Ich habe seit 6 Jahren einen Hund, den ich psychisch traumatisiert aus dem Tierschutz übernommen habe. Ich habe damals verzweifelt nach guter literarischer Anleitung gesucht und nicht viel Verwertbares gefunden. Mittlerweile haben wir die meisten Probleme im Griff ( mit viel, viel Geduld und auch professionellen Tips von den Profis aus der Hundeschule). Rückblickend muss ich sagen, dass alle erfolgreich überwundenen Ängste von mir, ohne es zu wissen nach den D.O.G.S- Prinzipien "therapiert" wurden. Das Buch habe ich mir eigentlich nur interessehalber gekauft, nicht weil ich das Gefühl hatte, mit meiner Hündin noch etwas erarbeiten zu müssen. Beim Lesen fiel mir dann auf, dass es durchaus für einige Unsicherheiten, die noch immer bei meinem Hund bestehen und von denen ich dachte, " damit muss man halt leben" noch weitere Ansatzpunkte gibt. Z.B. Angst vor Staubsauger ( Hund verkriecht sich zwar nicht mehr im Schrank hat aber auch nach Jahren des gemeinsamen Zusammenlebens noch Streß beim Wohnungsputz), Angst vor Gewitter und Silvester ( Geräusch-CD beeindruckt aber nicht)usw... Den Kritikern sei gesagt, dass kein Buch der Welt sämtliche möglichen Angstprobleme abhandeln kann. Dafür ist es ein zu großes Feld und Patenrezepte, die bei jedem Hund helfen gibt es nicht. Ich denke bei einem wirklichen Problemhund kommt man gar nicht drumherum sich profesionelle Hilfe von einem Trainer/ in der Hundeschule zu holen. Um sich in das Thema einzuarbeiten, die Grundlagen zu verstehen und sich einige Anregungen zu holen ist das Buch absolut ausreichend und gut - wie schon oben erwähnt, das Beste, was ich zum Thema Angst bei Hunden bisher gelesen habe.