.

“Es dauerte eine Weile, bis wir einen Punkt erreicht hatten, wo es sich richtig anfühlte”, gestehen sie ein. “Wir fanden es gut, eine Zeit getrennt zu sein, unsere jeweiligen Wege einzuschlagen. Von einem weiteren Angus & Julia-Album war nie die Rede.” Vielmehr war es so, dass sich die Beiden während der letzten zwei Jahre, in denen sie ihre eigenen Projekte verfolgten, kaum sahen, außer, wenn sie sich zufällig mal in Paris über den Weg liefen.

Es brauchte erst den Anstoß eines legendären amerikanischen Produzenten: Von Jay Z bis zu den Beastie Boys, Johnny Cash und den Red Hot Chili Peppers – Rick Rubin kennt sich mit guter Musik aus. Als er auf der Party einer Freundin die Musik von Angus und Julia hörte, beschloss er, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.
Julia erhielt eine Email von den Partnern des bekannten Produzenten und früheren Def Jam-Chefs. Sie besuchten eines ihrer Solokonzerte in New York und baten sie um ein Treffen. Einige Wochen später traf Julia in L.A. auf Rick Rubin. “Irgendwann sagte ich ihm, dass ich gar nicht mit meinem Bruder zusammen Musik mache”, erinnert sich Julia. “Und Rick antwortete, ‘Okay, Angus würde ich auch gerne kennenlernen’.”

Ihre Geschichte ist bekannt: Die Geschwister wuchsen im Norden Sydneys am Wasser auf und sorgten nach ein paar frühen EPs und Mundpropaganda 2007 mit ihrem Debütalbum “A Book Like This” für Aufmerksamkeit. Produziert wurde es in London von Fran Healy (Travis).
Drei Jahre und zahlreiche Tourneen durch Europa, Nordamerika und Australien später lieferten Angus & Julia das mehrfach mit Platin ausgezeichnete Album “Down The Way” mit dem ruhigen Hit “Big Jet Plane” ab. Es war ein durchschlagender Erfolg: #1-Album, Spitzenposition der von Zuhörern gewählten Triple J Hottest 100, Single und Album des Jahres, gekürt von den offiziellen ARIA-Charts – und Einladungen zu Festivals wie Splendour In The Grass, Coachella, Bonnaroo, Austin City Limits, usw. Nach Jahren on the road spielten sie nun in ausverkauften Hallen in ganz Europa, in Paris z.B. vor 10.000 Menschen.

Aber durch ihren gemeinsamen Erfolg fragten sie sich: Können wir das auch alleine? Angus und Julia hatten ihre Songs immer separat geschrieben; anfangs war ein Duo überhaupt nicht geplant. Daher war es Zeit für eine Veränderung.

Und so nahm Julia nach den letzten noch gebuchten gemeinsamen Konzerten in New York und Los Angeles ihr eindrucksvolles zweites Soloalbum “By The Horns” auf. Und auch Angus stürzte sich in die Arbeit an seinem im Juli 2012 veröffentlichten und sehr positiv aufgenommenen Debüt “Broken Brights”. Beide Alben erfüllten die Erwartungen und die Künstler genossen die Freiheit, ihre eigene Vision verfolgen zu können. Julia sagt ganz deutlich, dass sie definitiv nicht vorhatten, wieder zusammen zu arbeiten.

Voller Zweifel, ob sie sich von ihren jeweiligen Plänen verabschieden sollten, verbrachten sie während der nächsten Monate immer wieder Zeit mit Rubin und so reifte langsam die Idee, sich tatsächlich wieder zusammen zu tun.

“Es war noch nichts entschieden, obwohl Rick sehr dafür war. Aber wir hatten uns mit der Idee noch nicht angefreundet. Dann traten wir beide bei demselben Festival auf, was schon lange nicht mehr der Fall gewesen war, und spielten einen Song zusammen. Es war total magisch … in dem Moment, als wir die Bühne verließen, beschlossen wir, diese Platte mit Rick zu machen.”

Angus witzelt: “Als wir in L.A. landeten, sahen wir uns mit einem unmissverständlichen Blick an ‘Was in drei Gottes Namen machen wir hier?’ Wir hatten keine Ahnung, wie sich das Ganze entwickeln würde. Wir entschieden, dass wir das nur durchziehen würden, wenn es sich gut und richtig anfühlt. Ich denke, diese Grundhaltung macht das Album aus.”

