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am 10. Januar 2007
Immer wieder habe ich mich in den letzten Jahren geärgert, wenn der Name Luc Besson als Produzent auf einer DVD Hülle stand und man beim Anschauen des Films feststellte: Das hat mit dem Meister nicht mehr all zu viel zu tun. So sehr war man von der Regiearbeit des genialen Franzosen angetan, dass man diese Filme mit Meisterwerken wie Leon, der Profi, Das fünfte Element oder dem Rausch der Tiefe verglich und...maßlos enttäuscht wurde. Jetzt endlich hat Besson wieder selbst die Regie in die Hand genommen und mit Angel-A einen wunderbaren Film geschaffen. Die Story: Der kleine marrokanische Ganove Andre schuldet der halben Pariser Unterwelt Geld und da er nicht bezahlen kann, wird er mit dem Tode bedroht. Er sieht keinen Ausweg mehr und will sich von einer Brücke in die Seine stürzen. Plötzlich bemerkt er eine bildschöne Frau neben sich, die ebenfalls aus dem Leben scheiden will. Sie kommt ihm mit ihrem Sprung zuvor und Andre stürzt ihr nach, um sie zu retten. Von diesem Zeitpunkt an beginnt eine atemberaubende Odysee des ungleichen Paares quer durch die Stadt. Angela, so der Name der Frau, entpuppt sich im wahrsten Sinne des Wortes als Engel und versucht Andre zum wahren Ich seines von ihm selbst verhassten Lebens zu führen. Bis Andre dort ankommt, muss der Zuschauer eine Achterbahnfahrt der Gefühle überstehen, und am Ende kommt dann doch alles ein wenig anders, als gedacht. Besson hat in puristischen Schwarzweißaufnahmen eine Liebeserklärung an Paris und seine Menschen gemacht. Mag die Story hier und da auch kleine Schwächen aufweisen, Angela ist in sich ein wunderschönes Kleinod der Filmkunst. Eine Auszeichnung bei den Filmfestspieln in Cannes unterstreicht das. Jamel Debouze als Andre und Rie Rasmussen als Angela überzeugen in jeder Sekunde des Films. Fast wie in einem Theaterstück spielen sich die beiden in witzigen und scharfsinnigen Dialogen die Bälle zu. Es ist eine wahre Freude Bessons Bildlandschaften zu sehen und Andre und Angela zu belauschen, auf ihrem Weg durch die Stadt. Ein Weg, den man unter Luc Bessons Führung gern noch ein zweites oder drittes Mal auf sich nimmt.
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am 25. Juli 2010
Ein wirkliches MUSS ist dieser Film für mich, besonders die Story und die Machart des Films hat mir sehr gefallen.

Die Tiefe der Kernaussage hat hierbei klar sein Ziel erreicht und alles, was mit dem Thema Selbstliebe zu tun hat, wird hierbei wundervoll erklärt und beleuchtet.

An so vielen Stellen muss man einfach nur lachen und die ganze Geschichte ist auch noch durch wundervolle Schauspieler in Szene gesetzt.

Von mir ein klares "diesen Film würde ich mir immer wieder angucken und er ist absolut sehenswert!!!"
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am 12. Januar 2009
Auch der Himmel hat Humor. Angel-A (Rie Rasmussen) und Andrè (Jamel Debbouze) sind ein komisches Duo, noch aberwitziger als Don Camillo und Peppone. Sie ist ein 1,80 m großer, langbeiniger, blonder Engel. Er misst gerade 1,65, knautschgesichtig, schmuddelig und in allen Sachen glücklos.

Na ja, fast glücklos. Als Spross algerischer Einwanderer hatte André die Green Card in der Lotterie gewonnen und wurde so US-Bürger. Jetzt aber sitzt er in Paris, ohne Geld und Dokumente, und mit einer ganzen Schar Krimineller auf den Fersen, die ihm nach dem Leben trachten. Gerade als er - vom Lebensmut verlassen - von der Brücke springen will, taucht Angel-A auf, sprichwörtlich aus allen Wolken gefallen. Engel und Gauner gehen ab nun ein Stück des Weges gemeinsam, was natürlich für allerlei Tohuwabohu sorgt.

