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Angst vorm Fliegen: Roman Taschenbuch – 1. April 2004

3.3 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Taschenbuch, 1. April 2004
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Angst vorm Fliegen
OT Fear of FlyingOA 1973 DE 1976 Form Roman Epoche Moderne
Mit über 15 Millionen verkauften Exemplaren gilt Angst vorm Fliegen als feministischer Klassiker, der zu Beginn der 1970er Jahre in den USA mit sämtlichen Tabus brach, die bei einem Roman von einer Frau besonders im Hinblick auf sexuelle Themen bestanden.
Inhalt: Isodora Wing, eine 29-jährige amerikanische Schriftstellerin, reist mit ihrem Mann, dem Psychoanalytiker Dr. Bennett Wing, nach Wien zu einem Psychoanalytikerkongress. In der Maschine, die sie trotz ihrer Flugangst bestiegen hat, sitzen 117 Psychoanalytiker, von denen sechs sie schon therapiert haben und der siebte ihr Ehemann ist. Den achten, Adrian, trifft sie in Wien und erkennt ihn als ihre »Traumnummer«, denn Isodora ist die Erfinderin des »Spontanficks« (zipless fuck) – der Vorstellung von einer rein körperlichen Liebe.
Die Begegnung mit Adrian ist der Ausgangspunkt für Isodoras Zerrissenheit zwischen Bennett, Adrian und ihr selbst. Sie entscheidet sich zunächst für eine Europareise mit Adrian, um am Ende jedoch zu ihrem Ehemann zurückzukehren. Ob sie Bennett auf ihrem weiteren Weg als Gefährten wählt, bleibt offen. Entscheidend für sie ist, dass sie diese Möglichkeit der Wahl erkannt und angenommen hat.
Aufbau: Strukturbildend für den Roman sind zwei Bewegungen: das Fliegen (»to fly« im Englischen mit der doppelten Bedeutung von »fliegen« und »fliehen«) und die im US-amerikanischen Kino und Roman vielfach verwendete Autofahrt. Isodoras Flugangst steht metaphorisch für ihre Angst vor der Unabhängigkeit, für die Frage nach Bindung auf der einen und der freien Existenz als Schriftstellerin auf der anderen Seite. Die Autofahrt bietet dem Alter Ego der Autorin, die bewusst mit den Kategorien Realität, Fiktion und der eigenen Biografie spielt, die Möglichkeit der Reflexion und des Erzählens. So erfahren die Leser vom bisherigen Leben Isodoras und von ihrem therapeutisch begleiteten Weg zum Schreiben. Jedem Romankapitel ist ein Motto vorangestellt. Zusätzlich gibt es Gedichte von Isodora und kleine Exkurse, wie z. B. zum Thema »Die Weltgeschichte gesehen durch die Toilettenbrille« oder zur »Traumnummer« in einem Zugabteil.
Wirkung: Bereits in den ersten vier Jahren nach Erscheinen wurden über sechs Millionen Exemplare des Romans verkauft. Angst vorm Fliegen wurde international hoch gelobt (u. a. von Henry R Miller und John R Updike) und war auch in Europa auf vielen Bestsellerlisten zu finden. Jong hat die (sexuellen) Abenteuer ihrer Heldin zu einer Zeit frei und offen geschildert, als eine fluchende Frau in Amerika noch missachtet wurde – oder groß herauskam. B. Br. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buchrückseite