Zum allerersten Mal schrieben die Geschwister gemeinsam an den Songs. Für zwei Wochen mitten im trockenheißen Sommer gruben sie sich in Palisades ein, probierten mit verschiedenen Musikern neue Songs aus und arbeiteten auch an Angus‘ Demos aus NYC und Julias Songs aus ihrer Zeit in Venice Beach. Im September 2013 betraten sie die Shangri La Studios von Rick Rubin in Malibu.

“Im Hof steht Bob Dylans alter Tourbus aus den 70ern”, erzählt Julia. “Und dann spürt man all die Bands und Künstler, die dort schon aufgenommen haben … die Abnutzung der Billardplatte aus vergangenen Zeiten…
Mit Rick lässt es sich sehr gut arbeiten, ein tiefenentspannter Typ. Er zieht positive Menschen an: Alle, die involviert waren, waren großartig. Gleichzeitig muss man sagen, dass wir noch nie an einer so großen Produktion beteiligt waren. Du drehst Dich um und stellst fest, dass Deine Gitarre bereits gestimmt ist, es gibt jemanden speziell für die Verstärker, jemanden für den Kaffee – teilweise war es echt überwältigend. Manchmal war es so: ‘Nee, danke, im Moment brauch ich keinen weiteren Smoothie, danke.’”

Samtige Textur, staubige Träume, strahlende Melodien – zu sagen, dass dieses Album ihre erwachsenste Veröffentlichung ist, wäre durchaus kein billiges Kompliment. Es ist Angus & Julia in Reinkultur. Aber es kommt auch eine ganz neue Kraft zum Vorschein, eine Fülle und Reichhaltigkeit, die nicht zu überhören ist. Die Songs sind atmosphärisch dicht und haben eine Aussage. Die kreative Einheit Angus & Julia hat ihre bisher beste Arbeit hervorgebracht. Es ist ein Album voller Emotionen und mit einem durchweg spürbaren Eindruck von Freiheit und Selbstbewusstsein.

Vom entspannt und leicht dahingeklimperten “Other Things” bis zum energiegeladenen “A Heartbreak”, dem hypnotisch wirkenden “Main Street” und den sonnigen Gitarrenklängen auf “Grizzly Bear” pendelt das Album zwischen den Stimmungen und zieht den Zuhörer immer näher zu sich heran. “Heart Beats Slow” ist ein musikalischer Abschiedskuss für einen langjährigen Geliebten; “Little Whiskey” brennt geradezu von der elektrisierenden Energie zwischen Angus & Julia.
Auch Stücke wie das von Angus in New York als Demo aufgenommene “Get Home” schafften es auf das Album. Für Rick Rubin ging es vor allem darum, den Moment festzuhalten. “Man merkt dem Album unseren Stolz an”, sagt Angus. “Wir hatten uns noch nie so mit den Songs des anderen beschäftigt wie auf diesem Album. Wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten, besonders da wir beide mit der Idee dieser Zusammenarbeit mehr oder weniger überrumpelt worden waren. Ich denke, wir merkten beide, wie sich der Nebel lichtete und die Zusammenarbeit gab uns neuen Schub. Das Timing hätte nicht besser sein können…”

“Wir entdeckten neue Möglichkeiten, zusammen Musik zu machen”, erzählt Julia über das Ergebnis. “Ich glaube, wir hatten genug Abstand gewonnen, um einander wirklich zuzuhören und die Ideen, Gedanken und Gefühle des anderen zu würdigen.”

Im November 2013 waren die Aufnahmen beendet und bis März 2014 hatte Billy Bush das Album fertig abgemischt. Vier Jahre nach ihrer letzten gemeinsamen Veröffentlichung legen Angus & Julia ein Album vor, das jede Erwartung übertrifft. Man könnte es ein Coming-of-Age Album nennen oder eine Neuerfindung, aber die neue Platte von Angus & Julia ist das bisher aufregendste und natürlichste.

Rubin: “Dieses Album ist außergewöhnlich. Angus und Julia sind wirklich einzigartige Künstler. Sie sind authentisch und ehrlich und alles, was sie tun, kommt von Herzen. Ich habe noch nie zuvor mit solchen Menschen gearbeitet.”

