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Angles [Vinyl LP]
 
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Angles [Vinyl LP]

The Strokes Vinyl
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Vinyl (18. März 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony (Cargo Records)
  • ASIN: B004LFO0O2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.823 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Machu Picchu
2. Under Cover Of Darkness
3. Two Kinds Of Happiness
4. You're So Right
5. Taken For A Fool
6. Games
7. Call Me Back
8. Gratisfaction
9. Metabolism
10. Life Is Simple In The Moonligh

Produktbeschreibungen

motor.de

Achtziger-Keyboards, Offbeat-Experimente, Meinungsvielfalt? Sind das die neuen Strokes? „Angles“ ist vielfältiger geraten als alle Vorgänger, auch wenn das die erste Vorabauskopplung nicht unbedingt verraten hat. „Under Cover Of Darkness“ ist ein Song, der so Strokes ist, wie man das seit den ersten Tagen kannte und womit die New Yorker vor einem Jahrzehnt blitzschnell groß geworden sind: ein gitarrengetränkter Uptempo-Smasher mit dem typischen Casablancas-Röhren als tragendes Stimmelement, einem ordentlich nach vorn shufflenden Beat, dem dezenten Energieausbruch, gefolgt vom alles wegschubsenden Break, nach dem sich der Song ordentlich gniedelnd noch irgendwie ins Ziel rettet. So weit, so gut. „I’m putting your patience to the test“ ist die erste gesungene Zeile dieses Albums, da hatte man schon ein paar Sekunden Zeit sich über die – obendrein nach billigen Keyboards klingenden – Reggae-Anleihen zu wundern, bevor „Machu Picchu“ dann immerhin noch so etwas wie den Hauch von Strokes-Aufbäumen einstreut. Es ist ein – sagen wir mal – Hinhörer zum Auftakt, der gleich klar macht, dass hier nicht mal eben zwei Handvoll Songs runtergeschrubbt werden, die dann halt das neue Strokes-Album sind. „Angles“ greift immer mal wieder auf die alten Bausteine zurück, lässt sich aber ansonsten recht viele Freiheiten, probiert mit Offbeats herum und mit New Wave-Sounds (man muss das nicht besonders gelungen finden, aber es ist auch nicht gerade zentrales Element), hält den Rahmen der Songs generell sehr viel sprunghafter und experimenteller und bietet einige Momente, die aufhorchen lassen, wie das Songintro zu „Taken For A Fool“ oder die seltsame Basssequenz in „Games“. Überhaupt: Immer wieder stolpert man dabei über seltsame Keyboardpassagen – „Games“ ist da nur die Spitze des Eisbergs – und wild durcheinandergeschüttelte Soundrückgriffe in die unterste Achtziger-Schublade, was manchem beinharten Strokes-Fan sauer aufstoßen wird. Und: Ein klassischer, ebenso weiser wie dämlicher Standard-Spruch von Plattenbossen alter Schule fällt einem prompt ein, wenn der erste Durchlauf vollzogen ist: „Wo ist der Hit?“ Den Song, der sich sofort mit Massenappeal darstellt gibt es so nicht – abgesehen vom schon erwähnten „Under Cover Of Darkness“ und vielleicht noch ein bisschen „Gratisfaction“. Das muss man auch erstmal bringen. Am Ende lässt einen "Angles" denn auch etwas ratlos zurück und man fragt sich unwillkürlich: Das war jetzt die neue Strokes? Nach fünf Jahren? Die Antwort muss natürlich lauten: Ja, gewöhnt euch dran!

Produktbeschreibungen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht meckern, genießen! 19. März 2011
Von LMZ
Format:Audio CD
Im Grunde genommen scheinen die Strokes es den Leuten ja nie recht machen zu können. Room on Fire" war angeblich zu sehr wie das Debüt, First Impressions..." wiederum zu anders....
Auch jetzt wiederholen die einschlägigen Medien wieder genau die gleichen Phrasen wie bei den letzten beiden Alben auch, hinterlassen dabei aber den Eindruck, als hätten sie die Platte nur kurz angespielt. Die Strokes zeichnet nun einmal aber aus, dass sie zwar zumeist ein paar Hördurchläufe brauchen, die Songs sich dann aber im Ohr festsetzen und auch für die nächsten siebzig Jahre auf dem MP3-Player bleiben können (auch wenn man dann sicherlich schon andere Technologien hat...). Bei anderen Bands mag es zwar sein, dass sich schneller offensichtliche "Hits" (herrjeh, besprechen wir hier etwa Mainstreamscheiße?!)herauskristallisieren, die einem dann aber nach vier Mal hören auch auf die Nerven gehen.

Ich kann jedem nur empfehlen, auch Angles" mehrere Anläufe zu geben. Mir ging es ähnlich wie einem anderen Rezensenten hier, beim ersten Durchhören war ich auch zunächst etwas enttäuscht. Nachdem ich die Platte nun aber ungefähr zehnmal gehört habe, gefällt sie mir genauso gut wie die drei Vorgänger. Irgendwo im Internet habe ich von jemandem den Kommentar gelesen, dass die Leute endlich mal über "Is this it" hinwegkommen sollten. Dem kann ich nur beipflichten. So erfrischend und ungestüm das Debüt auch war, mir persönlich haben die beiden Nachfolger immer besser gefallen.

