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Angst
 
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Angst [Hörbuch-Download]

von Robert Harris (Autor), Hannes Jaenicke (Erzähler)
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
CD Preis: EUR 19,99
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 6 Stunden und 53 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 8. Dezember 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006JQ3QM8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Für die Öffentlichkeit ist er ein Unbekannter, aber in den geheimen inneren Zirkeln der Superreichen ist Alex Hoffmann eine lebende Legende - ein visionärer Wissenschaftler, der eine Software entwickelt hat, die an den Börsen der Welt Milliardengewinne erzielt. Nun hat es jemand auf ihn abgesehen, und es beginnt für ihn eine albtraumhafte Zeit aus Angst und Schrecken.
©2011 Heyne Verlag; (P)2011 Random House Audio

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Psycho-Thriller "Angst" von Robert Harris erschien 2011 unter dem treffenderen englischen Originaltitel "The Fear Index". Normalerweise beziehe ich meine Romane aus der Stadtbibliothek und müsste auf dieses Buch noch ein paar Jahre warten - doch dieses Mal verdanke ich einem "Mitbringsel" von Freunden den Zugang zu einem relativ aktuellen Roman.

Harris - Jahrgang 57 - hat nun schon einiges geschrieben, darunter den Bestseller "Vaterland", aber auch das Buch "Ghost", das von Roman Polanski 2010 mit Ewan McGregor und Pierce Brosnan verfilmt worden ist - ein Schicksal, das Büchern von Harris sicher zu sein scheint.

Wer über Interesse an oder gar Insider-Kenntnisse in den zwei Haupt-Hintergrundthemen des Buchs, nämlich "spekulative Investments" und "künstliche Intelligenz" verfügt, könnte von diesem bis zur letzten Seite packenden Roman ebenso begeistert sein wie der Rezensent.

Der KI-Spezialist Alex Hoffmann betreibt mit dem Banker Quarry einen hoch spekulativen und fast ausschließlich Software-gesteuerten Hedgefonds in Genf. Doch eines Nachts dringt ein Ungekannter in Hoffmanns mit extremem Aufwand gesicherte Villa ein - ein erstes Ereignis in einer Kette von Katastrophen, die in einen Albtraum von Paranoia und Gewalt führen.

Den Bogen spannen in sehr schöner Weise Zitate - vorwiegend von Darwin - welche die einzelnen Kapitel einleiten.

Noch nie habe ich irgendwo eine Darstellung spekulativer Investments gefunden, die dermaßen kenntnisreich und "echt" wirkte. Auch das Szenario um das Thema "KI" konnte überzeugen. Um einen Vergleich anzustellen: das Recherche-Niveau liegt mindestens auf dem berühmter Kollegen wie Schätzing oder Crichton.

Wenn überhaupt, störte lediglich eine gewisse Technik- und Titel-Gläubigkeit, ohne die aber dieses Buch auch nicht denkbar gewesen wäre.

Aber Harris ist auch ein exquisiter Erzähler - und Wolfgang Müller ein vorzüglicher Übersetzer. Zufällig lese ich gerade mal wieder einen Roman von Crichton: vergleichsweise wirkt die Sprache dort geradezu unbeholfen. Dialoge, wie man sie in "Angst" findet, gehören zum Besten, was dieses Genre zu bieten hat. Das ist nicht schnell runtergeschrieben, sondern überlegt und intelligent - oft auch ausgesprochen witzig, ironisch oder sogar sarkastisch. Besonders hat es mir ein Clinton-Zitat angetan, das ich leider nicht mehr zu finden scheine - nun gut, darauf kann man sich eben freuen.

Kurzum: Ich war begeistert, ebenso meine Frau - in zwei Tagen hatten wir beide die 382 Seiten geradezu verschlungen. Es soll aber nicht verschwiegen werden, dass der Roman wohl nicht jedem liegt - aber das kennt man bereits analog von den oben angeführten Autoren, die ebenso auf einen Mix aus gut recherchierten Hintergründen und einem Psycho-Thriller bauen: Das sind keine Bücher für Jedermann, aber wo es passt, kann man wohl nichts Besseres finden.