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Bringen wir es gleich auf den Punkt: Das dritte Album von ANGUS & JULIA STONE ist nicht nur absolut fesselnd, sondern auch das beste Album, das die Geschwister bisher gemacht haben – ein Album, das recht spontan aus der Situation heraus entstand, völlig ungeplant.

“Es dauerte eine Weile, bis wir einen Punkt erreicht hatten, wo es sich richtig anfühlte”, gestehen sie ein. “Wir fanden es gut, eine Zeit getrennt zu sein, unsere jeweiligen Wege einzuschlagen. Von einem weiteren Angus & Julia-Album war nie die Rede.” Vielmehr war es so, dass sich die Beiden während der letzten zwei Jahre, in denen sie ihre eigenen Projekte verfolgten, kaum sahen, außer, wenn sie sich zufällig mal in Paris über den Weg liefen.

Es brauchte erst den Anstoß eines legendären amerikanischen Produzenten: Von Jay Z bis zu den Beastie Boys, Johnny Cash und den Red Hot Chili Peppers – Rick Rubin kennt sich mit guter Musik aus. Als er auf der Party einer Freundin die Musik von Angus und Julia hörte, beschloss er, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.
Julia erhielt eine Email von den Partnern des bekannten Produzenten und früheren Def Jam-Chefs. Sie besuchten eines ihrer Solokonzerte in New York und baten sie um ein Treffen. Einige Wochen später traf Julia in L.A. auf Rick Rubin. “Irgendwann sagte ich ihm, dass ich gar nicht mit meinem Bruder zusammen Musik mache”, erinnert sich Julia. “Und Rick antwortete, ‘Okay, Angus würde ich auch gerne kennenlernen’.”

Ihre Geschichte ist bekannt: Die Geschwister wuchsen im Norden Sydneys am Wasser auf und sorgten nach ein paar frühen EPs und Mundpropaganda 2007 mit ihrem Debütalbum “A Book Like This” für Aufmerksamkeit. Produziert wurde es in London von Fran Healy (Travis).
Drei Jahre und zahlreiche Tourneen durch Europa, Nordamerika und Australien später lieferten Angus & Julia das mehrfach mit Platin ausgezeichnete Album “Down The Way” mit dem ruhigen Hit “Big Jet Plane” ab. Es war ein durchschlagender Erfolg: #1-Album, Spitzenposition der von Zuhörern gewählten Triple J Hottest 100, Single und Album des Jahres, gekürt von den offiziellen ARIA-Charts – und Einladungen zu Festivals wie Splendour In The Grass, Coachella, Bonnaroo, Austin City Limits, usw. Nach Jahren on the road spielten sie nun in ausverkauften Hallen in ganz Europa, in Paris z.B. vor 10.000 Menschen.

Aber durch ihren gemeinsamen Erfolg fragten sie sich: Können wir das auch alleine? Angus und Julia hatten ihre Songs immer separat geschrieben; anfangs war ein Duo überhaupt nicht geplant. Daher war es Zeit für eine Veränderung.

Und so nahm Julia nach den letzten noch gebuchten gemeinsamen Konzerten in New York und Los Angeles ihr eindrucksvolles zweites Soloalbum “By The Horns” auf. Und auch Angus stürzte sich in die Arbeit an seinem im Juli 2012 veröffentlichten und sehr positiv aufgenommenen Debüt “Broken Brights”. Beide Alben erfüllten die Erwartungen und die Künstler genossen die Freiheit, ihre eigene Vision verfolgen zu können. Julia sagt ganz deutlich, dass sie definitiv nicht vorhatten, wieder zusammen zu arbeiten.

Voller Zweifel, ob sie sich von ihren jeweiligen Plänen verabschieden sollten, verbrachten sie während der nächsten Monate immer wieder Zeit mit Rubin und so reifte langsam die Idee, sich tatsächlich wieder zusammen zu tun.

“Es war noch nichts entschieden, obwohl Rick sehr dafür war. Aber wir hatten uns mit der Idee noch nicht angefreundet. Dann traten wir beide bei demselben Festival auf, was schon lange nicht mehr der Fall gewesen war, und spielten einen Song zusammen. Es war total magisch … in dem Moment, als wir die Bühne verließen, beschlossen wir, diese Platte mit Rick zu machen.”

Angus witzelt: “Als wir in L.A. landeten, sahen wir uns mit einem unmissverständlichen Blick an ‘Was in drei Gottes Namen machen wir hier?’ Wir hatten keine Ahnung, wie sich das Ganze entwickeln würde. Wir entschieden, dass wir das nur durchziehen würden, wenn es sich gut und richtig anfühlt. Ich denke, diese Grundhaltung macht das Album aus.”

