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Angst vorm Fliegen. Roman.
 
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Angst vorm Fliegen. Roman. [Broschiert]

Erica Jong
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: N.-A. (Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596220807
  • ISBN-13: 978-3596220809
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,2 x 2,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Erica Jong
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Angst vorm Fliegen
OT Fear of FlyingOA 1973 DE 1976 Form Roman Epoche Moderne
Mit über 15 Millionen verkauften Exemplaren gilt Angst vorm Fliegen als feministischer Klassiker, der zu Beginn der 1970er Jahre in den USA mit sämtlichen Tabus brach, die bei einem Roman von einer Frau besonders im Hinblick auf sexuelle Themen bestanden.
Inhalt: Isodora Wing, eine 29-jährige amerikanische Schriftstellerin, reist mit ihrem Mann, dem Psychoanalytiker Dr. Bennett Wing, nach Wien zu einem Psychoanalytikerkongress. In der Maschine, die sie trotz ihrer Flugangst bestiegen hat, sitzen 117 Psychoanalytiker, von denen sechs sie schon therapiert haben und der siebte ihr Ehemann ist. Den achten, Adrian, trifft sie in Wien und erkennt ihn als ihre »Traumnummer«, denn Isodora ist die Erfinderin des »Spontanficks« (zipless fuck) – der Vorstellung von einer rein körperlichen Liebe.
Die Begegnung mit Adrian ist der Ausgangspunkt für Isodoras Zerrissenheit zwischen Bennett, Adrian und ihr selbst. Sie entscheidet sich zunächst für eine Europareise mit Adrian, um am Ende jedoch zu ihrem Ehemann zurückzukehren. Ob sie Bennett auf ihrem weiteren Weg als Gefährten wählt, bleibt offen. Entscheidend für sie ist, dass sie diese Möglichkeit der Wahl erkannt und angenommen hat.
Aufbau: Strukturbildend für den Roman sind zwei Bewegungen: das Fliegen (»to fly« im Englischen mit der doppelten Bedeutung von »fliegen« und »fliehen«) und die im US-amerikanischen Kino und Roman vielfach verwendete Autofahrt. Isodoras Flugangst steht metaphorisch für ihre Angst vor der Unabhängigkeit, für die Frage nach Bindung auf der einen und der freien Existenz als Schriftstellerin auf der anderen Seite. Die Autofahrt bietet dem Alter Ego der Autorin, die bewusst mit den Kategorien Realität, Fiktion und der eigenen Biografie spielt, die Möglichkeit der Reflexion und des Erzählens. So erfahren die Leser vom bisherigen Leben Isodoras und von ihrem therapeutisch begleiteten Weg zum Schreiben. Jedem Romankapitel ist ein Motto vorangestellt. Zusätzlich gibt es Gedichte von Isodora und kleine Exkurse, wie z. B. zum Thema »Die Weltgeschichte gesehen durch die Toilettenbrille« oder zur »Traumnummer« in einem Zugabteil.
Wirkung: Bereits in den ersten vier Jahren nach Erscheinen wurden über sechs Millionen Exemplare des Romans verkauft. Angst vorm Fliegen wurde international hoch gelobt (u. a. von Henry R Miller und John R Updike) und war auch in Europa auf vielen Bestsellerlisten zu finden. Jong hat die (sexuellen) Abenteuer ihrer Heldin zu einer Zeit frei und offen geschildert, als eine fluchende Frau in Amerika noch missachtet wurde – oder groß herauskam. B. Br.

