Die Ereignisse finden drei Wochen nachdem Samantha Carter die Führungsposition auf Atlantis eingenommen hat statt. Die Story ist interessant, anregend und nicht allzu leicht durchschaubar. Die Aktion ist größtenteils auf zwei Orte verteilt: Atlantis selbst und die Apollo unter Ellis Kommando, wobei auch der eine oder andere neue Planet einbezogen wird. Die Charaktere sind meistens ganz gut getroffen, interessant war auch Ellis genauer kennen zu lernen und sich die Arbeit von denjenigen Expeditionsmitgliedern genauer anzuschauen, die nicht zum Sheppards Team gehören. Hin und wieder gibt es aber kleine Brüche, also Momente in denen ein eingefleischter Stargate-Fan aus dem Lesefluss rausgeworfen wird weil ein Charakter nicht so handelt, wie er handeln sollte. Beispielsweise fand ich an mehreren Stellen das Verhalten von Carter unglaubwürdig: Sie braucht zu viel Zeit um eine Entscheidung zu treffen, und als sie erfährt, dass ihre Leute angegriffen worden sind, steht sie erst Mal gemütlich auf dem Balkon und denkt nach anstatt sofort zu reagieren (was die Carter aus der Serie meiner Meinung nach ohne zu überlegen getan hätte). Auch die Szene in der McKay vor Replikatoren-Technologie steht und diese nicht erkennt, nicht einmal vermutet, überzeugt nicht ganz. Für diese kleinen Brüche bei den Charakteren muss ich einen Stern abziehen. Ansonsten ist es aber eine schöne Episode, die ich ruhig weiterempfehlen kann. Zeitweise wird es so spannend, dass man den Band nicht aus der Hand legen kann und es ist sicherlich Fantasie anregend.