Verstört durch ein schweres Gewaltverbrechen durchstreift die Köchin Reece Gilmore seit geraumer Zeit mit ihrem Auto die USA. Ein größerer Schaden an ihrem Auto zwingt sie in dem kleinen Örtchen Angel Falls zu verweilen und für die Reparatur einen Job anzunehmen. In dem lokalen Diner findet Reece eine Anstellung als Köchin.
Mit der Zeit lernt sie die hier lebenden Menschen kennen, unter anderem auch den Kriminal-Autor Brody. Während eines Sparziergangs beobachtet Reece wie eine Frau von einem Mann getötet wird. Sie verständigt daraufhin die Polizei. Allerdings findet die am vermeidlichen Tatort keine Spuren. Es wird auch keine Frau vermisst. So kommen die Ermittlungen nur schleppend voran. Zudem wird bekannt, dass Reece in psychiatrischer Behandlung war. Ihre Glaubwürdigkeit sinkt. Nur Brody hält zu ihr.
Das Motiv des zufällig beobachteten Mordes und der anschließend verschwundenen Spuren, ist vielfach verarbeitet worden. Die Gefahr in Klischees zu versinken ist daher groß. Der knappe Handlungsstrang bietet viel Raum an den Figuren zu modellieren. Leider wurde diese Chance nicht genutzt und man sieht sich mit den üblichen ländlichen Gutmenschen konfrontiert, die zur Genüge bekannt sind. Auch die Szenarien bieten wenig fürs Auge, weder landschaftlich, noch an Accessoires. Regie und Schauspielern ist ein mäßig spannende Krimi-Romance gelungen.