Luc Besson hat "Angel-A" in schwarzweiß gedreht, eine Wahl, die gut zum Äußeren der Charaktere passt. Sie, die Lichtgestalt; er, der Schmutzfink. Freilich verschwimmt der offensichtliche Kontrast bald. Angel-A zeigt ein Faible für nuttiges Verhalten (der Reiz des Verbotenen, weil das im Himmel natürlich nicht erlaubt ist), André hingegen outet sich immer mehr als Gauner mit großem Herz. Die zwei Hauptdarsteller sind prima gecastet und harmonieren in ihrer gegensätzlichen Ausstrahlung gut miteinander, die Dialoge sind amüsant.

Bei Rie Rasmussen stellt man(n) sich unwillkürlich die Frage, welche Gestalt der eigene Schutzengel wohl annehmen würde. Ob 'dänisches Model' da die himmlische Norm ist? ;-)
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am 4. Juni 2007
Der jammervolle, eher kleinwüchsig gebaute André steckt bis zum Hals in Schulden und seine Gläubiger verstehen keinen Spass. So sieht er selbst keinen anderen Ausweg als Selbstmord. Doch als er fest entschlossen von der Brücke springen will, sieht er, wie eine schöne Frau den gleichen Plan hat und rettet sie im Affekt. Von nun an folgt sie ihm auf Schritt und Tritt, hilft ihm sogar bei seinen Problemen und stellt im Laufe der Zeit weitaus mehr als nur eine Partnerin dar...
Für solche Filme bin ich immer dankbar: Filme ohne hektisches Geschnippel (jedenfalls nicht den ganzen Film durch), einer berührenden und interessanten Geschichte und Charaktere mit Leben. Doch darüber hinaus bietet der Film einiges mehr. Fangen wir mit dem Positiven an: die Darsteller. Jamel Debbouze (war zum einen der glücklose Gemüse-Helfer in "Die Fabelhafte Welt der Amelie" und der ebenso glücklose Numerobis in "Asterix & Obelix - Cleopatra") spielt die Hauptrolle überzeugend und glaubwürdig, mit dem richtigen Maß an Charme und, sagen wir mal, Erbärmlichkeit. Rie Rasmussen als seine übergrosse Partnerin schafft überraschenderweise viele witzige Momente, was ein grosser Pluspunkt ist (wo in vielen anderen Filmen Frauen lediglich die Rolle als Kleiderständer erhalten). Der Film wurde in Schwarz-Weiss gehalten, jeder kann sich daraus die Symbolik selbst interpretieren. Die Musik ist nicht überragend, aber schön. Und die Synchronsprecher halte ich für passend gewählt.
Die Spezialeffekte (viele sind es ohnehin nicht) sind zwar sichtbar als Computeranimationen, aber man kann sie locker durchgehen lassen. Und vor allem: Die Moral. Klar, den erhobenen Zeigefinger mag niemand. Hier aber entfaltet sich nicht die Botschaft, wie man von Problemen und Schulden loskommt, sondern vielmehr, wie wichtig Selbstvertrauen und das gesunde Maß an Eigenliebe ist. Sehr wichtig und schön dargestellt, wie ich finde, da ich mich durchaus auch in der Hauptrolle ein wenig wiederfinde.
Die negativen Seiten des Films: die Lösung von Andrés Problemen wirkt doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen und an manchen Stellen hätte der Film ruhig weniger rührselig sein dürfen. Doch das tut nicht sehr weh und man sollte lediglich Interesse für diese Art von Film mitbringen, dann steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber doch ein kleines Juwel.
Zur DVD-Ausstattung: zu meckern gibt es wenig. Das Hauptmenü ist mit Musik und Animationen unterlegt (und überhaupt ebenfalls in S/W gehalten), zur Auswahl stehen wie üblich Sprach- und Kapitelauswahl, aber auch Extras wie Making Of (sehenswert!), Making Of (Musik), Trailer (deutsch), Filmographien der wichtigsten Filmleute und eine Trailershow von anderen Filmen.
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am 23. Januar 2007
Extras/Bonusmaterial:

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Auf dem Silberling enthalten wäre zum eine ein ca. 27-minütiges "Making of" sowie ein ca. 3-minütiges Musikvideo. Des weiteren noch ein "Making of the Music" mit ca. 13 Minuten Laufzeit sowie den Original Kinotrailer, einer Bildergalerie und Filmographien von Cast&Crew in Form von Texttafeln.

Bild-/Tonformat:

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Das Bildformat ist 2,35:1 (16:6/anamorph). Der Ton ist in Deutsch und Französich in Dolby Digital 5.1 vorhanden. Untertitel gibt es ebenfalls in den beiden Sprachen.