der klassiker der erotischen frauenliteratur

Die Schriftstellerin Isadora Wing ­reist trotz ihrer Flugangst mit ihrem Mann Bennett, einem Psycho­analytiker, nach Wien. Dort lernt sie seinen Berufs­genossen Adrian kennen, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt.­ Hin und her gerissen zwischen diesen beiden Männern, erkennt Isadora­ am Ende ihres Abenteuers, daß auch das Ausleben ihrer erotischen ­Phantasien sie noch nicht zu einem freien Menschen macht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Miranda Flyn am 3. Februar 2012
Format: Taschenbuch
Manchmal verstehe ich nicht, wie Leser dazu kommen unterirdische Rezensionen über Bücher zu verfassen, die sie entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben, weil sie nicht in der Lage waren( aus welchen Gründen auch immer) sie richtig zu lesen. Dieses Buch ist weder ein Relikt noch obszön oder unnötig. Es ist der ehrliche Bericht einer in jeder Hinsicht verwirrten jungen Frau. Es ist eine Reise zu sich selbst, denn wenn man dieses Buch in aller Ehrlichkeit liest, wird man (falls man eine Frau ist) viel von sich selbst darin wiederfinden, was natürlich erschreckend ist, denn viel hat sich in der Beziehung, Mann Frau seither anscheinend nicht getan. Die Abscheu der Protagonistin gegen das deutsche Volk ist absolut nachvollziehbar. Sie beschreibt sehr realitätsnah, den Mief der 60er und 70er Jahre, die Verlogenheit, die in der Zeit, nach dem zweiten Weltkrieg herrschte- in dieser Beziehung hat sich, Gott sei Dank, mehr getan. Verwunderlich finde ich, dass sich deswegen(den Äußerungen der Autorin) anscheinend immer noch Menschen angegriffen fühlen...
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Format: Broschiert
"Angst vorm Fliegen" hat mich nachhaltig beeindruckt, vielleicht sogar gerettet. Ein grosses Wort? Vielleicht! Mir jedenfalls half es, aus meinem Korsett zu steigen & zu begreifen, dass auch ich fliegen möchte- & das dies völlig legitim ist. Frau hat Phantasien im Hirn in den unmöglichsten Situationen. Frau traut sich nicht,diese auszusprechen, manchmal zu Ende zu denke- geschweige denn diese auszuleben- ich denke dieser Zustand hat sich nicht verändert- bis heute. Die Klischees die uns Moral und Anstand aufzwängen, lassen selten ein offenes Gespräch darüber zu. Gespräche, die helfen könnten, eigene Wünsche aus dem Bauch heraus- hinauf in den Kopf zu holen und selbige wieder zurückzusenden- auch an den Ort unterhalb des Bauches. Mich hat das Buch derat befreit- es hat mir Mut gemacht. Alte Götter und Göttinnen sind tot, ich heilige jetzt völlig anderen- und dies ganz offen. Mein Selbverständnis als Frau mit all meinen Wünschen , Ängsten und Neuröschen hat sich entwickelt. Die Sprache, welche die Jong wählt, mag einige befremden- doch für gewisse Zustände im Leben, wären die geglätteten, netten, metaphorisch anständig umschriebenen Wortfindungen wohl verfehlt. Frau fragt sich, was sich in den Köpfen abspielt. Gibt es nicht auch in der Phantasie eine derbere Sprache, die letztenendes sehr viel genauer ist, weil in der Phantasie Frau allein und unbeobachtet abheben kann. Schuldgefühle deshalb? Nein. Es ist herrlich. Wenn wirklich ein Mann ins Traumflugzeug mit einsteigt- nicht auszudenken, welche Ein.- und Anblicke Frau dann erhalten würde.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe
isadora (amerikanische jüdin, ich-erzählerin und unübersehbar alter-ego der autorin) mag deutschland nicht - und wien noch weniger. das ist am anfang ein bisschen hart zu akzeptieren, und hat offensichtlich einige leser schockiert.
sexualverhalten und geschlechtsorgane werden beim namen genannt.
das hat ebenfalls einige leser schockiert, und andere dazu verleitet, einen erotikroman zu erwarten. diese waren dann verständlicherweise enttäuscht.
diese NEBENSÄCHLICHKEITEN sollten einen aber nicht davon abhalten, dieses fröhliche, intelligente und wirklich aus dem leben gegriffene buch zu genießen. stilistisch und inhaltlich eine verrückte mischung aus woody allen und hera lind, mit einer prise joyce dabei.
isadora glaubt, dass alle deutschen nazis sind und alle österreicher deutsche. Isadora hat ihre tage und kein tampon zur hand. Isadora will ihrem mann treu sein und sie will wilden sex mit ihrem liebhaber. isadora hält nichts auf psychoanalytiker und geht trotzdem immer wieder hin.
sie will das, was sie nicht bekommen kann, ist unlogisch, voller vorurteile und ambivanlenzen - und ehrlich genug, das nicht zu beschönigen. und das macht sie mir so lieb - denn so sind wir menschen (bestimmt nicht nur die frauen) eben - oder?
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Format: Taschenbuch
Die dreißigjährige us-amerikanische Protagonistin Isodora Jong sucht nach Ihrem Weltverständnis. Eingebetet in die siebziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts und verheiratet mit einem Psychoanalytiker zählt sie zur Bourgeoisie, die jenseits des Vietnam- krieges und fern von den weltweiten Studentenunruhen nach ihrem Selbst forscht.
Nach zahlreichen Affären und ebenso vielen psychologischen Therapien, wird sie sozusagen vom Leben selbst therapiert. Die leidenschaftliche Liebe zu dem schönen Mann Adrian führt sie nach Europa. Die verschiedenen Aufenthaltsorte hier mit ihren markanten örtlichen Eigenschaften werden zu Lebensstationen der Erkenntnis. Neben dem aktuellen Geschehen steht immer zeitgleich der Blick zurück in die Vergangenheit. So wird die spannende und leidenschaftlich erzählte Hauptgeschichte durch wichtige Situationen stückweise zu einem vollständigen Bild über Isodora ergänzt. So lernt Isodora, und mit ihr der Leser, sich selbst zu erkennen. Die Folgen ihres neuen Selbstbewusstseins bleiben am Ende des Romans offen und werden erst in einem Folgewerk beantwortet.
Das sehr erotisch geschriebene Buch fand gleich nach seinem Erscheinen weltweite Beachtung. Die Kritik war widersprüchlich. Die Rede war von einem neuen weiblichen Henry Miller, von einer femme fatale. Das Buch löste Kontroversen aus. Unstrittig ist es auch heute noch ein Zeitzeugnis einer wohlhabenden Gesellschaftsschicht im modernen Nachkriegsamerika. Der Leser erlebt eine kompakt und flott erzählte Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung erzeugt ständig Negier auf den Fortgang. Mann/Frau sollte diese Buch gelesen haben, weil es auch heute noch immer Gegenstand zahlreicher Diskussionen ist.
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