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am 27. Oktober 2005
Ich bin zugegeben kein ausgewiesener Kierkegaard-Experte und kann darum nicht differenziert beurteilen, ob der Autor Kierkegaards philosophischem Werk in jeder Nuance gerecht wird. Was ich dagegen definitiv sagen kann, ist, dass Gron in kompetenter Weise in Grundzüge von Kierkegaards Denken einführt, weil er Komplexes nicht ungerechtfertigt vereinfacht, sondern Probleme verständlich aufzeigt und deutlich macht, wie vielschichtig Kierkegaards Denken war. Auf Biographisches wird verzichtet, da es in diesem Buch allein um das philosophische Denken geht.
Den Hauptteil nimmt dabei die Analyse des Angstbegriffes ein, da die Angst eine Grundlage der Kierkegaard'schen Philosophie ist. Des weiteren analysiert Gron den Existenz, Verzweiflungs- und Freiheitsbegriff Kierkegaards sowie die Bedeutung von Ethik und Religion. Alle wichtigen Werke, von „Der Begriff Angst" über „Die Krankheit zum Tode" bis zu „Entweder/Oder" werden zitiert und gedanklich verbunden, um die Philosophie Kierkegaards, die ausdrücklich nicht als System konzipiert waren (Kierkegaard war der Überzeugung, dass dies nur Gott zukommt) als gedankliche Einheit nahe zu bringen.
Wem nützt also diese Einführung? Vorrangig jenen, die schon Zugang zu Kierkegaard gefunden haben und mit Grundzügen seiner Philosophie vertraut sind. Als Einstieg ist das Buch ebenfalls geeignet, jedoch durch den Rückgriff auf viele Werke Kierkegaards vergleichsweise komplex und ohne biographischen Bezug. Schade auch, dass die Nachwirkung Kierkegaards, der zu Recht als Begründer des Existenzialismus gilt und Denker wie Sartre beeinflusste, nicht beschrieben wird.
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am 15. Mai 2013
Das Buch hält weit mehr als es im Titel verspricht. Denn es ist nicht nur eine sehr gute und verständlich geschriebene Darstellung des Angstbegriffs, sondern zugleich eine exzellente Hinführung zu Kierkegaards Werk insgesamt. Sehr schlecht ist nur die Bibliographie (189f), da sie alle wichtigeren Forschungsbeiträge - z.B. von W. Janke, J. Hennigfeld, M. Bösch, A. Bösl u.a. - im Blindflug übergeht.
Dass der Begriff Angst ein "Schlüsselwerk" (9) für SK ist, hat Grön mit seiner Darstellung sehr schön gezeigt - von seiner Wirkungsgeschichte einmal ganz zu schweigen. Gelungen (und von U. Lincoln sehr gut aus dem Dän. übersetzt)!
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