Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, die vor über 30 Jahren damit begannen, mit ihrer eigen-willigen Instrumentenkombination Ensemblemusik zu machen - zur Freude von Publikum, Kritik und renommiertesten Fachleuten. So gehörte kein Geringerer als Herbert von Karajan zu den ersten Fans des Berliner Dutzend", das heute in Form von vielen Arrangements und Originalkompositionen ein riesiges Repertoire beherrscht. Auf ihrem neuen Album spüren die 12 Cellisten himmlischen Geschöpfen nach: Angel Dances vereint Kompositionen von Bach bis Piazzolla.
Dass Engel in himmlischen Chören singen, hat die Komponisten schon immer fasziniert. Die Musikgeschichte ist voll von Klangvisionen, die diesen Eindruck in musikalische Wirklichkeit verwandeln. Die Idee, das Berliner 12-köpfige Cello-Ensemble auf die Spuren der geflügelten Himmelswesen zu schicken, ist neu - aber überzeugend. Immerhin hat man den Klang des Cellos schon immer mit der menschlichen Stimme verglichen, und im Chor" umgibt die 12 Cellisten eine geradezu sakrale Aura. Und so singen" die zwölf Philharmoniker den Choral Jesu bleibet meine Freude, Piazzollas La Muerte del Àngel und Milonga del Angel, Verdis Ave Maria und vieles mehr - und das mit Unterstützung von hochkarätigen Gästen: Markus Stockhausen, Jocelyn B. Smith und Mitgliedern des Berliner Rundfunk-chores.