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Angstspiel
 
 
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Angstspiel [Broschiert]

Birgit Schlieper
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: cbt (20. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357016084X
  • ISBN-13: 978-3570160848
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.478 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein wahnsinnig spannender, temporeicher Psychothriller." (Münchner Merkur )

"Internetmobbing, ein aktuelles Thema, wird wunderbar aufgegriffen. Dieses Buch verdient den Titel "Psychothriller" wirklich." (lizzynet.de )

"Ein sehr fesselndes Buch über ein Thema, das viele Jugendliche beschäftigt." (Main Post )

Kurzbeschreibung

Lebhaftes Chatting, tödliches Stalking

Es beginnt ganz harmlos: Linda lernt einen Typen im Schüler-Chatroom kennen – höflich, unaufdringlich, angenehm. Natürlich verrät Linda ihm nicht ihre privaten Daten, schließlich ist sie nicht blöd. Doch sie hat die Heimtücke des Unbekannten unterschätzt: Lästige Emails und kitschige Blumenbotschaften gipfeln in einer gehässigen Schmierkampagne. Linda fühlt sich beobachtet, verfolgt, wird fast verrückt vor Angst. Und der Stalker lässt nicht locker – im Gegenteil: Er befindet sich in tödlicher Nähe …


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von CrazyWriter TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Da ich Stalking für ein interessantes und gleichzeitig sehr ernstzunehmendes Thema halte, hat mich das Buch angesprochen. Ebenso natürlich dieses sehr auffallende Cover mit den Karos und dem lustigen, roten Clown rechts oben, der sofort ins Auge sticht und mich an die Legofiguren erinnert.

Linda ist ein ganz normaler Teenager, sie wohnt mit ihrer Schwester, ihrem Opa und ihren Eltern zusammen und hasst Physik. Sie hat keinen Freund, aber sie flirtet gerne. Dies tut sie seit einiger Zeit in einem Chatroom, in dem sich auch viele ihrer Klassenkameraden treffen. Jeder hat dort einen Nicknamen und so weiß auch Linda nicht, mit wem sie da ständig chattet. Sie kennt nur seinen Nicknamen, "Kaktus" und weiß, dass er wohl ein sehr toller Kerl sein muss. Daher ist sie bei ihm auch so frei, Mailadresse und Nummer rauszurücken.
Es passiert, was passieren musste: Lindas "Kaktus" entpuppt sich als Stalker, tyrannisiert sie mit Simsen und Anrufen, fälscht Fotos von ihr am Strand mit oben ohne und hinterlässt ihr grausame Nachrichten an beschlagenen Fensterscheiben. Linda dreht durch, ist verzweifelt und geängstigt und versucht nun alles, von ihm los zu kommen, um ihr altes Leben zurück zu erhalten.

Die Story kommt langsam ins Rollen. Der Anfang ist sehr verwirrend und ich musste mich erst einmal ein bisschen durchkämpfen. Das Buch beginnt mit einem heftigen Wutanfall Lindas, welcher sie ins Krankenhaus bringt. Sie zerschlug ihre Fensterscheibe, da dort ihr Stalker eine Nachricht hinterlassen hatte. Da dies für Familie und Ärzte eher nach einem Suizidversuch aussah, denn Linda zerschnitt sich damit ihre Arme, muss sie danach auch zum Psychologen.
Wieder daheim, quält ihr Verfolger "Kaktus" sie weiterhin mit Nachrichten und schrecklichen, gefälschten Bildern von ihr. Er postet in ihrem Namen fiesen Einträge über ihre Schule ins Netz und so ist sie dann auch bei ihren Mitschülern und Lehrern unten durch und das täglicher zur Schule gehen wird ebenfalls zur Qual.

Obwohl sie ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Schwester hat, weiht sie diese nicht ein und verschanzt sich immer mehr in ihrem Zimmer.
Freunde versuchen nun, sie wieder unter die Leute zu bringen, was auch ganz gut klappt. Ich fand es etwas unrealistisch, dass Linda dies trotz ihrer großen Angst tut und dass es auch funktionierte.
Ihre Schwester ist mir allerdings viel sympathischer. Sie bemüht sich sehr um Linda, doch Linda wirkt auf mich sehr frustriert und noch ziemlich kindlich. Sie traute sich wieder einem Lehrer, noch ihren Eltern, geschweige denn ihrer Schwester oder gar ihrem Opa an, welcher ihr sehr viel bedeutet. Auf der einen Seite zeigt dies, wie viel Panik und Angst sie tatsächlich hat, auf der anderen Seite finde ich dies leider ziemlich unklug.
Der Stalker geht immer weiter und die Situation wird immer verfahrener. Linda lässt alles mit sich machen und versteckt sie dennoch immer mehr.