Noch eine Randbemerkung: Ich fand den relativ großen Satz mit breiten Rändern und einer gut lesbaren Seriphenschrift sehr angenehm.

jury 5* A0884 19.2.2012eg
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Mensch als Auslaufmodell 14. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Wie aus dem Nichts bricht die Welte des Dr. Alexander Hoffmann auseinander. Die Welt, die da auseinanderbricht, hat mit der Lebensrealität eines durchschnittlichen Menschen nichts gemein. Hoffmann ist ein genialer Physiker, der es nach brotlosen Jahren beim CERN in Genf mit einem revolutionären Algorithmus im Investmentgeschäft in kurzer Zeit zu einem Milliardenvermögen gebracht hat. Da kann er sich dann ohne nachzudenken eine mehrere Millionen teure Villa in Genf leisten und sich unter anderem der Sammlung von wertvollen Bücher-Erstausgaben widmen, wobei er pro Sammlerstück schon mal 50'000 Franken ausgibt. Hoffman ist verheiratet, ungewollt kinderlos, und seine Frau beginnt sich in der sterilen Gefühlskälte der Finanz- und Dplomatiemetropole Genf ihr eigenes wärmendes Universum zu erschaffen, indem sie sich als Künstlerin zu betätigen beginnt. Hoffmanns Partner in seinem Hedge Fonds, Hugo Quarry, ist ein eingebildeter südenglischer Kotzbrocken, der die wissenschaftliche Energie des von Natur aus bescheidenen Hoffmann intrigant zu kanalisieren weiss und bereit ist, auf dem Weg zum finanziellen Erfolg so ziemlich alles auf der Strecke zu lassen, Moral inbegriffen, nicht aber sein über die Massen exaltiertes Ego.

Der Untergang der Welt des Alexander Hoffmann beginnt harmlos, und doch wird dem Leser schnell klar, dass hier für den sympathischen Amerikaner mit der Introvertiertheit des genialen Naturwissenschafters der Weg in den Abgrund vorgezeichnet wird. Hoffmann geht diesen Weg wacker, denn die Zerstörung seines Lebens und seines Lebenswerks scheint perfid geplant und so versteht auch der geniale Physiker, durchaus vertraut mit allen erdenklichen komplexen Denkmodellen vorerst nicht die Formel, die hier für seinen Untergang entwickelt wurde. Verstört wie ein verletzter und blutender Stier nimmt er den Kampf auf und verteidigt seine Existenz. Doch genau so, wie Hoffmann irgendwo in den Weiten des Internets nicht wirklich nachvollziehbar sein Geld verdient, so ist auch sein imaginärer Gegner zunächst unsichtbar und irreal. Freund und Feind sind gleichermassen überall und nirgends - eine schöne Metapher auf die Verlorenheit des modernen Menschen.

Robert Harris hat einen unerwarteten Roman geschrieben. Derweil seine Leser ungeduldig auf den letzten Teil der Trilogie über das Leben des Cicero warten, überfällt er den Buchmarkt mit einer unheimlichen Parabel auf das sinnentleerte, entfremdete und ungebremste Gewinnstreben unsichtbarer Hedge Fonds-Mogule, die irgendwo in einer der Finanzkapitalen des globalen Dorfs kaltblütig und emotionslos im Minutentakt Millionen generieren. Wo alles in Geld aufgewogen wird und Gefühle ausschliesslich artifiziell sind und einzig der Durchsetzung von gewinnbringenden Strategien dienen, da gleicht der Mensch nur noch einem biologischen Organismus, der sich auf der Suche nach Geld durch ein feindliches Universum tastet und alles aus dem Weg räumt, was sich ihm entgegenstellt.

Harris zeigt uns ein apokalyptisches Bild des Innenlebens heutiger Menschen. Hoffmann und seine Frau scheinen eigentlich zu den "Guten" zu gehören. Trotzdem sind sie längst korrumpiert durch das schnelle Geld, das sich ohne Schweisstropfen am Bildschirm machen lässt. Und wir, die Leser sind, so lässt der Roman vermuten, längst selbst unterweg mit Dr. Alexander Hoffmann, blind für unser Schicksal, und lassen uns naiv vom Bösen schubsen, immer schön auf den geplanten Untergang zu. Nun sind das nicht unbedingt neue Einsichten, die Harris mit seinem Buch mitliefert. Insgesamt wirkt seine zivilisatorische Botschaft irgendwie altbekannt und dafür mache ich auch einen Punkt Abzug.