Inhalt/Fazit:

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Um ehrlich zu sein gab es schon sehr lange keinen Film mehr, welcher mich im Nachhinein und sogar während des Betrachtens so richtig fasziniert hat. Auch was die letzten Werke als Produzent des Regisseur - Meisters Luc Besson anbetrifft lies mich ohne jegliche Erwartung bzw. Vorkenntnisse den Inhalt betreffend an diesen Film rangehen. Auch muss ich sagen dass ich den Titel des Filmes erst ab der Hälfe der Laufzeit so richtig realisiert hatte. Schwarz - Weiß - Filme an sich sind, mit Ausnahme von "Sin City" und "Renaissance" nicht so wirklich mein Ding, wirkt aber in diesem Film perfekt, denn dieser Film hat mich mehr als nur beeindruckt!

Was den Inhalt betrifft möchte ich an dieser Stelle auch nicht zuviel erwähnen, da es wohl am besten ist man geht ohne jegliche Erwartungshaltung bzw. Vorkenntnisse in diesen Film. Die Story ist zwar recht simpel, jedoch traumhaft schön erzählt. Und welcher Platz könnte sich hierzu besser eignen als die Stadt der Liebe, Paris. In guten Schwarz - Weiß - Bildern kann auch der Film durch die eine oder andere, z.T. sehr gute Kameraführung, überzeugen. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die doch sehr lange Spiegel - Szene. Wer den Film gesehen hat, weiß worauf ich hinaus will - ganz großes Kino aus Frankreich, dank Luc Besson.

Der Film ist flüssig erzählt und dem Zuschauer sollten die wenig wichtigen Details nicht entgehen. Antworten werden meist in schnellen Bildern anstelle von Worten gegeben. Trägt mit Sicherheit auch zum Reiz des Filmes bei. Es ist einfach ein wahrlich göttlicher Film - im wahrsten Sinne des Wortes.

Nicht zuletzt spielt dabei auch sie musikalische Untermalung, insbesondere in den ruhigen Momenten eine sehr wichtige und tragende Rolle. Die Filmmusik ist ebenso hervorragend wie die Optik.

Der Film lebt zum Großteil von seinen sehr gut geführten Dialogen, bei welchen es dem Betrachter eine wahre Freude ist zuzuhören. Action gibt es so wie keine, welche auch vollkommen fehl am Platz wäre. "Angel-A" ist nichts anderes als ein wunderbar inszeniertes modernes Liebesmärchen über die wahren Werte eines Menschen und natürlich auch die Liebe, welche auch vor Engeln nicht halt zu machen scheint. Beginnt der Film noch aus einem guten Mix aus einer Portion Humor und etwas Tragik, so schlägt er aber ab ca. der Hälfte der Laufzeit eine sehr romantisch, dramatische Richtung ein und endet in einem wirklich sehr ansehnlichem Finale. Dies mag zwar im ersten Moment etwas seltsam wirken, kann im Endeffekt den Film aber gekonnt abrunden.

Die beiden Hauptdarsteller, Jamel Debbouze als André und Rie Rasmussen in der Rolle der Angel-A machen ihre Sache wirklich fantastisch. Alle weitere Rollen sind im wahrsten Sinne des Wortes nur Nebenrollen, da sie neben diesem, trotz Schwarz und Weiß - Bild, versprühenden Glanzes der beiden leider etwas verblassen. Insbesondere Rie Rasmussen überzeugt obendrein durch ihren höchst attraktiven Anblick. Hingegen ist, wie bereits erwähnt, sie Spiegelszene mitunter die stärkste Szene von Jamel Debbouze. Er schafft es wirklich fast perfekt, die Gefühle und Emotionen auf den Zuschauer überspringen zu lassen. Eine wirklich fantastische Leistung dieses, mal abgesehen von der Größe :-), doch nicht ungleichen Paares.