So, nun zu den Songs auf Angles": "Machu Picchu" ist ähnlich grandios wie die Opener der letzten beiden Alben, "What ever happened" oder "You only live once", die meiner Meinung nach immer noch zu den besten Strokes-Songs gehören. Die erste Single-Auskopplung "Under cover of darkness" ist zwar sehr schön, aber eigentlich eher einer der schwächeren Songs auf "Angles".
"Games" und "Metabolism" waren für mich am schwersten zugänglich, doch mittlerweile spuken auch sie in meinem Kopf herum. Warum die meisten das düstere "You´re so right" nicht mögen, kann ich nicht so ganz nachvollziehen, ich finde den Song gerade zum Ende hin sehr kraftvoll. "Two kinds of happiness", "Taken for a fool" und "Gratisfaction" sind typisch Strokes und schaffen es automatisch, dass sich ein glückliches Grinsen auf dem Gesicht ausbreitet. "Call me back" erinnert auch etwas an Fab Morettis Projekt Little Joy, ist dabei aber etwas komplexer und hat dementsprechend eine längere Halbwertszeit. Der Abschluss "Life is simple in the moonlight" gehört für mich zu den bislang schönsten Strokes-Songs.

Es bleibt dabei, die Strokes vermögen es wie nur wenige andere Bands, immer noch eine derartige Euphorie auszulösen, dass man aufstehen und herumlaufen muss. Es wäre nur schön, wenn wir auf die nächste Platte nicht wieder über fünf Jahre warten müssen!

Gebt auch diesem Album eine Chance, es lohnt sich!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von spooks
Format:Audio CD
Es hat in den letzten Jahren fraglos einige großartige Sachen, spannende Debütalben gegeben, allerdings meist eher im Avantgarde oder Elektronikbereich. Die Rockmusik dümpelte jedoch eher so vor sich hin, denn das Garagenrockrevival, das die Strokes bekanntermaßen 2001 mit Is this it lostraten, wurde von den zahlreichen Epigonen eher langweilig und eben als lahmer Abklatsch fortgesetzt, ohne dem ganzen etwas wirklich neues hinzuzufügen. So sind auch einige dieser Bands entweder ganz in Vergessenheit geraten oder haben es geschafft durch eine Hinwendung zu Mainstream oder Stadionrock nun als Poster neben dem von Justin Bieber in den Zimmern kleiner Mädchen zu hängen. Selbst die Vogelwelt fand das zum Teil offenbar so unerträglich, dass eine Taube während eines Konzertes einer dieser einstmalig guten, mittlerweile peinlichen Bands beschloss, ihren Darm in den Mund eines der Bandmitglieder zu entleeren. Deutlicher kann man wohl kaum zum Ausdruck bringen, was man von einer derartigen musikalischen Entwicklung hält. Nicht so die Strokes; diese haben eine einerseits enervierende, andererseits womöglich aber nötige und kluge Pause von über fünf Jahren eingelegt, um Angles auf die Beine zu stellen. Natürlich bauen sich da immense Erwartungen auf, die eigentlich kaum erfüllbar sind. Im putting your patience to the test singt Julian Casablancas in der ersten Zeile des Openers Maccu Picchu und man denkt unwillkürlich: Ja, verdammt! Wenn man fragt, ob sich das Geduldigsein denn gelohnt hat, kann man das jedoch auch nur mit Ja beantworten. Weder ist Angles ein Aufguss der vorigen Platten noch ist es eine völlige Abkehr vom bekannten Strokes-Sound. Es finden sich Songs, die auch auf Room on Fire (Taken for a fool; Life is simple in the moonlight), Is this it (Under cover of darkness) oder FIOE (Metabolism) gepasst hätten. Manche Stücke wiederum hören sich an, wie Thin Lizzy und The Kinks in den 80ern, nur eben übertragen auf die Gegenwart und mit einem strokesken Anstrich. Das bereits erwähnte Maccu Picchu greift das reggeaeartige Intro von Automatic Stop auf, zieht dies aber konsequent den ganzen Song über durch und ist damit schon einmal ein perfekter Song für den kommenden Sommer. Das post-punkmäßige You´re so right hat durchaus Ähnlichkeit mit River of Brakelights von Phrazes of the Young, der Solo-Platte von Casablancas und das ist meiner Meinung nach absolut begrüßenswert. Games hat zwar Synthieflächen, aber entgegen einiger Behauptungen ist da trotzdem auch eindeutig eine Gitarre zu hören. Im Großen und Ganzen bietet das Album viel Abwechslung, sowohl gute Laune und Verve als auch Melancholie und ein bisschen Experimentierfreude. Bei Gratisfaction soll angeblich zum ersten Mal auf einer Strokes-Platte auch der ganze Rest der Truppe den Refrain im Chor mitschmettern und was Julian so mit seiner Stimme anstellen kann, ist ja ohnehin immer wieder erstaunlich. Somit ist das ganze eine ausgewogene Sache und man stellt erleichtert fest, dass die Strokes viele ihrer jüngeren Nachahmer nach wie vor locker in die Tasche stecken und ihren Stil und alles, was sie großartig macht, in die Gegenwart der Post-Nullerjahre überführt und erweitert haben.