Trotz der Botschaft und der Stimmung, die der Roman mit sich trägt: hier handelt es sich um einen spannenden und äusserst unterhaltenden Roman mit glaubhaften Charakteren. Modern und kompromisslos sowie bildhaft in der Sprache ist "Angst" eine fesselnde Lektüre.
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73 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von someone
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich hatte mehr erwartet: Nach den vollmundigen Rezensionen in Zeitung und Radio habe ich damit gerechnet, dass ein Teil unserer aktuellen Euro-Krise aufgearbeitet oder zumindest eingearbeitet wird. Zwei mal nimmt Harris Bezug auf Griechenland - zwei mal ist der Bezug künstlich und für die durchaus spannend erzählte Geschichte keinesfalls erforderlich.
Das Buch ist weder sonderlich gut geschrieben, noch ist die Story neu: Ein genialer, aber sozial verarmter Wissenschaftler erfindet einen Algorithmus, der sich im Netz verselbständigt und unkontrollierbar wird. Eine Mischung aus Orwells 1984 und Stolls Kuckucksei, nur das beide wesentlich besser geschrieben waren. Einzig der voll automatisierte Handel sollte uns aufhorchen lassen - ein Punkt für Harris.
Von der Story bin ich enttäuscht. Sie enthält einige handwerkliche Fehler (da steht der Dow mal bei 260, und auf der nächsten Seite fällt er um 300 Punkte), zudem hat sich der Autor bei seinen Recherchen an einigen Stellen auch schlecht beraten lassen. Ohne zuviel verraten zu wollen: Die Art Fußböden, die am Ende eine große Rolle spielen, wird es in der Realität niemals in einem solchen Gebäude geben...
Den Bezug zur Gegenwart und unserer Krise nutzt Harris geschickt für sich aus. Für meine Begriffe ist das aber vor allem ein Marketing-Trick: Wer wie ich darauf gehofft hat, einen Krimi mit wirklich aktuellem Bezug zur Krise zu lesen, wird enttäuscht. Es ist und bleibt eben ein Harris: Seicht - aber durchaus spannend und ohne Längen. Ich hatte "Angst" nach wenigen Stunden durch und habe während dieser Zeit kaum meine Umwelt wahrgenommen. Das ist ein gutes Zeichen, und nur deswegen bekommt Harris auch noch einen dritten Stern. Die Sprache der Finanzwelt muss man vorher nicht kennen. Harris ist ja auch nicht, wie in einer anderen Rezension angemerkt, angetreten, um uns den Börsenhandel zu erklären.

An der Erfolg von Vaterland konnte bisher kein Harris-Roman anknüpfen - Angst kann das auch nicht und bleibt sogar noch hinter Pompeji zurück.

Fazit: Wer keinen Bezug zur Finanzkrise erwartet, wird in diesem Buch einige Stunden Zerstreuung ohne Tiefgang finden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Überraschung
nicht umsonst ist R. Harris ein sehr viel gelesener Autor. In diesem Buch wurde mir nicht nur die irren Konstruktionen der Finanzwelt erläutert, sondern spannende Wendungen/... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von C. Kollmann veröffentlicht
na und?
Also ich hatte mir mehr versprochen von diesem Buch.
Der einzige Grund das Buch nach ca. 100 Seiten nicht aus der Hand zu legen war: wie endet es. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Karl-Heinz Brückmann veröffentlicht
Sehr empfehlenswert
Ein Buch, das man nicht mehr weglegen kann! Selbst für Nichtkenner der Finanzwelt kann man hier dem Geschehen sehr gut folgen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Manfred Gehann veröffentlicht
Keine Angst - Nicht einmal ein spannender Thriller
Robert Harris gewährt einen Blick in die exzentrische Welt eines superreichen Finanzgenies. Dr. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von RainLeser veröffentlicht
Wissenschaftler schafft Gelddruckmaschine"
Der Physiker Dr. Alexander Hoffmann hat bereits während seiner Tätigkeit am CERN Forschungszentrum an der Entwicklung von Computersoftware zu künstlicher Intelligenz... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von McFayden veröffentlicht
Na ja....
Das Buch liest sich schnell und ist am Anfang sogar ziemlich spannend. Das letzte Drittel fand ich zu verwirrend. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von O. Lion veröffentlicht
Ein Teilchenbeschleuniger ist dieses Buch
Ein Thriller, wie ein Teilchenbeschleuniger.
Harris, zeigt das er die Materie kennt, um
folglich spannende Thriller zu schreiben.

Anja Ciaxz
27. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ciaxz, Anja veröffentlicht
Spannend bis fast zum Schluß
Das Buch ist über weite Strecken richtig spannend, manchmal etwas langatmig und der Schluß in sich nicht unbedingt logisch. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lutze veröffentlicht
Aus der Retorte
Harris ist ein intelligenter, konzentrierter Geschichtenschreiber, aber wenn so einer kein Thema hat, in das er kein eigenes Herzblut investieren kann, kommt trotz allen guten... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Lothar Müller-Güldemeister veröffentlicht
Alles andere als furchterregend
Der Autorenname steht für anspruchsvolle Spannungsliteratur. Doch sein neuer Thriller überzeugt nicht ' der Clou, der ihm zugrunde liegt, ist trotz aktuellem... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von DonMarcello.de veröffentlicht
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