In diesem Werk fast Werner Gitt systematisch das zusammen, was er während seiner lebenslangen Forschugnstätigkeit auf dem Gebiet der "Informationstheorie" erarbeitet hat. Er versucht sich an einer umfassenden Definition des Begriffes "Information" und formuliert auf Grund seiner Forschugnsergebnisse Gesetzmäßigkeiten.
Danach unternimmt er den Versuch diese Ergebnisse auf das Leben der Erde zu übertragen, was ihm größtenteils schlüssig gelingt.
Das beste Beispiel sind wohl die DNA-Ketten, welche verschlüsselte Informationen in Form der Kettenlänge und Anordnung der 4 Nukleobasen beinhalten. Diese Codierung (oder auch Sprache) wird nur von den Ribosomen verstanden, welche daraus die für die Proteinbiosynthese wichtigen Informationen erhalten. Die Kommunikation (Informationstransport vom Zellkern zu den Ribosomen) geschieht über die m-RNA. Somit sind alle wichtigen Einheiten (Sender, Codierung, Sendung, Empfänger, Decodierung) des Kommunikationsmodelles abgedeckt und Gitts Übertragung gerechtfertigt. Im Buch sind noch etliche weitere Beispiele genannt.
Gitt macht (wie immer) keinen Hehl um seine christliche Glaubenseinstellung, was den Wert seiner naturwissenschaftlichen Forschungen aber keinesfalls mindert. Ihm daraus einen Strick drehen zu wollen zeugt nicht von Fairness gegenüber weltanschaulich anders Denkenden. Ob man seine Schlussfolgerungen in Richtung eines Schöpfers teilt bleibt jedem selbst überlassen.
Fazit: Ein sehr gut strukturiertes, allgemeinverständliches Werk zum Themengebiet der "Informationstheorie", das man eigentlich vom Schüler bis zum Professor jedem ans Herz legen kann.