Ich bin nun sicherlich nicht das, was man einen komplett schmerzfreien (Tierhorror)Film-Fan nennen kann, aber ich habe wahrhaftig schon Schlechteres gesehen. Beim besten Willen: Was erwarten wir heutzutage noch beim Tierhorror?
Alte Schule ist schon lange weg. Es herrscht kaum noch Innovation und Atmosphäre in Filmen. Das, was wir Klischee nennen, ist einfach die Tatsache, dass es jede Idee im Film schon gegeben hat. Dass nun hier ein paar strunzdoofe Studis in der Lage sind, ein Hochsicherheitssystem zu knacken, was neben zwei quicklebendigen Säbelzahntigern auch einen Verkrüppelten rauslässt, spricht sicherlich nicht für die Qualitäten des Films, doch ist nicht gerade das (Tier-)Horrorgenre mitunter immer Eines, das manchmal auf die Bierkastenfraktion zusteuert? Mal ehrlich. Von Asylum-Produktionen (die zum Beispiel Mega Shark vs. Giant Octopus verbrochen haben...) ist der hier noch weit entfernt. Stattdessen gibt es besagte Ungereimtheiten, ganz viel Klau von Jurassic Park, ein recht abruptes Ende und massig Splatter.
Wer den Film ernst nimmt, hat gleich verloren. Aber das sollte man meines Erachtens nach auch nicht. Mal ehrlich: Muss man bei jedem Film auf jede Kleinigkeit achten? Man kann Filme auch einfach nach Gefühl schauen. Und der hier nimmt sich nun wahrlich nicht so ernst, dass man damit keinen Spaß haben könnte ;-) Und fernab davon muss ich sogar ehrlich zugeben, dass mir der Film im Tierhorrorbereich vergleichsweise gut gefallen hat.
Für Fans von B-Movies meines Erachtens nach wirklich super. Zuschauer stellen sich ansonsten einen Kasten Bier daneben oder gucken vorher einen Asylum-Film - anders ist der Film sonst wirklich nicht zu genießen.