Zum allerersten Mal schrieben die Geschwister gemeinsam an den Songs. Für zwei Wochen mitten im trockenheißen Sommer gruben sie sich in Palisades ein, probierten mit verschiedenen Musikern neue Songs aus und arbeiteten auch an Angus‘ Demos aus NYC und Julias Songs aus ihrer Zeit in Venice Beach. Im September 2013 betraten sie die Shangri La Studios von Rick Rubin in Malibu.

“Im Hof steht Bob Dylans alter Tourbus aus den 70ern”, erzählt Julia. “Und dann spürt man all die Bands und Künstler, die dort schon aufgenommen haben … die Abnutzung der Billardplatte aus vergangenen Zeiten…
Mit Rick lässt es sich sehr gut arbeiten, ein tiefenentspannter Typ. Er zieht positive Menschen an: Alle, die involviert waren, waren großartig. Gleichzeitig muss man sagen, dass wir noch nie an einer so großen Produktion beteiligt waren. Du drehst Dich um und stellst fest, dass Deine Gitarre bereits gestimmt ist, es gibt jemanden speziell für die Verstärker, jemanden für den Kaffee – teilweise war es echt überwältigend. Manchmal war es so: ‘Nee, danke, im Moment brauch ich keinen weiteren Smoothie, danke.’”

Samtige Textur, staubige Träume, strahlende Melodien – zu sagen, dass dieses Album ihre erwachsenste Veröffentlichung ist, wäre durchaus kein billiges Kompliment. Es ist Angus & Julia in Reinkultur. Aber es kommt auch eine ganz neue Kraft zum Vorschein, eine Fülle und Reichhaltigkeit, die nicht zu überhören ist. Die Songs sind atmosphärisch dicht und haben eine Aussage. Die kreative Einheit Angus & Julia hat ihre bisher beste Arbeit hervorgebracht. Es ist ein Album voller Emotionen und mit einem durchweg spürbaren Eindruck von Freiheit und Selbstbewusstsein.

Vom entspannt und leicht dahingeklimperten “Other Things” bis zum energiegeladenen “A Heartbreak”, dem hypnotisch wirkenden “Main Street” und den sonnigen Gitarrenklängen auf “Grizzly Bear” pendelt das Album zwischen den Stimmungen und zieht den Zuhörer immer näher zu sich heran. “Heart Beats Slow” ist ein musikalischer Abschiedskuss für einen langjährigen Geliebten; “Little Whiskey” brennt geradezu von der elektrisierenden Energie zwischen Angus & Julia.
Auch Stücke wie das von Angus in New York als Demo aufgenommene “Get Home” schafften es auf das Album. Für Rick Rubin ging es vor allem darum, den Moment festzuhalten. “Man merkt dem Album unseren Stolz an”, sagt Angus. “Wir hatten uns noch nie so mit den Songs des anderen beschäftigt wie auf diesem Album. Wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten, besonders da wir beide mit der Idee dieser Zusammenarbeit mehr oder weniger überrumpelt worden waren. Ich denke, wir merkten beide, wie sich der Nebel lichtete und die Zusammenarbeit gab uns neuen Schub. Das Timing hätte nicht besser sein können…”

“Wir entdeckten neue Möglichkeiten, zusammen Musik zu machen”, erzählt Julia über das Ergebnis. “Ich glaube, wir hatten genug Abstand gewonnen, um einander wirklich zuzuhören und die Ideen, Gedanken und Gefühle des anderen zu würdigen.”

Im November 2013 waren die Aufnahmen beendet und bis März 2014 hatte Billy Bush das Album fertig abgemischt. Vier Jahre nach ihrer letzten gemeinsamen Veröffentlichung legen Angus & Julia ein Album vor, das jede Erwartung übertrifft. Man könnte es ein Coming-of-Age Album nennen oder eine Neuerfindung, aber die neue Platte von Angus & Julia ist das bisher aufregendste und natürlichste.

Rubin: “Dieses Album ist außergewöhnlich. Angus und Julia sind wirklich einzigartige Künstler. Sie sind authentisch und ehrlich und alles, was sie tun, kommt von Herzen. Ich habe noch nie zuvor mit solchen Menschen gearbeitet.”

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