Dann geschehen auch familiäre Probleme, welche die Situation noch bedrückender machen. Welche, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich persönlich empfand diese Ereignisse Schlag auf Schlag ziemlich merkwürdig. Dass gleich mehrere schreckliche Dinge in der Familie passieren bzw. ans Tageslicht kommen, finde ich ehrlich gesagt ziemlich unrealistisch. Nichts desto trotz wurde so natürlich die gesamte Horrorsituatuon für Linda nochmals verschlimmert.

Die Nebencharaktere, wie die angesprochene Schwester oder ihr Opa, haben mir viel besser gefallen, als die Protagonistin Linda. Ich empfand sie von Anfang an als unsympathisch, was es mir natürlich erschwerte, das Buch zu lesen. Ihre wirren Gedanken und Empfindungen waren für mich oftmals nicht nachvollziehbar, was aber auch daran liegen kann, dass ich evtl. schon zu alt für dieses Jugendbuch bin und/oder, weil ich ein Mann bin. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass viele, vor allem jüngere, schüchterne Mädchen, so sind, wie Linda.

Ein Jugendthriller mit aktueller, ernstzunehmender Handlung.
Meine Empfehlung geht an junge LeserInnen, die einen guten Thriller lesen möchten, welcher eine aussichtslose Lebenssituation schildert und in dem gleichzeitig die jungen Protagonisten versuchen, sich selbst daraus zu befreien.
Ich selber hatte mir mehr versprochen, hatte mir eine andere Umsetzung der Thematik erwünscht. Dennoch empfand ich das Buch als lesbar, wenn auch oftmals nicht allzu spannend.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Meiner Meinung nach gibt es nur wenige Jugendbücher, die man auch als Erwachsener noch lesen kann. Mir ergeht es meist so, dass ich mich dabei langweile und auch denke, wo manch ein Jugendbuch denn noch ein Selbiges sein soll. Manchmal komme ich dabei doch arg ins grübeln haben sich die Jugendbücher in den letzten 20 Jahren doch massiv verändert, ob immer zum positiven sei einfach mal dahin gestellt warum haben sich Jugendbücher verändert? Tja, es leben die neue mediale Welt, die manchmal Ausmaße annimmt, das man mit den Ohren schlackert, vieles ist m.M. nach einfach nur Blödsinn und irgendwie ansatzweise auch Jugend gefährdend, vor allem wenn man Vergleiche mit dem "Real Life" auf der Straße zieht bedenklich aber egal, hier soll es um das Buch gehen.
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So vom Handlungsansatz war ich ja begeistert, auch wenn ich ihm Nachhinein nicht das Gefühl loswerde, dass das Buch auch irgendwo mittendrin angefangen haben könnte. Mag vielleicht Empfindungssache sein ' ich hatte anfangs ein wenig Findungsprobleme: so musste ich erst einmal die Personen sortieren, sowie auch gleich einen Handlungs-Höhepunkt verarbeiten, der mir erst einmal nicht wirklich in die Handlung passen wollte, aber nach einer kurzen Lesezeit ging es dann.
Ich denke mal, hier kann ein Kind / Jugendlicher schon vielleicht geringe Probleme bekommen und vielleicht auch die Lust verlieren, denn wenn man nicht genau und aufmerksam liest, kann man schnell ins "schleudern" kommen.
Betrachte ich die Handlung mal alleine auch in Hinsicht auf das Ende, dann hätte ich schon gedacht Anbetracht dessen, dass es sich um ein Jugendbuch zu einem ernst zu nehmenden Thema [Gefahren im Internet sowie sorgloser Umgang mit persönlichen Angaben] das hier ein wenig dem Grundgedanken eben dem sorglosen Umgang mit persönlichen Angaben im Internet - entgegen gewirkt werden würde: Wie oft hat man es schon gelesen / gehört, dass Kinder im Internet Abos abgeschlossen haben, oder auch soviel von sich erzählt haben, dass ihnen aufgelauert wurde, und die Kinder dann nicht mehr gesehen wurden, weil sich irgendein Perversling an ihnen vergangen und das Kind dann tot verscharrt hat. Und genau an diesem Punkt ohne nun zu viel vom Buchinhalt zu verraten hätte ich mir einen gegensteuernden Ansatz bzw. eine intensivere Ausarbeitung gewünscht, sprich das der jugendliche Leser einen Gedankenansatz bekommt, um über sein Tun und Handeln in den Welten des Cyberspace nachzudenken. Leider kommt genau dieser Aspekt nicht so wirklich herüber
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Dieses liegt auch ein wenig an den Charakteren , welche zwar gut und doch recht realistisch dargestellt sind, aber dann doch sehr naiv wirken. Zwar werden hier auch die Ängste dargestellt, aber eben die realistische Zwischenmenschlichkeit doch sehr schleifen gelassen, statt ein wenig pädagogisch zu wirken.
