Zuerst möchte ich mal sagen, das man sich weder vom Cover, noch vom Titel der DVD blenden lassen soll, denn das was man dadurch glaubt sehen zu bekommen, ist keineswegs so!
2 Sterne gab ich allein wegen der sehr guten Musikuntermalung.
Nun zum Negativen:
Allein 2 Sterne musste ich mindestens abziehen, da ich töten im Nanem des Glaubens verabscheue, was selbst in Europa bei gewissen Völkern noch zur Normalität gehört.
Die Hauptfigur, Arhingsaka, hat es von Geburt an nicht leicht, da man glaubt, sein Schicksal werde ihn zu einem bösen Menschen machen.
Bis zum erwachsenen Alter lebt er daher in einem Kloster, in der Hoffnung, das sich seine Vorbestimmung nicht erfüllen möge.
Als er die Frau des Gurus vor dem Ertrinken rettet, verstößt ihn dieser aus dem Kloster und lässt jagd auf ihn machen.
Mit der Frau des Gurus flieht er und findet in einem Berg unterschlupf.
Dort erscheint ihm dann ein "Gott" der ihm einredet das er noch immer die Chance hat, auf dem Pfad der Tugend zu erlangen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll er 1000 Menschen töten. Es sei eine gute Tat, denn diese Menschen tragen Leid in sich (welcher Mensch ist denn frei von Leid??) und wären für die Erlösung (ihren Tod) dankbar.
So nimmt der Film seinen lauf und es werden fortan Menschen niedergemetzelt, wobei es sich hier fast ausschliesslich um die Ärmsten handelt. Keiner wird verschont, ob Kinder, Frauen, Alte, alle werden sie niedergemacht, da dies sein "Glaube" verlangt um sein Ziel der Tugendhaftigkeit zu erreichen.
Von jedem Getötetem hängt er sich einen Finger um den Hals, was ich doch arg makaber finde!
Selbst die Frau des Gurus, die ihn die ganze Zeit begleitet, schafft es nicht, ihn von der Falschheit seiner Taten zu überzeugen und nimmt sich dann das Leben.
Erst gegen Ende des Filmes schafft es dann ein Buddhist, was zuvor kein anderer vermochte und macht aus ihm einen guten gläubigen Menschen.
Das war mir viel zu einfach, zumal Arhingsaka schon völlig besessen vom töten war.
Desweiteren ist doch einiges im Film recht unlogisch und die Story mag auch ziemlich fragwürdig sein.
Der Film hat zwar einiges an Actionszenen, welche aber leider nur das Niedermetzeln Unschuldiger zeigen.
Fazit:
Dies ist natürlich kein Actionfilm, sondern eher eine Art Biografie die das Leben vom Hauptprotagonisten von Geburt bis zum Erwachsenen darstellt. Auf Basis eines eigenartigen Glaubens. Mit der letztendlichen Hinkehr zum buddhistischen Glauben, vermag ich aber dennoch die vielen unschuldigen Toten nicht vergessen, welche vorher im Namen eines anderen Glaubens getötet wurden.