Alles in allem präsentiert uns Luc Besson mit "Angel-A"endlich wieder das, worauf viele lange warten haben müssen. Einen wirklich eindrucksvollen Film, dessen Glanz nicht unmittelbar nach dem Abspann verblasst. Dieser Film geht wirklich unter die Haut und gehört meiner Meinung nach mit zu den romantischsten Filmen überhaupt. Dies nicht zuletzt durch die großartigen Schwarz-Weiß-Bilder, der wirklich hervorragenden musikalischen Untermalung und der tollen Schauspieler. Ein wirklich großartiger Film - ganz ganz großes Kino. Danke Luc Besson!!
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am 18. August 2014
Der jammervolle, eher kleinwüchsig gebaute André steckt bis zum Hals in Schulden und seine Gläubiger verstehen keinen Spass. So sieht er selbst keinen anderen Ausweg als Selbstmord. Doch als er fest entschlossen von der Brücke springen will, sieht er, wie eine schöne Frau den gleichen Plan hat und rettet sie im Affekt. Von nun an folgt sie ihm auf Schritt und Tritt, hilft ihm sogar bei seinen Problemen und stellt im Laufe der Zeit weitaus mehr als nur eine Partnerin dar...
Für solche Filme bin ich immer dankbar: Filme ohne hektisches Geschnippel (jedenfalls nicht den ganzen Film durch), einer berührenden und interessanten Geschichte und Charaktere mit Leben. Doch darüber hinaus bietet der Film einiges mehr. Fangen wir mit dem Positiven an: die Darsteller. Jamel Debbouze (war zum einen der glücklose Gemüse-Helfer in "Die Fabelhafte Welt der Amelie" und der ebenso glücklose Numerobis in "Asterix & Obelix - Cleopatra") spielt die Hauptrolle überzeugend und glaubwürdig, mit dem richtigen Maß an Charme und, sagen wir mal, Erbärmlichkeit. Rie Rasmussen als seine übergrosse Partnerin schafft überraschenderweise viele witzige Momente, was ein grosser Pluspunkt ist (wo in vielen anderen Filmen Frauen lediglich die Rolle als Kleiderständer erhalten). Der Film wurde in Schwarz-Weiss gehalten, jeder kann sich daraus die Symbolik selbst interpretieren. Die Musik ist nicht überragend, aber schön. Und die Synchronsprecher halte ich für passend gewählt.
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am 10. August 2009
Dieses Stück Film ist weit mehr und weit besser als jede tiefengründigste Seelen-Therapie. Der Film macht Spass am Leben, an der Liebe zu sich und zu Anderen. Er öffnet die Augen auf humorvolle, ehrliche Art und Weise und mit sehr großer Intelligenz! Zudem begeistern (mich) die gespielten Charaktere und die charakterstarken Schauspieler. Ich bin nach Harold und Maude und Amelie, American Beauty und vor allem nach Sweet November nun auch von diesem Meisterwerk himmelhoch begeistert, völlig euphorisiert! Danke dafür.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Juni 2012
George Bailey, der beliebteste Bürger der fiktiven Stadt Bedford Falls verliert seinen Lebensmut und möchte aus dem Leben scheiden. Ein Glück, dass es Engel gibt, denn Clarence zeigt dem Mann wie es gewesen wäre, wenn er nicht gelebt hätte...so die bekannte Story aus Frank Capras "Ist das Leben nicht schön ?", dem berühmten Weihnachtsfilm mit James Stewart.
Luc Besson muss sich davon inspiriert haben, hat aber Bedford Falls oder Potters Ville nach Paris verlegt, statt Schnee gibts eine Geschichte, die bei schönen Sonnenschein spielt. Blauer Himmel ist allerdings Fehlanzeige, denn Besson hält sein modernes Märchen im klassischen Schwarz-Weiß.
Wie George will auch Andre (Jamel Debhouze) mit seinem Leben auf einer Brücke Schluß machen.
Er hat genug von seinem Looserleben als Kleinkrimineller, noch dazu steckt er gerade jetzt in großen Schwierigkeiten. Denn er schuldet zwei verschiedenen Gangstergruppen Kohle, dabei wollte er naiverwaise ein ganz neues Leben in Amerika anfangen.
Aber zuerst mal muss er 24 Stunden Gnadenaufschub erwirken, derweil er baumelnd hoch über dem Rand des Eifelturms um sein Leben bettelt.
20.000 Euro will der Kredithai und Mafioso Franck (Gilbert Melki) innert von 24 Stunden. Ansonsten wird dem armen Andre das Licht des Lebens ausgeblasen.
Hat doch alles keinen Sinn, deshalb steht er jetzt auf der Pont Alexandre III und will sich in die Seine stürzen.
Doch gegenüber auf dem Podest hat scheinbar eine durchgeknallte Blondine, die mindestens 2 Meter groß sein mus wie aus dem Nichts aufgetaucht und hat wohl die gleiche Idee wie Andre.
Sie springt, er auch...aber er rettet sie natürlich und schupps hat er mit Angela (Rie Rasmussen) einen echten Engel am Hals. Nur glauben tut er das natürlich nicht. Wir leben schliesslich nicht im Jahr 1946 in Bedford Falls sondern im Hier und Heute in der Weltmetropole Paris.
Ein sehr schöner, geglückter Film von Luc Besson, der visuell seine größte Stärke offenbart. Allerdings ist auch der FeelGood Charakter des Films nicht zu unterschätzen, wer hätte nicht gerne einen Schutzengel, der zwei Köpfe größer ist (siehe James Stewart in "Harvey) an seiner Seite, der das Selbstwertgefühl seines Klienten zu steigern weiß und ihn wieder auf die rechte Bahn des Lebens führt.
Sehr sympathisch, allerdings ein sehr untypischer Film für Luc Besson.
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am 6. Mai 2012
Film:
Der Kleinganove André hat rund 50.000 Euro Schulden bei verschiedenen Gangster in der Stadt. Ihm wird ein Ultimatum gesetzt. Wenn er bis Mitternacht seine Schulden nicht zurück bezahlt, wird er getötet. Seine Versuche, als Araber ohne Papiere für ein paar Tage ins Gefängnis zu kommen, scheitern ebenso, wie sein Hilfegesuch bei der US-Botschaft, da er die Greencard nur in der Lotterie gewonnen hat. Am nächsten Morgen entschließt er sich, in die Seine zu springen. Auf der Brücke entdeckt er neben sich eine bildhübsche junge Frau, die den gleichen Gedanken hat. Nun versucht er, ihr das Leben zu retten. Angela offenbart ihm dabei, dass sie ein Engel ist. Sie wurde gesandt, um ihn zu helfen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um Andrés Schulden zu bezahlen...

