Nach ihrem bemerkenswerten Debüt 'Genetic world' und ihrem internationalen Achtungserfolg mit der Single 'Breathe' sind Télépopmusik aus Frankreich mit ihrem neuen Album 'Angel milk' weiter auf den schwebenden Pfaden zwischen Easy Listening, Ambient Elektronica und Lounge unterwegs.
Und das ist, obwohl schon viel begangen, zweifellos ein schöner Weg: Den traumhaft versponnenen Klängen mit luftig federnden Beats und lässig-entspanntem Wohlfühl-Ambiente haben die drei Musiker (Stephan Haeri, Christophe Hétier und Fabrice Dumont) diesmal noch mehr - manchmal sogar leicht düstere und ambientartige - Atmosphäre und dafür etwas weniger kommerzielle Eingängigkeit spendiert. Trotzdem oder gerade deshalb klingt das Album höchst vielschichtig und spannend, was nicht zuletzt den drei Vokalisten Angela McCluskey, Mau und (neu dabei) Deborah Anderson liegt. Spätestens nach dem 3. oder 4. Hören fliegen Zeit und Raum einfach so vorbei...
(Wer gerne vergleichen möchte: Laika, Massive Attack, Air, Zero 7, Röyksopp - Von allen etwas, von niemandem zuviel; Télépopmusik sind eigenständig und gut.)