Allerdings wäre es schön gewesen, wenn im Booklet auch wieder die Lyrics abgedruckt gewesen wären und, ganz ehrlich, ein bissel länger hätte das Album auch sein können. Wenn die Strokes sich wieder fünf Jahre Zeit lassen für ihr nächstes Album, sind 10 Songs etwas wenig, um nicht irgendwann Mangelerscheinungen zu bekommen. Gerüchten zufolge sollen sie ja aber bereits an der fünften Platte arbeiten, so dass wir vielleicht hoffen können, diesmal schon in einem oder auch zwei Jahren mit neuem Stoff" versorgt zu werden.
Klare Kaufempfehlung für Angles und wer die anderen Platten noch nicht kennt, sollte sich diese ganz schnell besorgen und erleben, wie Rock´n Roll einem wirklich das Leben retten kann, ganz wie in jenem Song der einstigen Strokes-Vorbilder von Velvet Underground.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dieAnne
Format:Audio CD
Dass die Strokes sich für dieses Album fünf Jahre lang Zeit gelassen haben war schon ein harter Brocken. Nachdem jetzt alle Wogen geglättet und etliche (auch empfehlenswerte) Soloalben veröffentlicht wurden, kommt also mit Angles das lang ersehnte Album. Hat sich das lange Warten gelohnt? Meiner Meinung nach ja!

Schon beim Opener Machu Picchu zeigt sich: die Strokes, wie wir sie bisher kannten, wagen sich in neue Territorien- bleiben dabei aber immer ihrem einzigartigen Sound treu. Wer sich also über den ein oder anderen Synthesizer oder Funk-Einfluss nicht ärgert, wird das Album sicher mögen!
Den Leuten, die dem Album nur zwei Sterne gegeben haben möchte ich raten, es sich noch ein paar Mal anzuhören. Manche der Songs stechen eben erste beim zweiten oder dritten Mal Hören heraus- bleiben aber dafür umso länger im Gedächtnis!

Anspieltips:
-Machu Picchu (meiner Meinung nach einer der besten Strokes-Song seit Whatever Happenned)
-Taken For A Fool (klingt einfach nach den Strokes- hätte auch schon auf Is This It sein können)
-Life Is Simple In The Moonlight (siehe da, die ruhigen Töne beherrschen sie auch- mit Bravour)

Fazit: Ein wunderbares, abwechslungsreiches Album für alle (offenen) Strokes-Fans und alle, die es werden wollen.
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Wer die Vorgängeralben wegen ihrer frischen Andersartigkeit...
...kann blind dieses Album kaufen.

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Vor 3 Monaten von P. T. veröffentlicht
Comeback !
Tatsächlich ist es bereits 10 Jahre her, als die New Yorker Band ihr starkes Debut "Is This It ? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von McLarsen veröffentlicht
Viel erwartet, vielleicht zu viel...
Hab mich auf Angles gefreut wie wohl noch nie auf ein Album, vielleicht daher auch die relativ große Enttäuschung, die Fallhöhe war somit schon enorm. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Fabian veröffentlicht
Stilistische Spielwiese für die ehemalige New Yorker Hype-Band
Es gehört inzwischen zum guten Ton, bei jeder neuen Veröffentlichung der Strokes die Hypothek des Debüts mit einzurechnen, um dann festzustellen, dass sie den Clou... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Christian Düringer veröffentlicht
The Strokes... auf Sparflamme, absoluter Sparflamme
Um eines klarzustellen ICH LIEBE THE STROKES
ich liebe sie für gute für eher chillige Lieder wie

this is it, 12 51, Someday oder Alone together... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Elton veröffentlicht
Vielleicht...
... ~zitieren~ die Jungs von The Strokes sich selbst, vielleicht scheint der Griff in die Pop-Tüte, die Elektronisierung untypisch und belanglos... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von F. Behrenbeck veröffentlicht
Definitiv "un-strokesig"
Auch über das vierte Album der Strokes werden wieder mal herrliche Diskussionen geführt ;)

Hier mal meine persönliche Einschätzung:

Bis... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Mein Name veröffentlicht
80th pop?
also bisher hab ich jedes strokes album uneingeschränkt genießen können und laut einer plattenrezension in der neon sollte sich auch bei diesem album... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von lodger veröffentlicht
Die Luft ist 'raus
Die Strokes sind zurück!! Nachdem mich alle Soloprojekte nicht so recht begeistern konnten, blickte ich "Angles" mit großer Freude entgegen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Daniel Zynda veröffentlicht
Starkes Album!
Mann kann nicht meckern. Auch nach 5 Jahren Sind Sie wieder da. The Strokes!!
Und Zwar "fast" genauso wie man sie kennt..etwas melancholisch, etwas verträumt. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von A. Schneider veröffentlicht
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