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Angenehm. Erziehungsroman einer Künstlichen Intelligenz [Gebundene Ausgabe]

Matthias Hirth
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

Oktober 2007
Auf einer tunesischen Ferieninsel lernt ein junger Autor den Jesuiten Joseph Kuklinsky kennen. Dieser stellt sich als Mitglied einer Ethikkommission vor und verwickelt den jungen Mann in philosophische, teils seltsam indiskrete Gespräche. Nach kurzer Zeit bietet er ihm an, für einen hohen Geldbetrag Geschichten zu schreiben, über deren Inhalt er frei entscheiden kann. Die einzige Hilfestellung: Erklären Sie jemandem den Menschen, der den Menschen nicht kennt. Bald stellt sich heraus, dass Kuklinskys Vorhaben von einem internationalen Software-Konzern finanziert wird und Teil eines groß angelegten Projekts zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz ist. Die Texte, die im Zuge der merkwürdigen Freundschaft der beiden entstehen, dienen als Übungswelten ? ein Pendant zur genetischen Vororganisation des menschlichen Gehirns. Die erwachende Künstliche Intelligenz soll in die Lage versetzt werden, eine eigene Erlebnisfähigkeit zu entwickeln. In dem jungen Mann regt sich Widerstand gegen das Projekt: Mit seinen Geschichten versucht er, die KI zu beeinflussen. Matthias Hirths Debütroman ist Wissenschaftskrimi und poetologische Versuchsanordnung zugleich. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was ist nach aktuellem Forschungsstand Bewusstsein? Worin besteht das Rätsel der Individualität? Wie lässt sich das spezifisch Menschliche des Denkens und Fühlens darstellen ? und werden Maschinen es uns eines Tages streitig machen? Ergebnis ist eine faszinierende Reise in das menschliche Ich: Die Geschichten über Macht und Intrige, Normalität und Wahnsinn, das Phänomen der Wahrnehmung und die Liebe werden zu einer education sentimentale des Maschinengeistes. "Angenehm, das ist ein exzellent recherchierter Wissenschaftskrimi und ein Plädoyer für die poetische Kraft des Erzählens." NDR Kulturjournal

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: blumenbar; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936738300
  • ISBN-13: 978-3936738308
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 694.815 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Auf einer tunesischen Ferieninsel lernt ein junger Autor den Jesuiten Joseph Kuklinsky kennen. Dieser stellt sich als Mitglied einer Ethikkommission vor und verwickelt den jungen Mann in philosophische, teils seltsam indiskrete Gespräche. Nach kurzer Zeit bietet er ihm an, für einen hohen Geldbetrag Geschichten zu schreiben, über deren Inhalt er frei entscheiden kann. Die einzige Hilfestellung: Erklären Sie jemandem den Menschen, der den Menschen nicht kennt. Bald stellt sich heraus, dass Kuklinskys Vorhaben von einem internationalen Software-Konzern finanziert wird und Teil eines groß angelegten Projekts zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz ist. Die Texte, die im Zuge der merkwürdigen Freundschaft der beiden entstehen, dienen als Übungswelten ? ein Pendant zur genetischen Vororganisation des menschlichen Gehirns. Die erwachende Künstliche Intelligenz soll in die Lage versetzt werden, eine eigene Erlebnisfähigkeit zu entwickeln. In dem jungen Mann regt sich Widerstand gegen das Projekt: Mit seinen Geschichten versucht er, die KI zu beeinflussen. Matthias Hirths Debütroman ist Wissenschaftskrimi und poetologische Versuchsanordnung zugleich. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was ist nach aktuellem Forschungsstand Bewusstsein? Worin besteht das Rätsel der Individualität? Wie lässt sich das spezifisch Menschliche des Denkens und Fühlens darstellen ? und werden Maschinen es uns eines Tages streitig machen? Ergebnis ist eine faszinierende Reise in das menschliche Ich: Die Geschichten über Macht und Intrige, Normalität und Wahnsinn, das Phänomen der Wahrnehmung und die Liebe werden zu einer education sentimentale des Maschinengeistes.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Matthias Hirth, 1958 in Regensburg geboren, lebt in München und Berlin. Er arbeitete viele Jahre als Schauspieler und Regisseur. Zahlreiche ausgedehnte Reisen. Bisherige Veröffentlichungen: Plantage, 66 Prosatexte, Berlin, 1994. Letzte Reise, Bericht über eine Fahrt in den Kaukasus, in: Osten. In sechsundzwanzig Geschichten um die Welt, München, 2003. Drehbuchmitarbeit bei dem Film Hat Otto Wolf von Amerongen Konkursdelikte begangen? (Arte-Dokumentarfilmpreis 2005). Mitherausgeber der Kunst- und Literaturzeitschrift Flur. Der vorliegende Roman wurde mit dem Literaturstipendium der Stadt München gefördert.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein buch der bücher 9. Dezember 2007
Von aaron
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt viele gute Bücher, alte und manchmal auch Neue. Aber dass in der heutigen Zeit ein solches Buch entsteht ist eigentlich ein Wunder.
Angenehm ist der Erziehungsroman einer Künstlichen Intelligenz" und fasst für jeden verständlich die aktuellen Erkenntnisse der KI-und Hirn-Forschung zusammen. Dabei geht das Buch ein ganzes Stück darüber hinaus, was man zu diesem Thema in den Wissensbeilagen der Zeitungen zu lesen bekommt.
Ein junger unbedarfter Autor wird von einem Jesuitenpater, dem Ethik-kommissionär eines großen internationalen Konzerns beauftragt, aus seinem Erlebnisbereich etwas zu schreiben - egal was.
So entsteht ein Buch im Buch, in dem man eine Innensicht des Theaterbe-triebs, der früheren Arbeitswelt des Autors, kennen lernt und den Gefühlshaushalt der dort Angestellten. Im Vorbeigehen erfährt man so einiges - selten so klar und plausibel beschrieben - über Machtstrukturen, wie jeder einzelne durch diese manipuliert wird und sich diesen unbewusst unterwirft.
Der junge Autor - das erzählt die spannende Rahmenhandlung - erfährt allmählich wofür seine Arbeit gedacht ist und wird im Folgenden damit beauftragt drei weitere Texte zu schreiben, die der KI als Übungswelten dienen und zu einer Art Gefühlswelt verhelfen sollen.
Im zweiten Buch (im Buch) verarbeitet er die Erlebnisse einer Reise nach Nordafrika, bei der er sich in der fremden Kultur verliert und in eine tiefe Krise gerät.
In der dritten Geschichte spekulieren zwei Freunde über die Schizophrenie eines Bekannten und entwerfen eine komplexe Theorie über Wahr-nehmung und Kreativität.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angenehm 15. April 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Die Rezessionen von "Ludwig Petzi" und "aaron" möchte ich dennoch etwas hinzufügen.
Ein Jahrhundertroman ist dieser Roman vielleicht in dem Sinne, dass er es verdient auch noch vielen Jahren gedruckt zu werden - heutzutage ja leider eine große Ausnahme. Jedoch handelt es sich hier meiner Meinung nach nicht um ein literarisches Schwergewicht a la "Zauberberg" (und ähnliches) - und das ist gut so.
Auch würde ich erwarten, dass ein Leser, der davon ausgeht "über den aktuellen Stand der Wissenschaft bei KI und Hirnforschung" etwas Neues zu erfahren enttäuscht sein wird. Ich habe dieses Buch eher philosophisch empfunden, wobei KI und Hirnforschung geschickt und aktuell verarbeitet werden.