Denn das ist ja meiner Meinung nach schon der Sinn eines Jugendbuches , welches solch ein wichtiges Thema als Handlung inne hat. Dem Leser auf ernst zu nehmende aber doch spielerische Weise ein wenig gesunden Menschenverstand einzuhauchen, um eben nicht Gefahr zu laufen, viel preis zugeben und dann eventuell verschleppt zu werden. Man weiß ja nie , wer sich alles so im Internet herum treibt.
Ok, hier sind auch die Eltern ein wenig gefragt, in dem sie selber schauen was ihr Zögling so im Internet treibt. Man kann sich da ja auch mit Kindgerechter Software behelfen klar lässt sich das nicht immer vermeiden, dass die lieben Kinder auch mal alleine im Netz sind .
doch ich schweife ab was ich zum Ausdruck bringen will, ich hatte mir doch ein wenig mehr von diesem Buch versprochen. Vom inhaltlichen gerade zum Schluss des Buches - her keimt schnell der Gedanke auf, dass fremde Chatpartner gar nicht sooo Schlimm sind, und genau das finde ich ein wenig schade. Auch wenn man wohl in diesem Punkt unterschiedlicher Meinung sein kann, aber ich gestehe, das Ende hat mir nicht wirklich gefallen um die Worte von einer Freundin zu nehmen, weil ich die einfach treffend finde: zu happylich. Auch im Gesamten also Handlung im Zusammenspiel mit den Charakteren ein wenig zu kühn, wenn auch wie schon erwähnt ansatzweise recht treffend, aber eben nicht passend zum Ende geführt.
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Bleibt nicht mehr viel über zu erwähnen: lediglich Unterhaltungswert in Form von Spannung und der berüchtigte Punkt Schreibstil . Nun gut, der Unterhaltungswert ist nicht so hoch, wie man es von einem angepriesenen Thriller erwartet, aber es ist durchaus eine durchgehende Spannung vorhanden, auch wenn diese manchmal gewaltig abflacht, weil der Schreibstil dann doch für massive Längen sorgt, bedingt durch exzessives durch kauen mancher Handlungspassagen. Manchmal habe ich mich auch ein wenig bei der Wortwahl gewundert, denn ich könnte mir vorstellen, dass manch Jugendlicher eben nicht in der Lage ist - manch für uns Erwachsenen - einfachen Wortgebrauch umzusetzen, weil eben keine neumodischen Ausdrücke wie Alder, Digger etc verwendet wurden. Manchmal wäre es durchaus angebracht gewesen um eben den Jugendlichen bei der Leselaune zu halten.
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Lange habe ich mir auch Gedanken gemacht, wie das auffällige Cover einen Bezug zum Buch bekommen könnte, so wirklich will mir da kein Einklang gelingen, aber irgendwie wirkt das Buch eben aufgrund seines Covers anziehend und Jugendfreundlich irgendwie so ganz klar bin ich mir da noch nicht.
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Bleibt schlussendlich
.. zu sagen, dass Angstspiel einen guten Ansatz bietet, aber leider nicht durchgängig ernst und spielerisch zugleich bleibt. Manches wirkt über konstruiert und einfach auch zu bescheiden in puncto der berechtigten Ernsthaftigkeit so einfach ist das Leben nun dann doch nicht.
Auch von der seitens des Verlags vorgegebenen Altersempfehlung bin ich nicht so ganz begeistert, ich denke mal 14 Jahre ist die unterste Grenze, eher tendiere ich zu einem Lesealter ab ca. 15 Jahren sowie einem verständnisvollen Gespräch nach dem Lesen zwischen Eltern und Kind, um vielleicht zu erkennen, ob die indirekte oder vielmehr die Botschaft des Buches angekommen ist.
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Von der Bewertung her, kann ich mich auf knappe 3 Sterne einlassen, die Kritikpunkte hatte ich im Bericht ja schon erwähnt, muss ich an dieser Stelle also nicht noch mal wiederholen. Eine bedingte Empfehlung gebe ich dennoch, für Jugendliche wie auch Erwachsene.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Viele vertrauen der Anonymität des Internets. Doch was passiert, wenn man die Grenzen der Anonymität überschreitet? Linda, ein 15 jähriges Mädchen entdeckt das Internet für sich und holt sich damit Ihren größten Albtraum nach Hause. Was wie ein kleiner Jungenstreich bei Linda beginnt, endet in einer stetigen Beobachtung, Erpressung und Verfolgung im virtuellen und realen Leben. Schon bald hat Lindas Stalker ihr Leben fest im Griff und spielt mit ihr, so wie er es möchte. Schlieper gelingt es außerordentlich gut die Ängste, Verzweiflung und Sehnsüchte eines Teenies widerzuspiegeln, die mit jedem weiteren Tag an die Grenzen ihrer Kräfte stößt. Diesen Thriller kann man einfach nicht bei Seite legen, man verschlingt ihn.Absolut lesenswert, jedoch gibt es ein Stern Abzug für das abstruse Ende.
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