Luc Besson schuf diesen humorvollen und liebevoll erzählten Film im Stil des Film Noir. Der perfekt besetzte Cast bringt die Figuren glaubwürdig herüber und tragen so zum gelungenen Filmabend entscheidend mit bei.
10/10 Punkte

Bild:
Der Cinemascope-Transfern liegt in Schwarz Weiß vor. Die Farbtemperatur ist etwas zu hoch gewählt, so dass sich keine korrekten Graustufen auftun, sondern das Bild leicht bläulich eingefärbt erscheint. Auch der steile Kontrast und das etwas zu dunkel gehaltene Bild lassen viele Details im Schwarz absaufen (Kleidung, Brücken, Nachaufnahmen). Dass es besser geht, zeigt der Trailer in den Extras, der diese Details verfärbungsfrei allesamt darstellt. Die Bildschärfe liegt für eine Blu-ray eher auf mittelmäßigem Niveau. Die Plakate im Polizeirevier, auf der Straße und in den Bistros sind nicht lesbar, obwohl sie unmittelbar hinter den Protagonisten hängen. Der digital gedrehte Film ist frei von Bildrauschen und besitzt keinerlei Verschmutzungen. Dadurch bleibt der Filmlook gut erhalten. Ebenso wurde offenbar auf den Einsatz von digitalen Schärfefilter verzichtet. So zeichnet sich die dunkle Kleidung von Angela hervorragend und Artefaktfrei von den hellen Hintergründen ab.
7/10 Punkte

Ton:
Der deutsche DTS HD-MA 5.1-Mix ist ausgesprochen dynamisch. Die Surroundlautsprecher werden hervorragend ins Klanggeschehen mit einbezogen. Immer wieder öffenbaren sich Umgebungsgeräusche und hüllen das Auditorium perfekt ein.
8/10 Punkte

Fazit:
Einer der besten Filme von Luc Besson hat es endlich auf Blu-ray geschafft. Die befriedigende Bildqualität bleibt ein wenig hinter den Möglichkeiten des Mediums zurück, ist aber der DVD-Version in allen Belangen deutlich sichtbar überlegen.
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am 11. Oktober 2008
Man kann streiten ob ein kleiner Mann den ganzen Film mit seinem anderen Ich oder mit einem Engel mit allen Gegenteilen des kleinen Mannes durch Paris zieht. Das Einzige was sie beide besitzen, ist Ihre versteckte Suche nach Liebe. Oder sind sie doch eins????? Ausserdem zwei super Hauptdarsteller, Leute mit Herz, die das wiederspiegeln was der Film ausdrückt.
Nein bitte schaut euch den Film selber an, lasst euch in Ihn hinwegtragen.
Meine Empfehlung, ist Originalton, meinetwegen mit Untertiteln. Die deutsche Sprache, so schön sie doch sei, misst nicht die Hälfte zum Französisch des Films. Wie auch bei Amelie:)
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