Dieses Buch eignet sich nicht als Happen zwischendurch. Man muss es mit Muse lesen können.
Ich würde es jedem wärmstens ans Herz legen, der ein sehr gut zu lesendes, unterhaltsames, dabei aber nachdenkliches und philosophisches Buch im Umfeld KI, Hirnforschung und deren Auswirkung auf die Gesellschaft lesen möchte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angenehm! 20. November 2007
Von A. Kister
Format:Gebundene Ausgabe
Neugierig geworden bin ich durch die im Rahmen des Münchener
Literaturpreises vor zwei Jahren bekannt gewordenen Textausschnitte und die
Leseproben auf der Homepage des Autors. Gleich nach dem Erscheinen hab ich
mir also Matthias Hirths "Angenehm" zugelegt- und kann jetzt sagen, echt ein
tolles, anspruchsvolles und komplexes Buch, voll philosophischer Gedanken
und einer Menge Informationen über das Geheimnis des menschlichen
Bewusstseins. Angeblich wurde 10 Jahre an dem Werk gearbeitet, ich kanns mir
gut vorstellen, umfasst es doch eigentlich 4 bzw. 5 Geschichten.

Die Handlung:
Ein junger, unbefangener Mann lernt in einem Ferienhotel einen Jesuiten
kennen, der sich als Mitglied einer Ethikkommission vorstellt. Überraschend
beauftragt ihn der Pater, Texte zu verfassen, von denen jeder etwas mit
einem Stück menschlicher Bewusstseinsverfasstheit zu tun haben solle:
"Erklären Sie jemandem den Menschen, der den Menschen nicht kennt".
Als er im Laufe der Zeit erfährt, dass seine Texte dazu dienen sollen, einer
Künstlichen Intelligenz zu menschlichem Denken und Fühlen zu verhelfen,
beginnt er, mit eben diesen eigenen Texten gegen das Projekt zu arbeiten.

Eingebettet in diese Rahmenhandlung, in der der Leser eine Menge fundierte
Informationen über Bewusstseins- und Hirnforschung und die KI- Problematik
erfährt, sind vier sehr unterschiedlichen Geschichten, die Grundzüge unseres
menschlichen Bewusstseins charakterisieren:

Die erste, eine Intrigengeschichte, spielt im Theatermilieu. Sie beschreibt
den Menschen im Miteinander und Gegeneinander.
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5.0 von 5 Sternen Ein gewichtiges Werk 2. Juli 2014
Von Robert P.
Format:Gebundene Ausgabe
Es sind die großen, ewig gültigen existentialistischen Fragen, die in diesem sorgsam strukturierten Werk behandelt werden. Hinter dem auf den ersten Blick trocken wirkenden Untertitel "Erziehungsroman" steckt eine sprachlich brillant formulierte Geschichte, die sich geschickt zwischen mehreren Zeitebenen und episodischen Einwürfen bewegt. Grundidee wie Erzählfluss liessen mich die knapp sechshundert Seiten in Rekordzeit absolvieren. Ein großes Vergnügen, ebenso wie ein bereicherndes Erlebnis, das lange nachklingt. (Nicht nur in folgendem Satz aus 'Angenehm', den ich umgehend in meine Lieblingszitate-Sammlung aufgenommen habe: "Ob das Bewusstsein sich selbst begreifen kann, da es ja die Bedingung seiner eigenen Beschreibung ist?")
Ein Buch zum öfter lesen. Großartig.
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