Kurzbeschreibung

Isadora Wing, die selbstkritische junge Amerikanerin, ist eine der vergnügtesten und rührendsten Heldinnen der Gegenwartsliteratur - eine entwaffnende und hinreißende Anti-Heldin.
Immer auf der Suche nach Erlösern, Sinneslust und Sicherheit, ständig auf Trab und von einer Angst in die andere fallend, versucht sie sich Klarheit zu verschaffen, wer sie ist, was sie will, was sie noch lieber will, und woran es liegt, daß selten geht, was sie am liebsten will.
Die Geschichte beginnt mit Isadoras Angst im Flugzeug auf dem Weg von New York zu einem Psychoanalytikerkongreß nach Wien, an dem ihr Mann teilnehmen und über den sie einen Artikel schreiben wird. Die Maschine ist vollbesetzt mit Psychoanalytikern. Bei sechs von ihnen war Isadora schon in Behandlung, mit dem siebten ist sie verheiratet und mit einem achten wird sie in Wien eine heftige Affäre haben. Hin und her gerissen zwischen dem achten, Adrian, und dem siebten, Ehemann Bennett, erlebt Isadora bei ihrer Odyssee kreuz und quer durch Europa alle Wonnen und Qualen der Leidenschaft, um am Ende zu erkennen, daß auch das totale Ausleben aller sexuellen Tag- und Nachtträume noch niemanden zu einem freien Menschen macht.
Über Isadoras sexuelle Abenteuer und Mißgeschicke berichtet Erica Jong mit Witz, furiosem Temperament und einer Freimütigkeit, wie sie bisher männlichen Autoren vorbehalten schien.
Von Henry Miller, John Updike und der internationalen Kritik als literarisches Ereignis gefeiert, hat der Roman in den USA Auflagen in Millionenhöhe erreicht und eroberte auch in Europa die Spitzenplätze der Bestsellerlisten.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Angst vorm Lesen, 12. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Angst vorm Fliegen (Gebundene Ausgabe)
Der Roman wurde in den 70-ziger Jahren des zurueckliegenden Jahrhunderts veroeffentlicht und sorgte fuer Furore. Sicherlich ist sein "Wert" dem Umstand zuzuschreiben, dass mit diesem Roman Frauen das gleiche sexuelle Gebaren zugestanden wurde wie Maennern. Isodora Wing nimmt sich die Maenner, wie sie ihr begegnen. Sie gehoert der wohlhabenden Oberschicht Amerikas an, die gut versorgt und priviligiert, nur Rechte kennt und ein mehr oder weniger sorgenfreies Leben fuehrt . Doch ihr Leben ist ohne Sinn und Ziele, ihre Persoenlichkeit derart verkorkst, dass sie nicht in der Lage scheint, normale Beziehungen zu anderen Menschen und zu Maennern aufbauen zu koennen. Auf der einen Seite sehr liberal, weltoffen und bereit, alles in Frage zu stellen (z.B. Monogamie), auf der anderen Seite nicht stark genug, den Fesseln er eigenen Erziehung zu entkommen und in Unabhaengigkeit und Freiheit zu leben. Letztendlich ist auch sie zum Scheitern verurteilt, da es ihr an der dafuer notwendigen Courage fehlt, Erkenntnisse umzusetzen und nicht nur gegen bestehende Werte zu rebellieren. Ein Roman, der ueber Grenzen hinauszugehen versucht, ein bisschen rebelliert aber nicht wirklich reformiert. Relikt aus einer vergangen Zeit. Leider nicht mehr.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Freiheitssuche des Establishment, 9. Juli 2004
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Angst vorm Fliegen (Broschiert)
Die dreißigjährige us-amerikanische Protagonistin Isodora Jong sucht nach Ihrem Weltverständnis. Eingebetet in die siebziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts und verheiratet mit einem Psychoanalytiker zählt sie zur Bourgeoisie, die jenseits des Vietnam- krieges und fern von den weltweiten Studentenunruhen nach ihrem Selbst forscht.

Nach zahlreichen Affären und ebenso vielen psychologischen Therapien, wird sie sozusagen vom Leben selbst therapiert. Die leidenschaftliche Liebe zu dem schönen Mann Adrian führt sie nach Europa. Die verschiedenen Aufenthaltsorte hier mit ihren markanten örtlichen Eigenschaften werden zu Lebensstationen der Erkenntnis. Neben dem aktuellen Geschehen steht immer zeitgleich der Blick zurück in die Vergangenheit. So wird die spannende und leidenschaftlich erzählte Hauptgeschichte durch wichtige Situationen stückweise zu einem vollständigen Bild über Isodora ergänzt. So lernt Isodora, und mit ihr der Leser, sich selbst zu erkennen. Die Folgen ihres neuen Selbstbewusstseins bleiben am Ende des Romans offen und werden erst in einem Folgewerk beantwortet.

Das sehr erotisch geschriebene Buch fand gleich nach seinem Erscheinen weltweite Beachtung. Die Kritik war widersprüchlich. Die Rede war von einem neuen weiblichen Henry Miller, von einer femme fatale. Das Buch löste Kontroversen aus. Unstrittig ist es auch heute noch ein Zeitzeugnis einer wohlhabenden Gesellschaftsschicht im modernen Nachkriegsamerika. Der Leser erlebt eine kompakt und flott erzählte Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung erzeugt ständig Negier auf den Fortgang. Mann/Frau sollte diese Buch gelesen haben, weil es auch heute noch immer Gegenstand zahlreicher Diskussionen ist.

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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen aus dem Leben gegriffen, 22. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Angst vorm Fliegen (Gebundene Ausgabe)
isadora (amerikanische jüdin, ich-erzählerin und unübersehbar alter-ego der autorin) mag deutschland nicht - und wien noch weniger. das ist am anfang ein bisschen hart zu akzeptieren, und hat offensichtlich einige leser schockiert.
sexualverhalten und geschlechtsorgane werden beim namen genannt.
das hat ebenfalls einige leser schockiert, und andere dazu verleitet, einen erotikroman zu erwarten. diese waren dann verständlicherweise enttäuscht.
diese NEBENSÄCHLICHKEITEN sollten einen aber nicht davon abhalten, dieses fröhliche, intelligente und wirklich aus dem leben gegriffene buch zu genießen. stilistisch und inhaltlich eine verrückte mischung aus woody allen und hera lind, mit einer prise joyce dabei.
isadora glaubt, dass alle deutschen nazis sind und alle österreicher deutsche. Isadora hat ihre tage und kein tampon zur hand. Isadora will ihrem mann treu sein und sie will wilden sex mit ihrem liebhaber. isadora hält nichts auf psychoanalytiker und geht trotzdem immer wieder hin.
sie will das, was sie nicht bekommen kann, ist unlogisch, voller vorurteile und ambivanlenzen - und ehrlich genug, das nicht zu beschönigen. und das macht sie mir so lieb - denn so sind wir menschen (bestimmt nicht nur die frauen) eben - oder?
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